|
|
|
Pico
del Teide, 3718 m...
Aufstieg auf den höchsten Berg Spaniens... mehr...
|
Montana
Reventada,
2230 m...
Vulkanwanderung am Fuße des Pico Viejor... mehr...
|
Von
Los Silos nach Erjos...
Auf alten Caminos durch die Lorbeerwälder der Montedel Agua... mehr...
|
Canadas-Höhenweg...
Höhenwanderung am Calderarand - nur für Konditionsstarke... mehr...
|
Wanderroute
von Las Carboneras nach Taborno über mehrer Bergrücken
bis zum Roque de Taborno auf Teneriffa ... mehr...
|
|
Von Los Silos nach Erjos
Auf alten Caminos durch die Lorbeerwälder der Monte del
Agua
Die
Wanderroute: Los Silos - Bco. de Bucaron - Erjos - Bco. de Cuevas Negras
- Los Silos
Ausgangspunkt:
Kirche an der Hauptstraße im Ortszentrum von Los Silos, 109 m (Haltestellen
der Buslinien 107/363/365).
Gehzeiten:
Los Silos - Kammhöhe mit verfallenen Häusern 1 Std., Weiterweg
bis Las Moradas 1 Std., Weiterweg nach Erjos 1 ½ Std., Erjos -
Las Cuevas Negras knapp 1 Std., Las Cuevas Negras - Los Silos gut ¾
Std.; Gesamtzeit 5 ½ Std.
Höhenunterschied:
etwa 950 m.
Anforderungen:
Insgesamt anstrengende, dennoch aber meist gemütliche Wanderung auf
schönen alten Caminos und Forststraßen.
Einkehr:
Bar in Los Silos und Erjos
Variante: Weiterweg ab ICONA - Steinsäule Las Moradas nach Las Portelas:
rechts weiter auf dem Fahrweg Richtung "Calabacera" (Tafel).
Er mündet an einer Schranke in eine breite Pistenstraße (ICONA-Steinsäule
La Calabacera), die links nach Erjos und rechts (immer auf der Piste)
nach Las Portelas führt (1 Std. ab Las Moradas, Haltestellen der
Buslinie 355/366).
Die
Nebelurwälder der Monte del Agua oberhalb von Los Silos zählen
zu den ursprünglichsten der Insel. Wunderschöne alte Caminos
und schattige Forstwege erschließen dieses waldreichste Gebiet des
Teno-Gebirges für den Wanderer.
Wem die Wanderung von Los Silos nach Erjos und wieder hinab nach Los Silos
zu anstrengend ist, der kann auch erst in Erjos in den Wanderweg einsteigen
- damit verkürzt sich die Tour auf nicht einmal 2 Std., und dennoch
verpasst man nur wenig von den schönsten Eindrücken der Wanderung.
Rechts an der Kirche von Los Silos vorbei führt ein Sträßchen
auf die Berge zu, die Calle Susana. Nach etwa 200 m erreichen wir an einer
kleinen Brücke die ICONA-Steinsäule Los Avadepos - hier rechts
auf dem Fahrweg am Bachbett entlang weiter.
Nach etwa 100 m zweigt links, weiter am Bachbett entlang, ein Pfad ab,
der leicht ansteigend zum Barranco de Bucaron führt. Dort geht er
in einen schönen Pflasterweg über, der bald einen abgedeckten
Wasserkanal kreuzt um kurz darauf über eine Brücke auf die linke
Talseite wechselt.
5 min. später, wir haben einen Wasserkanal überquert, wechselt
der Camino wieder auf die rechte Seite des Tales, dass sich nun allmählich
weitet. Nach einigen Minuten verzweigt sich der Weg, hier rechts weiter
in einer Schleife bergauf, zurück zum Bachbett.
Auf der Kammhöhe links des Tales tauchen nun ein paar verfallene
Steinhäuser auf, zu denen der Camino durch Brombeergestrüpp
hinüber führt. Von dort genießen wir einen schönen
Blick hinab in den tiefen wild zerklüfteten Barranco de los Cochinos.
Der Pfad steigt an den Häusern vorbei weiter an und wechselt dann
nach links in den Hang über den Barranco de los Cochinos.
Nach
einer ¼ Std. kommen wir rechts an einem zerfallenen, von Brombeergestrüpp
überwucherten Anwesen vorbei. In der Folge gehen wir ein Seitental
aus, das wir wieder links haltend verlassen. Der Pfad tritt nun in lichten
Lorbeer- und Baumheidewald ein. Nach etwa 20 min. nach dem verfallenen
Anwesen gesellen sich auch Kiefern an den Wegesrand.
Knapp 10 min. später, der Mischwald wird nun dichter, Brombeeren
rankeln sich von den Bäumen herab, gabelt sich der Weg (links geht
es hinab zu einer Galleria im Grund der Cochinos-Schlucht, ca. 510 m,
ein sehr lohnender Abstecher für Botanik interessierte; 1 Std. hin
und zurück).
Rechts leicht bergan erreichen wir nach wenigen Minuten eine weitere Verzweigung
- hier abermals rechts, im Taleinschnitt hinauf. Wenige Minuten später
mündet der Weg in eine Forststraße (ICONA-Steinsäule Las
Moradas, 735 m). Rechts kann man die Wanderung in Richtung Las Portelas
fortsetzen, wir aber wenden uns nach links.
Nach 5 min. kommen wir an einem zerfallenen Gebäude vorbei. Wenige
Minuten später führt die Forststraße durch einen kleinen
Taleinschnitt. Hier zweigt rechts ein deutlich markierter Pfad ab. Dieser
mündet nach wenigen Minuten in einen quer verlaufenden Weg, dem wir
nach links folgen. Er zieht etwa 5 min. höhehaltend durch den Hang,
anschließend führt er hinauf zu einer breiten Pistenstrapen
(ICONA -_Steinsäule), die wir nach etwa 20 min. Anstieg erreichen.
Auf dieser links weiter in Richtung "Las Rosas" . Nach einer
¼ Std. zweigen in einer Linkskurve links eine Forststraße
(Schranke) und rechts ein Pfad ab - wir gehen aber gerade aus weiter.
½ Std. später lichtet sich der Wald - vor uns sehen wir bereits
das Dorf Erjos. In der nächsten Rechtskurve (ICONA-Steinsäule
Las Rosas) zweigt links ein Weg ab, der die weite Schleife der Piste abkürzt.
Nach
10 min., zwischen den ersten Häusern, treffen wir auf die ICONA-Steinsäule
PIE de Erjos und wenden uns nun gerade aus Richtung "El Cuente"
. Sogleich erreichen wir den Kirchplatz von Erjos - hinter der Kirche,
an der Hauptstraße, steht das Bushäuschen (Haltestellen der
Buslinien 325 und 460). Vom Kirchtor gehen wir nun wieder gerade aus am
Kirchplatz vorbei zurück zur ICONA-Steinsäule PIE de Erjos und
halten dort rechts mit der Tafel "Barbuzano" hinab.
Beim letzten Haus der Zeile biegt links von der Asphaltstraße ein
Camino ab, der in Serpentinen in den Barranco de Cuevas Negras hinab führt.
Wir verbleiben stets auf dem Hauptweg, der auf der rechten Talseite dahinführt
- zwischendurch geht er in einen Feldweg über. Er wird begleitet
von einem Wasserrohr, das den verfallenen Wasserkanal abgelöst hat.
20 min. nach Erjos lassen wir die verwilderten Gartenterrassen des Ortes
hinter uns und treten in lichten Buschwald ein. Der breite, von bemoosten
Steinen eingefasste Camino durch den Wald zählt zu den schönsten
des Teno Gebirges.
Nach 10 min. sehen wir links des Weges ein verstecktes Häuschen,
gut 10 min. später - wir befinden uns mittlerweile auf der linken
Talseite kommen wir an einem Gehöft und an verwilderten Gärten
vorbei. Auf der anderen Hangseite sehen wir dann weitere Häuser.
Unterhalb von ihnen wechselt der Camino wieder auf die rechte Talseite
und führt dort durch das Dorf Las Cuevas Negras - die meisten Häuser
sind dem Verfall preisgegeben, nur manche sind von Aussteigern bewohnt.
In der Dorfmitte, an der ICONA-Steinsäule Barbusano, zweigt rechts
ein verwachsener Pfad Richtung Lomo Morin ab, wir aber gehen weiter gerade
aus weiter hinab.
Die
Schlucht wird nun immer imposanter: Der Camino senkt sich unter einer
überhängenden, mächtig zerfurchten Felswand recht steil
ab, riesige Wolfsmichgewächse stehen am Wegrand. Vor uns sehen wir
bereits Los Silos.
Nach gut 20 min. ist der Grund des Barrancos mit ersten Häusern erreicht
- nach links zweigt der mächtige Barranco de los Cochinos ab. Es
empfängt uns ein richtiges kleines Paradies: Zwischen üppigen
Gärten mit Orangen-, Mandel-, Feigen-,Mispelbäumen und Palmen,
später auch Bananenplantagen setzt sich talauswärts ein Fahrweg
fort, der schon bald über eine Brücke auf die rechte Talseite
wechselt. Er steigt nun ein kurzes Stück leicht an und entfernt sich
an einem Haus vom Bachbett.
Noch vor diesem Haus steigen wir links in das Bachbett ab und gelangen
auf der anderen Seite auf einem Fahrweg (Calle Susana), der uns zum Hauptplatz
von Los Silos zurück bringt.
Diesen Wanderführer
können wir empfehlen


Literaturhinweis: Dieser Tourenvorschlag + Bilder ist dem Rother Wanderführer
Teneriffa von Klaus und Annette Wolfsperger entnommen. Weitere Informationen
erhalten Sie direkt beim Rother-Verlag unter www.rother.de.
|
|
|
| |
|
| |
Allgemeine
Informationen zur kanarischen Insel "Teneriffa"
|
Die
Trauminsel Teneriffa im Atlantik wird von denen, die sie
kenne, zu Recht als Mini-Kontinent bezeichnet. Von Ost
nach West, von Nord nach Süd finden sich hier unterschiedlichste
Klima- und Landschaftszonen, die immer wieder durch ihre
Kontraste verblüffen.
Wo kann man schon auf der Welt morgens einen Ausflug in
verschneite Berge unternehmen und sich nachmittags am
Strand in der Sonne aalen? Teneriffa macht´s möglich,
zumindest im Winter. Im Sommer kann man auch in den Bergen
warme Temperaturen genießen.
"Schuld" ist der Pico del teide, mit 3.714 Metern
der höchste Berg Spanien, der im Winter strahlend
weiß verschneit gegen den prächtig blauen Himmel
kontrastiert. Wer sich zu diesem Bild noch üppige,
ganzjährig blumenreiche Vegetationen der nördlichen
Küste vorstellt, wird zweifellos verstehen, warum
Teneriffa auch "Paradiesinsel" genannt wird.
|
| |
Spanien
feiert Kolumbus
Bekanntermaßen – doch
immer wieder auch umstritten – war Cristobal Colón
kein Spanier, aber die Entdeckung der neuen Welt, die
ihn zu einer unsterblichen Figur der Geschichte machte,
gelang ihm im Auftrag und mit Unterstützung des spanischen
Königshauses. So ist Christoph Kolumbus eine wichtige
Figur der spanischen Geschichte. Man gedenkt seines Geburts-
oder Todestages, begeht den Tag seiner Ankunft in Amerika
– 12. Oktober – als Nationalfeiertag, hat
ihm Museen sowie diverse Denkmäler errichtet und
touristische Routen auf seinen Spuren erdacht.
2006 jährt sich der Todestag von Kolumbus zum 500.
Mal. Spanien begeht den Jahrestag mit zahlreichen Veranstaltungen
und mit dem Anliegen, die Bedeutung des Seefahrers und
Eroberers für die spanische und die universelle Geschichte
hervorzuheben. Zwei Autonomie-Gemeinschaften sind daran
besonders beteiligt: Castilla y León und Andalucía.
Kastilien- León und Kolumbus
Im Zentrum der Veranstaltungen zum Jahrestag steht die
kastilische Stadt Valladolid, in der er am 20. Mai 1506
gestorben ist. Aber die gesamte Autonomie Kastilien-León
nimmt das Datum zum Anlass für ein breites kulturelles
Programm, denn in dieser Region hatte Kolumbus zwischen
1486 und 1492 gelebt. Städte wie Burgos, Segovia,
Salamanca, Medina del Campo und eben Valladolid rühmen
sich heute, ihn einst beherbergt zu haben. Das Jubiläumsjahr
wird am 20. Mai mit einem Konzert u. a. mit dem Werk „Kolumbus,
der große Seefahrer“ des Kolumbianers Blas
Emilio Atehortua auf der Plaza Mayor in Valladolid eröffnet.
Geplante Aktivitäten:
„Los Silencios de Colón“: Skulpturenausstellung
Valladolid, Plaza de Colón.
10. Mai – 11. Juni 2006-02-15
„Cuatro viajes que cambiaron
el mundo” (Vier Reisen, die die Welt veränderten).
Ausstellung über die wissenschaftlichen Aspekte der
Schiffahrt, der Kartographie und der
Entdeckungen der damaligen Zeit.
Valladolid, Museo de la Ciencia.
Juli 2006
“La materia de los sueños” (Der Stoff
der Träume)
Künstlerische Arbeiten, die die Epoche der Entdeckungen
und die iberoamerikanische Gegenwart verbinden.
Valladolid, Museo Patio Herreriano de Arte Contemporáneo
Español
November 2006
Internationales Festival des Straßentheaters
Aufführungen über Leben und Bedeutung von Kolumbus
Valladolid. 24. – 28. Mai 2006
Licht- und Tonshow
Aufführung, an der Besucher sich beteiligen können.
Valladolid. Plaza Mayor
12. Oktober
Museo Casa de Colón (Kolumbushaus)
Das mit einer Investition von 2,7 Mill. € erweiterte
und modernisierte Museum wird am
20. Mai eröffnet.
Gastronomische Tage
Gerichte und traditionelle Rezepte aus der Zeit des Kolumbus
sollen Valladolid zwischen März und Oktober in ein
kulinarisches Zentrum verwandeln. Produkte, die im Gefolge
der Entdeckungen nach Europa kamen, stehen im Mittelpunkt:
Mais, Kartoffel, Tomate, Kakao, Pfefferstrauch, Papaya
und andere. Köche aus Mexiko, Puerto Rico, dernDominikanischen
Republik, Kuba und den USA werden in Valladolid kochen.
Und beim Nationalen „Pincho“-Wettbewerb im
Oktober ist Indien – das Ziel aller Reisen des Cristóbal
Colón – das Partnerland.
Quelle:
Tourspain / bearbeitet von pairola-media
|
| |
| |
|
|
|
|
|