Die Ringkämpfe auf Teneriffa werden Lucha Canaria genannt.
Hier
geht es um einen Ringkampf, wobei der Gegner ohne jegliche Art von
Aggression auf den Boden geworfen wird. Der Ursprung dieser Sportart
kommt von den Guanchen. Die Guanchen sind die Ureinwohner Teneriffas.
Bei den Guanchen wurde hier bei dieser Sportart geklärt, wer
der Stärkste Mann in der Sippe ist. Im Jahre 1872 wurde der
Sport schriftlich bestätigt. Auf den Kanaren gibt es ca. 5.000
Ringer. Die Ringer nennt man Luchaderros. Weiterhin befinden sich
auf den Kanarischen Inseln ca. 100 Vereine.
Manche
Urlauber auf Teneriffa vergleichen den Ringkampf auf Teneriffa mit
dem japanischen Sumoringer. Das ist falsch. Der kanarische Ringkampf
ist eher vergleichbar mit Judo. Die Lucha Canaria ist ein technischer
Sport. Hier ist Geschicklichkeit gefragt, also es zählt nicht
nur das Gewicht. Man nennt die Sportart auch : El grande no siempre
tira al pequeño. Ziel dieser Sportart ist es, den Gegen aus
dem Gleichgewicht zu bringen. Sobald der Gegner mit einem Körperteil
den Boden berührt, Ausnahme ist hier die Fußsohle, hat
er den Kampf verloren.
Wir
empfehlen dem Urlauber auf Teneriffa oder Fuerteventura einmal sich
so einen Ringkampf anzusehen. Fast bei jeder Fiesta wird dieser
angeboten. Es treffen immer zwei Mannschaften mit je zwölf
Ringer an. . Ein Ringkampf wird in 12 Runden entschieden.
Ein
bekannter Sumoringer ist Jose Diaz Garcia
|