20.
Mai 2007
Kommission
wollen Tourismusunternehmer und der Tourismusverband
zukünftig die Entwicklung des Urlaubsmarktes auf den kanarischen
Inseln fördern. Die stellvertretende Tourismusministerin
Pilar Parejo, hat gestern die neue Organisation mit dem Namen
"Ser Turismo" vorgestellt. Mitglieder sind Vertreter
der großen Hotelketten und der Hotelfachschulen, Ziel der
Kommission ist ein höherer Standard des touristischen Angebots
und eine Modernisierung des gesamten Tourismusapparates
18.
Mai 2007
Im Parque Sur wurde gestern Abend das Auditorio feierlich
eröffnet. Das Freilichttheater soll zukünftig
für kulturelle Veranstaltungen aller Art zur Verfügung
stehen und die Kulturlandschaft der Tourismusgemeinde bereichern.
Für Aufregung sorgte vor der Eröffnung eine Aussage
der Bürgermeisterin bezüglich des Cafes, das zwar im
Park vorhanden, allerdings immer noch nicht eröffnet ist.
Bei einem Besuch im Park vor wenigen Tagen erklärte Concepción
Narvaez, es sei traurig, das es in einem Park wie diesem keine
Möglichkeit gibt, gemütlich Kaffee zu trinken oder ein
Erfrischungsgetränk zu kaufen. Diese Aussage nahm der Sprecher
der NC, Juan Jose Santana Quintana zum Anlass, um der Bürgermeisterin
die Kompetenz für das Amt abzusprechen - der Grund, dass
die Cafeteria bisher noch nicht eröffnet wurde, liege einzig
und allein in der Verantwortung des Rathauses. Dort hat man nämlich
bisher noch keine Strom- und Wasseranschlüsse beantragen
lassen, und die seien für eine Verpachtung des Lokals unabdingbar,
so Santana in einem Interview.
In
Telde fordern die Oppositionsparteien jetzt von der PP eine Offenlegung
über Förderungen, die vom Rathaus direkt in die Parteikasse
geflossen sein sollen. Unter anderem geht es dabei um EU-Fördergelder,
die die PP-Stadtregierung missbräuchlich verwendet haben
soll. Die EU-Kommission hat eine Untersuchung angekündigt,
falls sich die Gerüchte bestätigen sollten. Die Oppositionsparteien
wollen eine eigene Kommission zusammenstellen, die die Geldflüsse
prüfen soll. Die Grünen lassen mit einer neuen Forderung
aufhorchen: sie verlangen die Einführung einer so genannten
"Touristensteuer". Wie der Spitzenkandidat der Grünen
auf den Kanaren, Juan Francisco Rodriguez, erklärte, wollen
die Grünen eine "Steuer" von Urlaubern einheben,
und zwar 1 Euro pro Tag und Person. Die Einnahmen sollen zu 100%
ins Gesundheitssystem fließen. Der kanarischen Gesundheitskasse
kämen so pro Jahr fast 100 Millionen Euro zu gute. Als Begründung
wies der Politiker darauf hin, dass 12,5 Mio. Urlauber jährlich
eine dementsprechende Infrastruktur im medizinischen Bereich benötigen
und diese Mehrkosten auch bezahlt werden müssen.
12.
November 2006
Weihnachtsmarkt an der Plaza del Principe
Santa Cruz – In diesem Jahr wird in Santa Cruz zum neunten
Mal der Weihnachtsmarkt gefeiert. Dieses Mal findet er vom zweiten
bis fünften Dezember an der Plaza del Principe statt.
Wem der Termin etwas seltsam erscheint, dem sei erklärt,
dass in Spanien mit der Ankunft der heiligen drei Könige
die Geschenke im Familien- und Freundeskreis überreicht werden.
Deshalb bleibt der Markt am letzten Abend auch bis Mitternacht
geöffnet, damit auch alle „Last-Minute-Käufer“
noch eine allerletzte Chance erhalten. Der kanarische Weihnachtsmarkt
zeichnet sich vor allem durch ein abwechslungsreiches Angebot
heimischer Handwerkskunst aus. Schmuck und Lederwaren werden ebenso
angeboten wie Holz- und Keramikarbeiten. Es werden 50 Stände
mit je vier Quadratmeter Ausstellungsfläche aufgebaut, die
nicht nur Geschenksuchenden eine originelle Auswahl bieten, sondern
auch touristische Besucher anlocken, die den Wert von Hand- und
Kunstarbeiten zu schätzen wissen. Die Einweihung wird am
Zweiten um 13 Uhr stattfinden, ansonsten ist der Markt an den
vier Verkaufstagen jeweils von elf bis 22 Uhr geöffnet. Wer
zu dieser Zeit auf der Insel ist, sollte sich dieses besondere
Erlebnis nicht entgehen lassen.
©2006 agencia 407
11.
November 2006
Es wird aufgeforstet
Santa Cruz – Die Regierung hat, die in den vergangenen Jahren
begonnene, Aktion zur Wiederaufforstung der Insel fortgesetzt.
Im Süden bei Fasnia erwarb sie rund 164.000 Quadratmeter
Brachland, das nun mit Kanarischer Pinie, Zedern und Tajinasten
bepflanzt werden soll.
Mehr als 50.000 Euro sind in den Kauf geflossen. Umweltminister
Wladimir Rodriguez begrüßt die Weiterführung der
Maßnahme, die der ökologischen Stabilität der
Insel dient. Tatsächlich gab es in den letzten 500 Jahren
nicht mehr so viel Waldfläche, wie zur Zeit. Rund ein Viertel
der Grundfläche ist mit Baum- und Buschpflanzen bewachsen.
Auf diese Art wird die Bodenerosion verhindert, die Bodenqualität
verbessert und die Aufnahmefähigkeit von Regenwasser erhöht,
was dem Grundwasserspiegel sehr entgegen kommt. Auch die inseltypische
Landschaft profitiert von dem intensiven Bemühen die Natur
zu stärken.
Als positiver Nebeneffekt entstehen sogar noch Arbeitsplätze.
Man begnügt sich zudem nicht mit einem einmaligen Anpflanzen,
sondern kontrolliert die Bestände regelmäßig,
sodass Pflanzen, die nicht Wurzeln schlagen, ausgetauscht werden.
©2006 agencia 407
10.
November 2006
Schwedische Journalisten sollen über Arona schreiben
Arona – Der Inselsüden hat kürzlich eine Delegation
schwedischer Journalisten verschiedener renommierter Magazine
empfangen. Im Rahmen der Tourismuswerbung wurden die Nordeuropäer
aufs Herzlichste willkommen geheißen.
Alle „Schreiberlinge“ arbeiten für Medien, die
sich auf den Bereich Gesundheit und Sport spezialisiert haben.
Deshalb standen die sportlichen Möglichkeiten und das Wellnessangebot
im Mittelpunkt des Interesses. Unter anderem stand ein Besuch
des Sportpavillons und die Besichtigung von Olympiastadion und
olympischen Schwimmbad auf dem Programm. Auch Repräsentanten
einer Zeitschrift, die zum erfolgreichsten schwedischen Reisekanal
im TV gehört und dadurch bis zu einer Million Zuschauer erreichen,
waren vertreten. Der Süden erhofft sich von der Aktion einen
großen Werbeeffekt auf dem kontinuierlich steigenden skandinavischen
Reisemarkt.
©2006 agencia 407
09.
November 2006
Es weihnachtet in Kanarischen Supermärkten
Kanarische Inseln - Während kurz vor Beginn der Adventszeit
sich die Ladentische in Deutschland vor Weihnachtsgebäck,
Dominosteinen und Lebkuchen biegen, hält man auf dem Archipel,
mit Ausnahme der deutschen Supermärkte, vergeblich danach
Ausschau. Die Bräuche hierzulande haben natürlich ihre
eigenen Schleckereien. Auf den Kanaren nascht man in der Weihnachtszeit
nämlich Turrones und Polverones. Turrones sind Tafeln, die
etwas größer und auch etwas dicker sind, als Schokolade.
Es gibt sie in der verschiedensten Geschmacksrichtungen. Traditionell
sind die Mandelmischungen „Almendras“, die es in weicher
und harter Form zwischen Oblaten gibt. Daneben gibt es aber auch
Schleckereien mit Rumrosinen, Kokos, Ananas und zahlreiche Varianten
mehr. Polverones ist ein Gebäck, das eher trocken ist, aber
auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird. Am
besten man probiert sich durch die süßen Leckereien
durch und deckt sich vor der Abreise mit der eigenen Lieblingsvariante
ein, die man dann unter dem deutschen Weihnachtsbaum als kanarische
Spezialität anbieten kann.
©2006 agencia 407
08.
November 2006
Sabine Beck stellt auf La Palma aus
La Palma – Insgesamt 28 ihrer neuesten Werke stellt Sabine
Beck derzeit im Sala de Arte der CajaCanarias in Los Llanos de
Ariadne aus. Das Leitthema der Galerie ist das Wasser und seine
Welt. Die Berlinerin hat seit neun Jahren La Palma als ihre Wahlheimat
auserkoren. Rund 15 Mal hat sie ihre Werke in der Zwischenzeit,
sowohl auf La Palma als auch in Deutschland, der Öffentlichkeit
vorgestellt. Ihre Bilder zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit
aus. Sie hat eine alte Technik für sich wiederentdeckt, die
zur Herstellung ihres eigenen Papiers dient. Allein durch die
Unregelmäßigkeit ihres Untergrundes und ihre persönliche
Maltechnik erhalten ihre Werke eine besondere Tiefe. Oft wirken
sie dreidimensional und strahlen einen eigenen Glanz aus.
Die Ausstellung kann noch bis zum 17. November von Montag bis
Freitag zwischen 19 und 21 Uhr besucht werden.
©2006 agencia 407
07.
November 2006
Der neue Wein ist da
Puerto de la Cruz - Überall auf dem Archipel hat man die
Weinlese und Kelterei bereits beendet. Deshalb beginnt jetzt die
Zeit des ersten Ausschanks. Überall in den Weingegenden,
derer es auf Teneriffa ja viele gibt, werden an kurzfristig aufgestellten
Ständen Proben des jungen Weins angeboten. Auch wenn offiziell
San Andrés am 30. November der eigentliche Verköstigungstermin
ist, an dem die Weinernte gebührend gefeiert wird, nimmt
man es mit der Zeit auf den Kanaren nicht ganz so genau. Manchmal
zu spät und manchmal eben auch eine bisschen früher.
Wer einen provisorischen Kiosk entdeckt, vor dem einfach ein paar
Stühle stehen, wie zum Beispiel an der Plaza del Charco in
Puerto de la Cruz, sollte sich getrost animieren lassen, den neuen
Tropfen zu kosten. Meist stehen in unmittelbarer Nachbarschaft
auch diejenigen, die in großen Töpfen Maronen garen.
Die sollte man natürlich unbedingt dazu verspeisen, dann
erst hat man die ideale Kombination. Einfach, provisorisch aber
urgemütlich kann man sich dann in eine kanarische Herbststimmung
versetzen lassen.
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06.
November 2006
Mandeln und alles, was man damit machen kann
Guía de Isora – Am kommenden Sonntag findet in Aripe
oberhalb von Chirche und Guía de Isora das traditionelle
Mandelfest statt. Die Gegend ist das größte Mandelanbaugebiet
der Insel. Was im Frühling durch sein rosarotes Blütenmeer
besticht, betört am Sonntag durch Mandelduft der verschiedensten
Art.
Das traditionelle Fest das „Gran Mojada“ genannt wird,
bietet allen Produzenten die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse
dem neugierigen und hungrigen Besuchern zu präsentieren.
Zum klassischen Dessert, über verschiedene Gebäckvariationen
bis hin zu Mandellikören kann man die Nuss, die eigentlich
eine Steinfrucht ist, verarbeiten. Das Fest bietet neben den lukullischen
Genüssen, das direkte Miterleben des kanarischen Lebens.
Folkoremusik und das Ernten der Früchte, so wie es früher
mühevoll durchgeführt wurde, gehören ebenfalls
dazu. Der Besuch des Festes ist eine einmalige Gelegenheit an
den Gebräuchen teilzunehmen und vielleicht so manch neue
Lieblingssüßspeise zu entdecken.
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05.
November 2006
Wie bei den alten Waschweibern
Buenavista del Norte – Mitten durch den Ort Buenavista del
Norte zieht sich ein Barranco. Zwischen hohen alten Bäumen
und grünem Gebüsch liegt ein Park, durch den man angenehm
spazieren kann. Grillflächen laden zum traditionellen Picknick
ein. Momentan wird die Grünanlage vor allem von Teenagern
besucht, die ein romantisches Plätzchen für ein Rendezvous
suchen. Entlang den felsigen Wänden befinden sich die sogenannten
Lavaderos. Früher wurden sie genutzt, um die Kleidung zu
waschen. Heute sind sie zwar nutzlos, da ja jeder seine Waschmaschine
zuhause hat, aber dennoch sollen sie nun restauriert werden. Ein
Gedenken an die „gute, alte Zeit“. Auch die Bänke
und Tische, an denen der Zahn der Zeit genagt hat, sollen erneuert
werden und so noch zu vielen Fiestas einladen.
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04.
November 2006
Sonntag ist Ausgehtag
Kanarische Inseln – Was macht der Canario eigentlich am
Wochenende!? Wer ein Weilchen auf der Insel lebt, weiß dass
samstags vor allem Einkaufen, Putzen und Autowaschen auf dem Tagesplan
stehen. Wer diese Tätigkeiten zu erledigen hat und sich nicht
an Wochenarbeitszeiten halten muss, sollte lieber auf andere Wochentage
ausweichen, um sich nicht in lange Warteschleifen einreihen zu
müssen. Am Sonntag ist meist die Familie dran. Das bedeutet
um die Mittagszeit sind die meisten landestypischen Lokale hoffnungslos
überfüllt und am Abend schließen viele, vor allem
in ländlichen Gegenden, ihre Türen sehr früh.
Eine andere beliebte Möglichkeit, den recht großen
Freundes- und Familienkreis an einem Tisch zu versammeln, sind
die Zonas Recreativos. Viele Orte haben ihren eigenen Grillplatz
und auch in den Bergen findet sich die eine oder andere Anlage.
Dort werden die Grillstellen angeheizt und los gebruzzelt. Das
Holz dafür wird auf den meisten Plätzen bereit gehalten,
wenn es auch manchmal nicht ganz trocken ist. Jeder trägt
etwas zu Festtafel bei und so findet man auf den meisten Tischen
eine reichhaltige Auswahl kanarischer Lieblingsgerichte. Nicht
selten werden nach dem Essen Decken unter einem Baum ausgebreitet
oder Gitarren angestimmt, zu deren Klängen lauthals und fröhlich
gesungen wird. Jeder, der sich sonntags dort einmal unters Volk
mischt, kann getrost behaupten, ein bisschen kanarische Lebenslust
gespürt zu haben.
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03.
November 2006
Ein ganzes Dorf als Filmkulisse
Buenavista del Norte – Schon einige Male hat Teneriffa die
Filmkulisse auch für deutsche Spielfilme geboten. In der
letzten Woche ist ein Weiterer hinzu gekommen. Eine deutsch-spanische
Koproduktion hatte den nordwestlichsten Ort der Insel als Schauplatz
für „Sueños de Felicidad“ („Träume
vom Glück“) ausgewählt. Zwei spanische Fernsehsender
und SWR3 haben eine dramatische Liebesgeschichte verfilmt. Sie
erzählt von einem Vulkanologen, der den Unfalltod seines
Sohnes zu vergessen sucht und gleichzeitig seine Ehe aus einer
Krise retten möchte. Da begegnet ihm die schöne Sofía
und es entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte, die es zu lösen
gilt.
Verschiedene Punkte des Naturschutzgebietes im Tenogebirge, der
Strand von Buenavista und die Plaza, die zur Zeit für die
Dorffiesta festlich geschmückt ist, geben einen herrlichen
Rahmen für den Film ab.
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02.
November 2006
Baden, wenn der Atlantik tobt
Puerto de la Cruz - In der Herbst- und Wintersaison zeigt sich
der Atlantik, vor allem im Norden der Insel, gerne wild. Schäumend
und mit atemberaubenden Wellen rollt er der Küste entgegen.
Was einerseits ein herrliches Naturschauspiel ist, kann andererseits
die Urlaubsfreude derjenigen trüben, die gerne schwimmen
möchten. Doch das muss nicht sein, denn im neu renovierten
Lago Martianez in Puerto de la Cruz kann man beides. Das Wellenspiel
von sicherer Seite aus beobachten und gleichzeitig im Atlantikwasser
seine Runden ziehen. Das Schwimmbad liegt direkt an der Küste
und bietet mit seinem Wasserspiel eine hervorragende Urlaubsatmosphäre.
Hier kann man entspannen, Sonnenbaden und leicht einen ganzen
Tag Erholung tanken. Wer auf dem Nachhauseweg noch voller Tatendrang
ist, schlendert vielleicht noch über die Strandpromenade
und nimmt in einem der Straßencafés einen kühlen
Drink. Manchmal zeigt sich der Atlantik aber auch im Winter von
seiner sanften Seite, Dann kann man sich genüsslich in die
Wellen werfen.
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01.
November 2006
Wanderfreunde finden auf Teneriffa ein Zuhause
Tegueste – In der Gemeinde Tegueste trafen sich an diesem
Wochenende mehr als 50 Abgesandte von Wandervereinen aus Spanien,
Frankreich, Portugal Marokko. Sie vertreten rund eine halbe Million
Mitglieder. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Wanderwege Teneriffas,
deren Erhaltung und der Schutz der wandernden Besucher. Seit einigen
Jahren widmet man diesem Urlaubszweig besondere Aufmerksamkeit
und bemüht sich die schönen und zum Teil geschichtsträchtigen
Pfade zu erhalten.
Ein wichtiger Punkt der Diskussion war der Umweltschutz sowie
die Frage, wie die traditionelle Jagdsaison mit den Wanderurlaubern
in Einklang gebracht werden kann. Es ist geplant dem Zentrum für
Umweltschutzerziehung im Anagagebirge, eine Wanderschule anzuschließen.
©2006 agencia 407
31.
Oktober 2006
Weiße Haube auf dem Teide
Teneriffa – Das Wahrzeichen Teneriffas, der majestätische
Teide, hat die Winterzeit eingeläutet. Die ersten Regenfälle
diesen Jahres brachten der Spitze in 3.718 Metern Höhe die
erste Wintermütze. Bei Sonnenschein leuchtet der Gipfel jetzt
schon von Weitem in strahlendem Weiß. Nach Sonnenuntergang
kann es dann schon mal ein bisschen frisch werden, wenn die kalten
Winde vom Berg herunter wehen, aber bei Tag ist es dennoch, bei
frühlingshaften Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad warm.
Der winterliche Gruß wird sich voraussichtlich noch nicht
lange halten, aber er gewährt einen ersten Vorgeschmack auf
die Vorweihnachtszeit. Denn das ist ja das Besondere am Winter
auf Teneriffa, dass man mit etwas Glück einen Spaziergang
im Schnee in den Cañadas machen und sich bei der Rückkehr
an die Küste noch in den Atlantik oder Pool werfen oder einfach
ein wärmendes Sonnenbad nehmen kann.
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30.
Oktober 2006
Modernisierung des Hafen in der Mascaschlucht
Buenavista del Norte - Die Mascaschlucht im Gemeindegebiet von
Buenavista del Norte soll einen neuen kleinen Hafen bekommen.
Bei Wanderfreunden ist die Schlucht sehr beliebt. Sie gilt als
nicht ganz leichte, aber besonders reizvolle Strecke. Sie führt
direkt durch das Herz des Naturschutzgebietes des Tenogebirges
und wer sie geschafft hat, kann in der Bucht am Fuße des
Berges baden und sich erfrischen, ehe der mühsame Aufstieg
winkt. Ein herrliches Panorama entschädigt für alle
Anstrengung. Schon jetzt nutzen täglich rund hundert Touristen
eine weitere Attraktion. Sie wandern nur eine Tour und lassen
sich dann von Ausflugsbooten aufnehmen und nach Los Gigantes bringen.
Momentan steht dafür eine alte Hafenmole zur Verfügung.
Dies soll sich nach den Vorstellungen des Bürgermeisters
allerdings ändern. Demnach soll der kleine Hafen reformiert
werden und die anlegenden Boote werden dann auch eine Nutzungsgebühr
zahlen müssen. Damit könnte der „Verkehr“
auf dem Wasser besser geregelt werden und sich eine neue Einnahmequelle
für die kleine Nordgemeinde auftun.
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29.
Oktober 2006
III. Poetenkongress in La Laguna
La Laguna – Die Universitätsstadt La Laguna stellt
vom 2. bis 11 November unter Beweis, dass nicht nur die Deutschen
ein Volk der Dichter und Denker sind. Nach dem ersten Treffen
Kanarischer Dichter im Jahr 1976 und einem weiteren 1996 treten
nun erstmals wieder die Poeten der Insel in Erscheinung. Gemeinsam
mit Kollegen aus dem gesamten Land nehmen sie die kanarische Dichtkunst
unter die Lupe. Anhand der Poesie lässt sich gut interpretieren,
welche Meinungen und Empfindungen nicht nur im Individuum des
Verfassers vorrangig sind.
Die Literatur gilt immer auch als Spiegelbild der Volksseele,
denn die Anregungen erhalten die Künstler des Wortes aus
ihren eigenen Wahrnehmungen ebenso wie aus den Reaktionen, die
sie in ihrer Umwelt beobachten. Gerade diesen Gefühlsregungen
auf den Grund zu gehen, macht die Begegnung mit der Poesie spannend.
Der Kongress bietet nicht nur den Experten interne Foren des Austausches,
sondern gleichzeitig wird der Austausch mit der Öffentlichkeit
gesucht. Deshalb gibt es einige Veranstaltungen, die frei zugänglich
sind und mit musikalischer Untermalung ein kulturelles Angebot
der besonderen Art bieten.
©2006 agencia 407
29.
Oktober 2006
Teneriffa revolutioniert die Welt des Alzheimer
Puerto de la Cruz – Am Sonntag fand in Puerto de la Cruz
die Grundsteinlegung des Internationalen Alzheimer Forschungszentrums
statt. Mehr als 400 Betreuungs- und 100 Tagesplätze entstehen
hier unter Leitung des Paters Antonio. Der engagierte Geistliche,
der bereits zwei Altenheime auf die Beine gestellt, hat dieses
neue Projekt ins Leben gerufen. Dem Heim wird einmalig in Europa
ein Forschungszentrum angeschlossen, das Wissenschaftlern aus
aller Welt die Möglichkeit gibt, diese Krankheit zu erforschen.
Das Klima in Puerto de la Cruz und die gute Infrastruktur machen
diesen Standort perfekt.
Padre Antonio, dessen Leben schon seit Jahren vom Engagement für
die Senioren erfüllt ist, setzt mit diesem Projekt einen
Meilenstein in der Geschichte Teneriffas, aber auch in der Medizingeschichte.
Hier können sich Pioniere in der Erforschung der Krankheit,
die als Seuche des 21. Jahrhunderts gilt, verwirklichen. Man rechnet
damit, dass das Forschungszentrum nach Inbetriebnahme wichtige
Impulse in den wissenschaftlichen Kreisen auslösen wird.
Die Investitionssumme beläuft sich auf 25 Millionen Euro
und wird durch freiwillige Unterstützung aus Regierungskreisen
sowie private Spenden realisiert. Padre Antonio ist optimistisch,
dass viele Menschen mit ihrer finanziellen Hilfe zum Gelingen
des Projektes beitragen. Er geht davon aus , dass am 21. Dezember
2008 die offizielle Einweihung erfolgen wird.
©2006 agencia 407
28.
Oktober 2006
Sicherheitsdienste sind im Kommen
Santa Cruz - Die Kanarische Regierung unterstützt die Bildung
eines neuen Berufszweigs, der bislang auf dem Archipel relativ
unbekannt war. Es handelt sich um professionellen Sicherheitsdienst.
Anwärter erhalten eine Grundausbildung in rechtlichen und
praktischen Fragen. Insgesamt 700 Personen wurden bis dato ausgebildet.
Die letzten 75 Diplome wurden kürzlich verteilt.
Das Ausbildungsprogramm richtet sich vor allem an Arbeitslose,
die mit dem neuen Beruf eine Perspektive für die Zukunft
erhalten. Man geht davon aus, dass bis zum Jahre 2016 rund 4.000
Menschen in diesem Bereich auf dem Archipel beschäftigt sein
werden. Personen, die Sicherheit gewährleisten, während
andere schlafen oder feiern. Die Berufsaussichten in der boomenden
Branche sind derzeit rosig und die Arbeitsplätze frisch ausgebildeten
Fachkräfte gelten als gesichert. Vor allem soll durch ein
einheitliches Berufsbild ein qualitativ hochwertiger Service garantiert
werden.
©2006 agencia 407
27.
Oktober 2006
Kanarischer Journalist ist für den besten Weblog nominiert
Santa Cruz – Manuel M. Almeida steht kurz vor einem großen
Triumph. Mit seinem Weblog „Mangas Verdes“ ist er
für den Preis des besten Weblogs nominiert. Sogar auf zwei
Preise scheint er ein aussichtsreicher Anwärter zu sein.
Man hat ihn sowohl für den Bereich spanische Blogs als auch
für Internationale vorgeschlagen. Unter den Bewerbern um
den internationalen Preis hat es noch nie eine spanische Kreation
gegeben.
Zwischen dem 23. Oktober und dem 2. November können interessierte
Websurfer ihr Votum auf www.thebobs.com abgeben und so neben der
Fachjury mitstimmen. Am 11. November werden die Gewinner in Berlin
bekannt gegeben und geehrt. Almeida war bereits für verschiedene
Tageszeitungen auf den Kanaren tätig und begleitet momentan
den Posten des Vizedirektors bei „El Mundo / La Gaceta de
Canarias“. Außerdem hat er mit seiner Novelle „Tres
en raya“ für Aufsehen gesorgt. Für dieses Werk
stand er in der Endausscheidung des Premio Internacional de Novela
Alba.
Unter 5.500 Weblogs als möglicher Sieger ausgewählt
zu werden, ist bereits im Vorfeld ein großer Erfolg für
den rührigen Medienmacher, ein Sieg wäre phänomenal.
©2006 agencia 407
26.
Oktober 2006
Wandersleut’ kommen aus Deutschland
Teneriffa – Gemäss einer Studie des Tourismusamtes
ist Wanderurlaub besonders unter den deutschen Urlaubern beliebt.
Danach treibt es Festlandspanier, Italiener und Franzosen auf
die Pisten, die quer durch die Landschaft führen. Das Profil
dieser Urlauber liegt zeigt ein Durchschnittsalter von 44 Jahren.
Meist sind es Paare, die ohne Kinder reisen und sich rund 11 Tage
auf der Insel aufhalten. Ihre Ferienplanung stellt diese Personengruppe
in erster Linie via Internet zusammen. Sie buchen Unterkunft und
Flug gerne zusammen. Etwa 77 Prozent nutzen ein Mietauto, um an
die gewünschten Ausgangspunkte zu gelangen. Diese Zielgruppe
interessiert sich neben den landschaftlichen Reizen vor allem
auch für das kulturelle Angebot. Häufig wählen
sie Unterkünfte, die im Rahmen des Rural-Tourismus angeboten
werden. Der Norden, rund um Puerto de la Cruz ist besonders beliebt.
Viele entscheiden sich für diesen Teil der Insel. Einige
bevorzugen aber auch einen Aufenthalt im Süden und finden
Los Gigantes und El Médano attraktiv.
Als positive Konsequenz aus der Erhebung der Daten, die Teneriffa
als Lieblingswandergebiet vieler Deutscher ausweist, kann die
Instandsetzung oder Instandhaltung der Wanderwege gewertet werden.
©2006 agencia 407
25.
Oktober 2006
Santa Cruz ist eine blühende Stadt
Santa Cruz – Die Inselhauptstadt zeigt sich gerne modern.
Die Einwohner sind eine mulitkulturelle Mischung und es finden
sich historische Bauwerke in perfekter Harmonie mit moderner Architektur,
wie sie beispielsweise das Auditorium beweist. Daneben zeichnet
sich die Stadt aber vor allem durch ausgedehnte Grünflächen
aus, die den Bürgern und Besuchern Lebensqualität bringen.
Neben dem bekannten Park Santabría, der erst im Frühjahr
nach monatelanger Restaurierung wieder geöffnet wurde, befinden
sich auch in der Innenstadt viele grüne Oasen, an denen man
eine kurze Rast einlegen kann. Rund um die Alameda sind derzeit
Begrünungsmaßnahmen im Gange.
Ebenso wird die Plaza España, die eine umfassende Neugestaltung
erfahren hat, neu angelegt. Rund 30 Bäume wurden kürzlich
angepflanzt. Darunter befinden sich Palmen, Lorbeerbäume
und die bekannten Jacarandas, die herrliche lilafarbene Blüten
aufweisen. In unmittelbarer Umgebung befindet sich Plaza Candelaria,
die einem Lorbeerhain gleicht und in deren Mittelpunkt in Kürze
ein neues modernes Wasserspiel für Erfischung und Entspannung
sorgt.
Mit den Maßnahmen möchte man den Ruf der Stadt, die
für ihren Pflanzenreichtum und ihre Blütenpracht bekannt
ist, noch weiter ausbauen. Es sollen nicht nur Parks zur Verfügung
stehen, die man in seiner Freizeit gerne aufsucht, sondern auch
Grünflächen mitten im Großstadttrubel für
die kleine Pause zwischendurch.
©2006 agencia 407
24.
Oktober 2006
Rieseneidechsen in freier Natur
La Gomera – Im Rahmen des Projekts Life sollen Rieseneidechsen
auf La Gomera wieder in die Freiheit entlassen werden. Mit Hilfe
von Subventionen aus der EU sorgen sich die Biologen der einzigen
Echsenstation Europas um die Erhaltung der endemischen Reptilienart.
Aufgrund der positiven Nachzucht denken die Mitarbeiter daran
einen Teil der Tiere in ihr natürliches Umfeld zu entlassen.
Momentan werden geeignete Plätze für die Auswilderung
gesucht. Besonders der Naturpark Los Órganos in Vallehermoso,
der Barranco de Argaga im Valle Gran Rey und Los Acantilados von
Alajeró bieten sich an.
Das oberste Ziel der Tierschützer ist nicht nur die Arterhaltung
per se, sondern vor allem die Erhaltung der Tiere in der Natur.
Mit der Auswilderung wäre ein wichtiger Schritt in diese
Richtung getan.
©2006 agencia 407
23.
Oktober 2006
Fiesta in Buenavista del Norte
Buenavista del Norte – Für alle, die in dieser Woche
Lust haben sich an einem Dorffest teilzunehmen, bietet sich die
Gelegenheit in Buenavista del Norte.
Am 25.Oktober wird die Schutzpatronin „Santissima Virgen
de los Remedios“ geehrt. Obwohl es ein ganz normaler Wochentag
ist, hat die Gemeinde im Norden an diesem Tag ihren Feiertag und
alle Geschäfte bleiben geschlossen.
So ist das eben auf den Kanaren. Jedes Dorf hat seinen Schutzpatron/in,
dem ein Mal im Jahr gehuldigt wird und damit hat auch jedes Dorf
seinen eigenen Feiertag. Am Tag zuvor gegen 19 Uhr beginnt die
Feierlichkeit mit dem Tanz der Trachten und dem Einzug der Blaskapelle.
Danach findet eine Messe der Virgen statt. Anschließend
wird sie in einem Festzug durch die Strassen getragen und ein
Feuerwerk beleuchtet ihr zu Ehren den Nachthimmel. Mit einem Umzug
geschmückter Wagen und einem Tanzfest wird bis in die frühen
Morgenstunden des Feiertags hinein gefeiert. Es spielt das Orchester
Kimbara heiße Salsarhythmen.
Der eigentliche Feiertag steht im Zeichen der religiösen
Akte und der Folklore. Um cirka 19 Uhr findet ein Konzert der
Blasmusikkapelle statt und gegen 21 Uhr beginnt das Fest der Kunst
mit Big Band. Auf jeden Fall kann man, während dieser Feste
den Puls des kanarischen Lebens spüren.
©2006 agencia 407
22.
Oktober 2006
Museen für jedermann
Santa Cruz – Die autonome Organisation der Museen Teneriffas
hat sich dem Projekt MUSEUMAC angeschlossen. Diese Initiative
hat zum Ziel Museen attraktiver zu machen und so neue Interessengruppen
zu erschließen. Dazu gehören vor allem junge Menschen
und Touristen.
Das Programm bezieht sich nicht nur auf Teneriffa, sondern auf
viele verschiedene Museen auf den Kanaren, Azoren und Madeira.
Zum einen soll die Sprache, die in den Ausstellungsräumen
genutzt wird, modernisiert werden, zum anderen sollen kulturelle
Programme Interesse wecken. Dazu gehören beispielsweise Programme,
wie Museen bei Nacht, Dinners im Museum, musikalische Veranstaltungen
und viele andere innovative Impulse. Selbstverständlich soll
auch mittels moderner Technologie und Kommunikationstechnik der
Wandel signalisiert werden. Diese Orte vermitteln Wissen der unterschiedlichen
Fachgebiete. Was den Hauch des Antiquierten in sich trägt
soll sich durch zeitgemäße Programme zu einem Ort werden,
für den sich viele interessieren und den sie gerne nutzen.
©2006 agencia 407
22.
Oktober 2006
Kanarische Wissenschaftler bewegten die Welt
Puerto de la Cruz – Die Casa Rahn in Puerto de la Cruz beherbergt
noch bis zum 24. Oktober eine biographische Ausstellung kanarischer
Wissenschaftler. Bekannte Forscher wie Agustín Bethencourt,
José Vieira y Clavijo , Telesforo Bravo und Antonio González
sind nur einige Namen, die den Archipel in der Welt bekannt gemacht
haben. Ihre Erfindungen haben die Welt der Technik und Innovation
verändert. Damit errangen sie nicht nur persönlich weltweite
Anerkennung, sondern die Kanarischen Inseln wurden durch sie ins
Licht der Aufmerksamkeit gerückt. Die Ausstellung umfasst
eine Sammlung ihres Schaffens sowie einige Biographien in Buchform,
die das Leben der bedeutenden Erfinder beleuchtet.
Der Leiter des technisch-wissenschaftlichen Instituts, Maro Brito,
möchte die Errungenschaften, die von Canarios erarbeitet
wurden, zum Anlass nehmen, das Interesse der Bevölkerung
für die Forschung zu wecken. Das Kapital der Kanaren sei
intellektueller Art und so will man in Zukunft ebenso, wie in
der Vergangenheit dazu beitragen, dass von den hiesigen Forschern
Impulse ausgehen, die Veränderungen in der Welt bewirken.
Für den Archipel bedeutet dies nicht zuletzt auch ökonomisches
und kulturelles Wachstum.
©2006 agencia 407
21.
Oktober 2006
Mangos liefern den Energiekick
Kanarische Inseln – Mangos sind nicht nur besonders wohlschmeckende
und süße Früchte, sondern außerdem empfehlenswert,
um sich vor Erkältungen zu schützen. Ihr hoher Vitamin
C-Gehalt stärkt das Immunsystem. Weltweit gibt es etwa 1.000
verschiedene Arten, die von Aprikosengröße bis hin
zur Zwei-Kilo-Frucht reichen können. Auch in der Farbe variieren
sie von rötlich Gelb bis hin zu Grün. Ihren Reifegrad
kann man daran nicht ablesen, das macht man am besten per Fingerdruck.
Die Farbe ist abhängig davon, von welchem Mangobaum die Frucht
geerntet wurde. Mittlerweile gibt es zudem die beliebte Mangazüchtung,
deren Fleisch nicht so faserig ist, wie das der ursprünglichen
Mango und dadurch angenehmer zu essen ist.
Ab Herbst beginnt auch auf den Kanaren die Zeit dieser süßen
Früchtchen. Man kann sie im Supermärkten oder Markthallen
kaufen und sich schon allein vom Duft betören lassen. Nebenbei
enthalten Mangos auch noch einen hohen Anteil an Beta-Carotin.
Dieser Wirkstoff wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus.
Selbst der Haut soll der Verzehr durch Zellerneuerungsimpulse
gut tun.
©2006 agencia 407
20.
Oktober 2006
Die Hauptstadt restauriert ihre Regierungsgebäude
Santa Cruz – Im Jahre 1934 wurden die Gebäude, die
den Regierungssitz der Insel beherbergen, von José Marrero
Regalado entworfen. Sechs Jahre dauerte es damals ehe sie fertiggestellt
waren.
Die vergangenen Jahrzehnte haben natürlich ihre Spuren an
dem historischen Bauwerk hinterlassen. Aus diesem Grund war eine
Grundsanierung nötig geworden. Neben desinfizierenden Säuberungsaktionen
und Entsalzung des Mauerwerks, ist auch eine neue Fassade Teil
der Restaurierungsmaßnahme. Die erste Phase wurde bereits
erfolgreich abgeschlossen. Die noch anstehenden Fassadenarbeiten
sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Ein kanarisches Architektenteam, das mit den geschichtlichen und
meteorologischen Umständen vertraut ist, leitet die Reformierung
und soll eine dauerhafte sowie qualitativ hochwertige Ausführung
garantieren. Außerdem soll eine neue Außenbeleuchtung
dafür sorgen, dass das neu renovierte Bauwerk ins rechte
Licht gerückt wird. Die Traditionsbewussten Hauptstädter
schätzen ihre historische Architektur, die Zeuge längst
vergangener Zeiten ist. Gerne werden die Geschichte und die Moderne
zu einem harmonischen Ganzen verwoben, das Santa Cruz seinen besonderen
Flair verleiht.
©2006 agencia 407
19.
Oktober 2006
Die Banane ist der Nabel der Kanaren
Santa Cruz – Die Banane hat das Gesicht der Kanaren bedeutend
mitgeprägt und dem Archipel das Image eines tropischen Paradieses
verliehen. Sie prägt die Landschaft der Insel vor allem im
Nordwesten Teneriffas und auch die Menschen, denen sie Brot und
Arbeit gab. Vor zehn Jahren gründeten die Produzenten den
gemeinsamen Dachverband CICCA.
Anlässlich dieses Jubiläums wird am 25. Oktober um 20.30
Uhr im Centro Cultural der Caja Canarias eine Ausstellung eröffnet,
die Kunstwerke beherbergt, die sich rund um die Banane drehen.
Sie hat viele Maler zu großen Bildern inspiriert. Teils
verstorbene, teils noch lebende Künstler haben sie in den
Mittelpunkt ihres Schaffens gestellt. Für einen Moment soll
dem Besucher die Frucht aus dem Blickwinkel des Malers gezeigt
werden und beweisen, dass sie nicht nur Bestandteil des Kanarischen
Lebens und Feierns ist, sondern auch ein außergewöhnliches
Motiv.
©2006 agencia 407
18.
Oktober 2006
Das Kakteenparadies von Lanzarote
Lanzarote – Der Kakteenpark auf Lanzarote wird im Laufe
des Oktobers, rund 15 Jahre nach seiner Ersteröffnung, mit
neuen Pflanzen erweitert.
Insgesamt 1.000 Exemplare und 55 verschiedene Arten, darunter
Exoten aus Argentinien und Mexiko, werden angepflanzt. Bis zum
heutigen Tag wachsen und gedeihen im Jardin del Cactus 6.200 Pflanzen
von 800 verschiedenen Spezies.
Aus der ganzen Welt wurden die Schönsten zusammengetragen.
Das Spektrum reicht unter anderem von Kanarischen und Mexikanischen
Kakteen über Chilenische und Brasilianische, bis hin zu Exoten
aus Madagaskar und Tanzania.
Die Artenvielfalt und die besonders harmonische Gestaltung des
Parks machen jeden Spaziergang zu einem Genuss. Die Qualität
und der hohe Standard haben auch die mehr als 400 Teilnehmer des
Sechsten Internationalen Park Kongresses in Metz überzeugt.
Dort war er unter allen vorgestellten Gärten derjenige, der
am meisten Applaus und Bewunderung geerntet hat.
Wer auf Lanzarote seinen Urlaub verbringt, sollte deshalb auf
jeden Fall einen Besuch einplanen.
©2006 agencia 407
17.
Oktober 2006
Teneriffa in Öl in La Laguna
La Laguna – Die tinerfenische Universitätsstadt eröffnet
am Donnerstag, den 19. Oktober um 20.30 Uhr, eine Kunstausstellung
der kanarischen Malerin Gloria Esther Rodriguez.
Die Künstlerin wurde in Puntagorda auf La Palma geboren und
emigrierte in jungen Jahren nach Venezuela. Dort hat sie in Caracas
ein Kunststudium begonnen, das sie später an der Schule der
Schönen Künste in Santa Cruz vollendet hat.
Gloria malt kanarische Landschaften, Szenen rund um den Wein und
die architektonischen Schmuckstücke La Lagunas in Öl.
Insgesamt 35 ihrer Werke werden in der Ermita de San Miguel Arcángel
ausgestellt.
Mittlerweile hat die talentierte Malerin ihren eigenen Stil entwickelt,
der von Schlichtheit, Harmonie und Gleichgewicht geprägt
ist. Schon lange nicht mehr folgt sie nur den Anweisungen, die
sie während ihrer Ausbildung erhalten hat, sondern präsentiert
ihren eigenen Stil, der aus der Intuition geboren wurde und von
ihrer starken und sensiblen Persönlichkeit geprägt wird.
Die Galerie ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr und 17
bis 20 Uhr geöffnet. Am Wochenende reduzieren sich die Öffnungszeiten
auf 9 bis 15 Uhr.
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16.
Oktober 2006
Puertos Hotels begeistern die Gäste
Puerto de la Cruz – Wieder einmal haben die Auswertung der
Fragebögen aller TUI Gäste eine freudige Überraschung
für Puerto de la Cruz bereitgehalten.
Unter allen Hotels, die im Angebot des Reiseveranstalters sind,
haben sich das Hotel „Tigaiga“, das Hotel „Riu
Garoé“ und das „Botanico“ in den Top
100 wiedergefunden. Das Tigaia hat damit sogar noch einen eigenen
Rekord aufgestellt. Zum zwölften Mal in Folge hat es sich
unter den Besten platziert. Der Gründer und Direktor des
beliebten Hauses, Enrique Talg, konnte die Prämie leider
nicht mehr selbst in Empfang nehmen, da er kürzlich verstorben
ist. Ihm zu Ehren erwägt die Stadtverwaltung eine Strasse
nach dem erfolgreichen Hoteliers zu benennen.
Die Kriterien nach denen die Urlauber befragt werden, sind unter
anderem Komfort, Küche, Ambiente und Service. Insgesamt wurden
sieben kanarische Hotels hervor gehoben.
Auffallend bei dieser 13. Preisverleihung war außerdem,
dass deutsche Hotels sich wieder größerer Beliebtheit
erfreuen, während der Standard in der Türkei, Ägypten
und in Griechenland nachzulassen scheint.
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15.
Oktober 2006
Zu Fuß von El Guincho nach Genovés
Garachico – Die Inselregierung hat eine Investition von
rund 100.000 Euro zur Reformierung des Wanderweges zwischen El
Guincho und Genovés angekündigt.
Wie der Umweltminister, Wladimiro Rodriguez, bestätigt, ist
diese Maßnahmen Teil eines Programms, das die Erhaltung
traditioneller Wege zum Ziel hat. Diese alten Verbindungswege
werden sowohl von Wanderfreunden, als auch von Anwohnern rege
genutzt. Gerade dieses Teilstück, das durch die Berglandschaft
La Culata führt, ist ökologisch von großer Bedeutung
und steht unter Naturschutz. Entlang des Weges sollen Natursteinmauern
gezogen und gefährliche Stellen entschärft werden. Grosse
Steine werden entfernt und an schwierigen Passagen sollen Handläufe
aus Holz die Sicherheit der Nutzer garantieren. Außerdem
dienen sie unkundigen Wanderern als Orientierungshilfe, die durch
neue Hinweisschilder zusätzlich unterstützt werden soll.
Die Erhaltung dieser alten Fußwege dient nicht nur der Traditionspflege,
sondern ermöglicht es dem Wanderer die besonderen Landschaften
der Insel zu Fuß zu entdecken und zu genießen.
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14.
Oktober 2006
Teneriffas Landschaften im historischen alten Zollhaus
Puerto de la Cruz – Eine besondere Sammlung von Aquarellen
mit tinerfenischen Motiven kann man zurzeit in der Casa de la
Aduana am Hafen bewundern. Der bekannte niederländische Maler
Lambert van Bommel stellt seine Werke noch bis Ende Oktober dort
aus.
Der Künstler, der seit einigen Jahren seine Wahlheimat auf
Teneriffa gefunden hat, zeigt dem Betrachter die Insel aus seinem
eigenen Blickwinkel. Malerische Landschaften werden von ihm genauso
auf die Leinwand gebannt wie weggeworfene Autoreifen und alte
Gasbehälter. Er verschönt nichts, malt die Kabel dort,
wo sie nun einmal sind und fängt dabei die Schönheit
der Insel auf seine ganz spezielle Weise auf.
Ricardo Melchior, der Inselpräsident, der die Ausstellung
persönlich eröffnete, fand dafür die passenden
Worte. „Er ist zu einem Teil der Insel geworden, so wie
die Insel ein Teil von ihm ist. Das merkt man einfach, wenn man
die Bilder betrachtet.“ Van Bommel malt mit einer persönlichen
Technik und legt viel Wert auf die Kleinigkeiten, die im Detail
stecken. Genau das ist es, was seinen Werken den besonderen Zauber
verleihen. Man spürt die Liebe zur Kunst genauso, wie die
Liebe zum Motiv, das er gekonnt auf die Leinwand bannt. So entstehen
auch die meisten seiner Aquarelle direkt vor Ort, meist in der
freien Natur und überall dort, wo er etwas entdeckt, das
sein Künstlerherz höher schlagen lässt.
Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis
20 Uhr zu besuchen.
©2006 agencia 40
13.
Oktober 2006
Sportplatz für Jung und Alt
Arona – Der Sportplatz El Almendro in Valle San Lorenzo
bekommt ein ganz neues Gesicht. Der Platz, der durch seinen schlechten
Zustand in der Vergangenheit kaum mehr genutzt wurde, soll deshalb
von Grund auf überholt werden, damit sich schon bald wieder
Jung und Alt zum Sport treffen können. Rund 120.000 Euro
sind zu diesem Zweck bereit gestellt worden.
Neue Zugänge garantieren ein sicheres Erreichen des Geländes.
Um den Platz herum soll ein zweieinhalb Meter breiter Streifen
entstehen, der als Laufbahn für Jogger und Walker genutzt
werden kann. Ein Spielplatz für Kinder ist genauso eingeplant
wie Geräte für die Seniorengymnastik. Außerdem
wird ein Sandplatz zum Boggia-Spielen eingerichtet. Bänke
und Schattenplätze laden zum fröhlichen Treffen und
Klönen ein. Brunnen sorgen für Erfrischung und Abkühlung.
So soll El Almendro endlich wieder ein Ort der Begegnung werden,
auf dem sich alle Generationen treffen und zusammen kommen.
Bereits im Frühjahr des kommenden Jahres soll der Platz sein
neues Gesicht zur Schau stellen und endlich wieder Treffpunkt
aktiven Lebens sein.
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11.
Oktober 2006
Teneriffa präsentiert seine Neuheiten in London
Santa Cruz – Auch in diesem Jahr präsentiert sich Teneriffa
auf dem World Travel Market in London. Nicht nur die britischen
Reisewilligen, sondern auch internationale Kontakte werden hier
gepflegt.
Teneriffa
ist besonders stolz darauf mit Neuerungen aufwarten zu können.
Dazu zählen unter anderem die Orka-Show, die seit Juni im
Loro Park von Puerto de la Cruz angeboten wird, sowie die zahlreichen
Erweiterungen im Rahmen des Wellnesssektors, die geschaffen wurden.
Teils sind Fitnesseinrichtungen und Spas an Hotels angegliedert
worden und teils wurden eigene Zentren dafür geschaffen.
Eine weitere Attraktion, die Besucher anziehen soll, ist die Eröffnung
des neuen Casinos in Puerto, das viele Spielmöglichkeiten
in besonderem Ambiente bietet.
Die einzigartigen Delfin- und Papageienshows der Insel sind zwar
bekannte Highlights, die aber dennoch immer wieder Besucher anziehen.
Ein weiterer Schwerpunkt des touristischen Angebots liegt auf
den vielen Aktivsportarten, die auf den Kanarischen Inseln möglich
sind. Allen voran das Windsurfing, Tauchen und Gleitschirmfliegen.
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10.
Oktober 2006
Tanzspektakel in Los Realejos
Los Realejos – Die Casa de Cultura wird vom 12 bis 15. Oktober
im Rhythmus erbeben. Dort findet in dieser Zeit das zweite Festival
de Danza statt.
Alle, die sich für Tanz und körperlichen Ausdruck begeistern,
sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Professionelle Lehrer
führen die Tanzfreudigen in Elemente des klassischen und
modernen Tanzes ein. Die Anmeldung und detaillierte Zeitangaben
sind in der Gemeinde von Los Realejos möglich. Die Kurse
sind kostenlos. Im Rahmen des Programms werden außerdem
renommierte Künstler verschiedene Vorstellungen darbieten.
Am
Donnerstag um 21 Uhr wird „Helena Berthelius“ die
Tanzdarbietungen mit „Cromosomos“ eröffnen. Am
Freitag um 21.30 Uhr wird die Truppe um Ana Maria Narvaja in Zusammenarbeit
mit Habeus Corpus „Desde la alma“ aufführen.
Mark Mac Cusker aus den USA schließt die Reihe am Samstag
um 21 Uhr mit „C’est la vie“ ab. In diesem Fall
handelt es sich um eine innovative Art, Poesie tänzerisch
darzustellen. Bei diesen drei Veranstaltungen wird ein Eintritt
von sechs Euro erhoben.
Los Realejos ist bekannt dafür, dass im Bewusstsein und Interesse
seiner Bürger der Tanz einen wichtigen Stellenwert einnimmt.
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09.
Oktober 2006
Die Städtische Musikkapelle aus Santa Cruz spielt
auf La Palma
La Palma – Die Städtische Kapelle von Santa Cruz bietet
in dieser Woche ein anspruchsvolles Repertoire auf La Palma. Am
Donnerstag, den 12. Oktober beginnt um 19.30 Uhr die Konzertreihe
mit Pasodobles und Zarzuelas auf der Plaza de Montserrat in San
Andrés y Sauces.
Der Freitag Abend widmet sich der ehrenden Erinnerung an Juan
Daranas Serrat, der eigentlich aus Gerona stammt, aber von 1902
bis 1920 Musiker beim Batallon de Cazadores auf La Palma war.
Ebenso ist es eine Hommage an den kanarischen Gründer der
Musikkapelle La Victoria der Inselhauptstadt Pedro Daranas Roque.
Der Canario war gleichzeitig ein bedeutender Komponist seiner
Zeit.
Im ehemaligen Kloster San Francisco werden deshalb ab 19.30 Uhr
vier seiner Werke aufgeführt werden. Außerdem beinhaltet
das Repertoire an diesem Abend Stücke von Albuquerque, Janes
Barnes und Alonso. Krönender Abschluss der Minitournee ist
am Samstag um 13.30 Uhr eine Kostprobe von Werken Rossinis, González-Ferreras
und Jiménez’. Darüber hinaus sorgen Interpretationen
bekannter kanarischer Volkslieder für einen gelungenen Musikvortrag.
Die letzte Veranstaltung findet auf der Plaza de España
in Los Llanos de Ariadne statt.
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08.
Oktober 2006
Die honigsüße Seite Teneriffas
Santa Cruz – Teneriffa hat viele Gesichter und ist nicht
nur ein Ort an dem man das ganze Jahr über das milde Klima
der Kanaren, die reizvollen Wanderwege der Berglandschaften und
die zum Teil bizarren Felsformationen an den Stränden genießen
kann. Auch kulinarisch sind die Kanarischen Insel mittlerweile
für den Weltmarkt interessant. Ziegenkäse, Wein, die
typischen Mojosaucen und die kreativen Marmeladenkombinationen
werden in kontinuierlich steigendem Masse exportiert.
Eine weitere Köstlichkeit, die bislang noch nicht sehr bekannt
ist, sind die vielen verschiedenen Honigsorten, die dem Leben
auf den Kanaren die besondere Süße verleihen. Immerhin
zwölf spezielle Blütenhonige und rund drei Mischungen
werden produziert. Aufgrund der vielen endemischen Pflanzen entstehen
zum Teil Sorten, die nirgends sonst auf der Welt gewonnen werden
können.
Zum Beispiel der Honig der Tajinastenblüte, die im Frühjahr
rund um den Teide ihre Pracht verbreitet. Ihr Honig ist hell und
schmeckt sehr leicht. Richtige „Honigpersönlichkeiten“
sind hingegen Mischungen aus Avocado- und Bananenblüten.
Sie sind dunkel in der Farbe und intensiv im Geschmack. Liebhaber
dieses Brotaufstriches bekommen die unterschiedlichsten Variationen
auf den zahlreichen Bauernmärkten und in Souvenirgeschäften.
Jeder sollte sich durch die verschiedenen Sorten durchprobieren,
um seinen persönlichen Favoriten herauszufinden und sich
von den einzigartigen Geschmacksvariationen überraschen und
verführen zu lassen.
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07.
Oktober 2006
Die Weinmarke „Contiempo“ wirbt per Segelboot
Santa Cruz – Die tinerfenische Weinkellerei „Arca
de Vitis“, die den Wein mit dem klangvollen Namen „Contiempo“
herstellt, geht ungewöhnliche Wege, um auf ihren edlen Tropfen
aufmerksam zu machen.
Gemäss den Empfehlungen des Landwirtschaftsministers sind
die Werbestrategien, die seitens der Regierung gefördert
werden, um die kanarischen Weine in der internationalen Szene
bekannt zu machen, nicht immer ausreichend.
Das junge „Contiempo“ Team hat deshalb das Angebot
der Segelyacht „Boyuyu“ angenommen und macht auf dem
Sportsegler Werbung für ihren Wein. Die Crew, die erst kürzlich
an der Regatta Principe de Asturias und an diesem Wochenende an
der Infanta Cristina de Santa Cruz teilgenommen hat und nächstes
Wochenende bei der César Manrique vor Lanzarote startet,
ist ein origineller Werbeträger. Durch die vielen internationalen
Fernsehübertragungen wird der Name nicht nur bei den Segelsportfans
vor Ort bekannt gemacht.
Sowohl die engagierten Winzer als auch die aktiven Sportler, die
an vielen Wettbewerben teilnehmen und schon viele Preise gewonnen
haben, eint der Wille zum Erfolg und zu hartem und persönlichem
Einsatz. Gerade deshalb passt es gut, wenn sie gemeinsam in Richtung
Erfolg segeln, die einen zu Wasser und die anderen an Land.
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06.
Oktober 2006
Ein Blick zurück in die Vergangenheit
La Laguna – Wer gerne ein bisschen in Nostalgie schwelgt
und einen Ausflug in vergangene Zeiten macht, sollte sich die
Fotoausstellung im Sala de Arte der CajaCanarias in La Laguna
nicht entgehen lassen. Poldo Cebrián entführt den
Betrachter anhand vieler Schwarz/Weiß-Fotografien, die er
im Lauf seines Lebens aufgenommen hat, in die Welt Teneriffas,
wie sie sich Mitte des 20. Jahrhunderts dargestellt hat. Es ist
noch gar nicht so lange her, dass die Kanaren aus ihrer Abgeschiedenheit
mitten im Atlantik befreit wurden. Das Leben, wie es sich zu Großmutters
Zeiten und vor Beginn der Touristenströme abgespielt hat,
war geprägt von Beschaulichkeit und ländlichem Flair.
Alte Krämerläden, das Leben in den Bars und ländliche
Idylle leben in seinen Fotografien noch einmal auf.
Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 11
bis 13 Uhr und von 18 bis 21 Uhr. Am Samstag kann man die Ausstellung
nur in den Vormittagsstunden von 11 bis 13 Uhr besuchen. Wer gerne
einen Blick zurück auf vergangene Zeiten wirft, sollte sich
die Galerie nicht entgehen lassen.
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05.Oktober
2006
Die besten Rassetiere gibt es auf La Palma
La Palma - Auf La Palma findet derzeit der V. Iberische Kongress
über die Genetik von Tierrassen statt. Die einheimischen
Rassen La Palmas gelten als die besten und robustesten der Welt.
Im Verhältnis zur Größe der Insel finden sich
hier die meisten genetisch unterschiedlichen Rassen weltweit.
In den letzten 25 Jahren hat man bereits begonnen dieses Naturgut
zu bewahren. Wie es scheint, sind diese Bemühungen von Erfolg
gekrönt. Es handelt sich dabei sowohl um Haus- wie um Wildtiere.
Bekannt sind die verschiedenen Schaf-, Ziegen- und Schweinearten,
die von jeher auf der Insel gehalten und gezüchtet werden.
Auch robuste Kühe und Ochsen zählen zu dem Artenreichtum.
Sie waren für die Bauern in der bergigen Welt der grünen
Insel von unermesslichem Wert, vor allem in Bezug auf den Ackerbau
und die Rodung von Waldflächen.
Daneben gibt es das typische schwarze Schaf von La Palma und eine
eigene Hütehundart, den Perro Pastor Garafiano. Er gilt als
widerstandsfähiger, gutmütiger und zuverlässiger
Begleiter. Die Reinheit der Tierrassen konnte sich die Insel,
nach Meinung der Experten, vor allem durch die isolierte Insellage
erhalten. Die Isolierung erfolgte dabei auf dreifache Weise. Zum
einen durch die Abgeschiedenheit des Archipels im Allgemeinen
und La Palmas im Besonderen sowie durch die Trennung des Nordteils
vom Süden. In früheren Zeiten fanden kaum Begegnungen
zwischen Mensch und Tier vom einen Teil der Insel zum anderen
statt.
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04.Oktober
2006
Japaner lieben kanarischen Käse
Santa Cruz - Eine Delegation japanischer Geschäftsleute weilt
derzeit auf Teneriffa. Sie besuchen unter anderem die Käserei
Benijos in La Orotava. Seit der Markteinführung des kanarischen
Ziegenkäses in Japan weist die Nachfrage in kontinuierlichem
Maße nach oben. Nicht nur der leichte Geschmack und das
Interesse an gesunder Ernährung machen den Queso blanco dort
so beliebt, sondern er lässt sich auch sehr harmonisch in
die traditionelle japanische Ernährung einfügen.
Neben
der Käserei zeigen die Gäste aus dem Land des Lächelns
ein reges Interesse an kanarischem Wein, Honig und konservierten
Erzeugnissen. Es sind nicht nur die Japaner, die den Ziegenkäse
aus Canarias zu schätzen wissen, sondern er wird auch regelmäßig
und in steigender Tendenz nach Deutschland, Großbritannien
und in islamische Länder exportiert. Auf internationalen
Wettbewerben haben mehrere kanarische Ziegenkäse die Fachjury
überzeugt und Preise abgeräumt.
©2006 agencia 407
02.Oktober
2006
Ein Blick auf die Nacktheit im 19. und 20. Jahrhundert
Santa Cruz - Nackte Körper, vor allem der Weibliche, haben
Künstler aller Epochen schon immer zu Kunstwerken animiert.
Neben der Faszination für das, was normalerweise von der
Kleidung verhüllt wird, spiegeln die rund 70 Werke meist
auch die moralischen Werte der jeweiligen Epoche wider.
Während im Hellenismus nackte Körper nichts Anstößiges
hatten, hielt im Mittelalter die Prüderie Einzug. Mit Beginn
der Surrealismus entwickelte sich eine neue Freizügigkeit.
Eine Ausstellung unter dem Motto „Ein Blick auf die Nacktheit
in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ findet noch bis
zum 25. November im Sala de Arte der CajaCanarias in Santa Cruz
statt. Sie kann von Montag bis Freitag von 11 bis 13 Uhr und von
17 bis 21 Uhr besichtigt werden. Samstags verschieben sich die
Öffnungszeiten auf 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.
Ausgestellt
sind unter anderem Werke von Dalí, Zuloaga, Sorolla, Úrculo
sowie von den kanarischen Malern Néstor de la Torre und
Cristino de Vera. Wer erst nach dem 25. November auf die Insel
kommt, kann sich einen Teil der Ausstellung vom 11. Dezember bis
19. Januar im Sala de Arte in Las Palmas de Gran Canaria oder
vom 14. Dezember bis zum 25. Januar in Puerto de la Cruz anschauen.
Kunstliebhaber werden von der Sammlung beeindruckt sein.
©2006 agencia 407
30.September
2006
Teneriffa – Attraktion für Luxusliner
Santa Cruz – Seit Jahren nimmt die Beliebtheit des tinerfenischen
Hafens bei Kreuzfahrtschiffen kontinuierlich zu. Davon zeugte
eindrucksvoll die rege Frequenz am vergangenen Wochenende.
Insgesamt 3.600 „Seetouristen“ und 1.400 Mann Besatzung
gingen in Santa Cruz vor Anker. Schon am Freitag legten die „Nordnorge“
und die MSC Lirica an. Beide Schiffe kamen aus Funchal. Während
mit dem ersten Schiff vor allem skandinavische Urlauber an Land
gingen, brachte das Zweite Gäste aus Deutschland, Italien
und Amerika.
Mehr
als die Hälfte der Besucher nutzten den Landgang für
Ausflüge ins Landesinnere, während die Übrigen
eine Entdeckungstour durch die Hauptstadt bevorzugten. Zu den
Luxuslinern gesellten sich noch die „Costa Europa“
und am Samstag die bekannte „Aida blu“.
Damit hat die Saison der Kreuzfahrer einen beachtlichen Auftakt
erlebt. Der Hafen von Santa Cruz als Anziehungspunkt für
Luxusliner ist nicht nur ein Prestige innerhalb der touristischen
Seefahrt, sondern gleichzeitig ist es eine Attraktion für
Landurlauber, die gerne die Gelegenheit nutzen, die „Luxuskarossen
zur See“ aus der Nähe zu bestaunen.
©2006 agencia 407
30.September
2006
Der Herbst steht unter dem Stern des Natur-Tourismus
Santa Cruz – Das Tourismusministerium von Teneriffa hat,
in Zusammenarbeit mit dem Markenlabel Tenerife Natural, eine Initiative
ins Leben gerufen, die Reiseprofis aus Gran Canaria, Frankreich
und Deutschland mit dem Naturparadies Teneriffa vertraut machen
soll.
In diesem Zweig der Tourismusbranche ist Teneriffa als Reiseziel
noch nicht ausreichend vertreten. Um dies in Zukunft zu ändern,
werden im Oktober und November rund 25 große Reiseveranstalter
dieses Sektors auf der Insel erwartet. In Bezug auf Gran Canaria
wird die Initiative vor allem von Fred Olsen, die durch ihre Fährverbindung
ein wichtiges Bindeglied zwischen den beiden kanarischen Hauptinseln
darstellen gefördert.
Auf der Nachbarinsel richtet sich die Promotion vor allem auf
Teneriffa als Reiseziel für Residente, um lange Wochenenden
und Brückentage auf Teneriffa zum Ausspannen zu nutzen.
Auf dem französischen Markt unterstützt das kanarische
Tourismusamt in Paris in Kooperation mit der kanarischen Fluglinie
Binter die Initiative. Man möchte Teneriffa dort vor allem
in den Fokus, der an Natur interessierten Reisenden, rücken.
Das Image, das vermittelt werden soll, ist, dass Teneriffa viele
Seiten hat und neben Sonne und Strand auch einzigartige landschaftliche
Reize zu bieten hat. Vom 11. bis 15. November hingegen sind elf
Reiseveranstalter aus Deutschland zu Gast. Auch ihnen sollen die
alternativen Möglichkeiten der Insel überzeugend nahe
gebracht werden.
Speziell unter den Deutschen ist die Nachfrage nach ländlichem
Tourismus, Ruhe und Naturerlebnissen besonders groß. Dieser
Marktsektor soll auf Teneriffa zunehmend aktiviert werden.
©2006 agencia 407
29.September
2006
Ryanair – die neue „Hotline“ zwischen
Dublin und den Kanaren
Santa Cruz – Ab Dezember wird der Winterflugplan von Dublin
durch eine Verbindung nach Teneriffa und Fuerteventura, vier Mal
pro Woche, bereichert werden. Ryanair wird mit einem Einführungspreis
von 2,99 Euro plus Steuern die kanarischen Inseln anfliegen. Auf
Teneriffa landen die „Billigflieger“ im Norden der
Insel. Man verspricht sich von der neuen Verbindung nicht nur
einen Schub vor allem im Nordtourismus, sondern möchte auch
die Insel als Wochenenddestination attraktiv machen.
Der Sektor des Kurz- und Wochenendurlaubs hat sich in den letzten
Jahren in einen boomenden Zweig verwandelt. Man hofft, dass Teneriffa
schon bald auch in diesem Reisezweig von Bedeutung sein wird.
In ganz Europa hat diese Sparte die größten Zuwachsraten
und ist deshalb von besonderer Attraktivität.
In Kooperation mit dem Autoverleiher Hertz wird man günstige
Pakete anbieten. Man geht davon aus, dass die meisten den Kurzaufenthalt
für eine Schnupper-Entdeckungstour nutzen werden, die bestimmt
einige veranlassen wird, für einen längeren Aufenthalt
zurückzukehren.
©2006 agencia 407
28.September
2006
Die Mode des zwanzigsten Jahrhunderts im Museum Nestor
Gran Canaria – Das Museum Nestor auf Gran Canaria wird vom
5. Oktober bis zum 5. November eine Ausstellung der Modedesigner
des letzten Jahrhunderts beherbergen.
Unter anderem werden Glanzstücke aus dem Haus Dior, Yves
Saint Laurent, Channel, Lacroix, Balenciaga, Gaultier, Pierre
Cardin und Paco Rabanne zu bewundern sein. In insgesamt 13 Räumen
werden sie sich mit Kunstwerken des Jahrhunderts und musikalischen
Werken zu einer perfekten Symbiose vereinen.
Ein historischer, ästhetischer und künstlerischer Rundgang
durch das letzte Jahrhundert anhand der Welt der Mode, ist das
hoch gesetzte Ziel der Ausstellung.
Organisiert
wird die Veranstaltung unter Beteiligung der kanarischen Modefirma
„Gran Canaria Moda Cálida“ sowie der Inselregierung.
Die Kleidungstücke sind Leihgabe einer Familie aus Mailand.
Sie werden in der kommenden Woche auf der Insel erwartet und von
Experten aus dem Fachbereichen Mode, Kunst und Geschichte drappiert.
Wer sich das komprimierte Zusammentreffen der Modelle der weltbesten
Modedesigner nicht entgehen lassen möchte, sollte auf jeden
Fall einen Besuch des Museums Nestor in den kommenden vier Wochen
einplanen.
©2006 agencia 407
27.September
2006
La Palma und Teneriffa verbindet eine neue Partnerschaft
La Palma – Das zauberhafte Städtchen Breña Alta
vor den Toren der Hauptstadt von La Palma hat mit der Nordmetropole
von Teneriffa, Puerto de la Cruz, Brüderschaft geschlossen.
Sie verbindet eine tiefe Verehrung des „Señor del
Gran Poder de Dios“ und beide haben wesentlich zur historischen
Entwicklung ihrer Insel beigetragen.
In einem Festakt wurde auf La Palma die Städtepartnerschaft
gefeiert. Emotional bewegt, bat der Inselpräsident um den
Segen für beide Gemeinden und ihre Bürger.
Auf Teneriffa steht die Feierstunde noch bevor. Dort wird am siebten
Oktober der neue Bund besiegelt. Zwei Jahre lang haben beide Städte
an der Realisierung des Bruderschafts-Paktes gearbeitet und sind
sehr zufrieden darüber, dass ihr Traum endlich Wirklichkeit
geworden ist.
©2006 agencia 407
26.September
2006
Ein eigener Wein für La Gomera
La Gomera – Im Jahr 1997 wurde die Weinkelterei auf La Gomera
in Betrieb genommen. Seitdem hat sich der Weinanbau auf der Insel
immer mehr verbreitet.
Mittlerweile sind mehr als 4o0 Hektar mit Weinreben bepflanzt.
In diesem Jahr rechnen die Winzer nicht nur mit einer Ernte von
rund 60.000 Kilo Trauben, sondern haben den Früchten, die
etwa zu Zweidritteln geerntet sind, eine besondere Süße
und Qualität zugesprochen.
Neben den bekannten Käsespezialitäten hat die Insel
nun eine neue Köstlichkeit in Rot und Weiss zu bieten. Mit
dem klangvollen Markennamen „Cumbres de Garajonay“
hat sich die Insel eine neue Welt im Reich der Weinliebhaber erschlossen.
Demnächst möchten die Gomeros an internationalen Wettbewerben
teilnehmen und ihren edlen Tropfen von echten Kennern beurteilen
lassen, um sich in die Reihe der hochwertigen kanarischen Inselweine
einzureihen.
©2006 agencia 407
25.September
2006
AguaLand – ein Tipp für raue See
Adeje – Auch wenn der Atlantik sich in den Wintermonaten
manchmal wild gebärdet und das Baden in den Fluten zum gefährlichen
Unterfangen werden kann, muss man auf den Badespass auf Teneriffa
nicht verzichten. Neben den vielen öffentlichen und privaten
Schwimmbädern gibt es den Aquapark, der ein besonderes Highlight
in der Wasserlandschaft darstellt.
Auf unterschiedlichen Rutschen saust man mal in Kamikazemanier
in das erfrischende Nass oder lässt sich auf einem Luftreifen
sitzend durch die Kurven und über die Wellen schaukeln. Besonders
prickelnd ist die Fahrt in ein großes V. Aus rund zehn Metern
Höhe saust man in einem Solo oder Duositzkissen in die Tiefe,
um auf der gegenüberliegenden Seite wieder nach oben zu schnellen.
Dann geht es hin und her, bis der Reifen zum Stillstand kommt.
Das Kribbeln im Bauch äußert sich meist in hysterischem
Gekreische.
Dazwischen kann man sich auch einfach ein Ruhepause auf dem Liegestuhl
gönnen. Auf jeden Fall ist es kein Problem einen ganzen Tag
im und am Wasser zu verbringen und sich dabei so wohl zu fühlen,
wie der Fisch im Wasser.
©2006 agencia 407
24.September
2006
Teneriffa als Lohn für harte Arbeit
Santa Cruz – Die amerikanische Firma Amway, die auf multinationaler
Ebene tätig ist, wird ihre besten Verkäufer in den Jahren
2008 bis 2010 zur Belohnung auf die Kanaren schicken.
Iberoservice, die im Auftrag der Regierung touristisch tätig
ist, bewarb sich im August in der Hauptzentrale in Michigan erfolgreich
um den Zuschlag für Teneriffa.
Den
Verkäufern mit den besten Verkaufszahlen werden dann zu Incentive-Reisen
auf die Sonneninsel geschickt, um den wohl verdienten Lohn ihrer
Arbeit zu genießen und die Ressourcen aufzuladen. Etwa 7.500
Repräsentanten aus Russland, China, Europa und Amerika werden
in diesem Zeitraum den Archipel besuchen. Incentivereisen sind
immer im Luxusbereich angesiedelt. Nur erstklassige Hotels kommen
für die Unterbringung in Frage und auch das Rahmenprogramm
weicht mit diversen Highlights von dem ab, was man normalerweise
als Tourist erleben kann.
Neben den Ausflügen mit einem besonderen Erlebnischarakter
stehen Teambildung und Motivation auf dem betrieblichen Ferienprogramm.
Mit
dem Traumziel Teneriffa vor Augen erhofft sich die Firmenleitung
eine gute Umsatzbilanz und hofft ihre Verkäufer zu Höchstleistungen
anregen zu können.
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23.September
2006
Das vorhergesagte Herbstwetter der Kanaren
Isla Baja – Im Rahmen des internationalen Kongresses der
Cabañuelas versuchten sich die traditionellen Wetterdeuter
in einer Vorhersage für die nächsten drei Monate, bis
zum Tag der Wintersonnwende.
Sie geben zwar zu aussergewöhnliche Phänomen, wie den
Delta-Sturm im vergangenen November, nicht erfassen zu können,
aber trotzdem liegt ihre Treffsicherheit bei rund 80 Prozent.
Deshalb geben ihre Prognosen durchaus Grund zur Hoffnung auf einen
mehr als goldenen Herbst. Sie gehen von einem milden und trockenem
Herbst aus. Auch wenn es manchmal bewölkt sein kann, bleiben
die Temperaturen warm. Auch die Herbststürme sollen die Kanaren
dieses Jahr verschonen.
Lediglich um den 21. November frischt der Wind aus südöstlicher
Richtung auf und bringt wahrscheinlich einige Regentage mit sich,
die sich sogar mehr in der Südhälfte entladen sollen,
als im Norden. In diesen Tagen soll sich auch der Ozean wild gebärden
und mit heftigen Wellen, die durchaus eine Wucht haben, die Schaden
anrichten könnte, an die Küste schlagen. Auch am 6.
Dezember könnte der Atlantik noch einmal sein ungestümes
Temperament beweisen.
Ansonsten bleibt es aber, zumindest bis kurz vor Weihnachten,
noch milder als sonst und auch das Wasser soll sich eher in einem
ruhigen Rhythmus bewegen.
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22.September
2006
Wertvolle Kunstwerke in Los Silos
Los Silos - Im ehemaligen Kloster von Los Silos findet bis zum
11. Oktober eine Ausstellung wertvoller Gemälde aus dem Fundus
der CajaCanarias statt.
Abstrakte Kunst von 1904 bis 1969 ausgestellt. Darunter finden
sich unter anderem so bekannte Namen wie Óscar Domínguez,
Cristino de Vera und Manolo Millares.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts waren die Kanaren, aufgrund
ihrer Insellage von den modernen Strömungen der europäischen
Kunstszene eher abgeschnitten. Erste Versuche in Richtung Abstraktion
machte Ángel Romero Mateos, der begann die von Porträts,
Landschaften und figürlichen Abbildungen geprägten Werke,
mit Abstraktionen abzuwandeln.
Mit dem Erscheinen der Zeitschrift „La Gacetta del Arte“
läuteten auch auf den Kanaren neue Zeiten ein. Rund zwanzig
Bilder zeugen von dem Beginn der Modernisierung. Die Regime Francos
hat zwar viele ins Exil vertrieben, aber auch dort setzten ihr
Schaffen fort. Andere blieben und wurden für ihren Widerstand
gegen den Faschismus bekannt, wie zum Beispiel Manolo Millares.
In Kunstzirkeln unterstützten sich die Maler gegenseitig
und trugen von dort aus zur Dynamisierung der Kunst bei.
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22.September
2006
Buchungsstarker Sommer auf Teneriffa
Santa Cruz – Während noch vor wenigen Jahren das viel
gerühmte Sommerloch, von Mai bis September, die Geschäftsleute
zum Stöhnen brachte, zeigt die Tendenz seit rund drei Jahren
kontinuierlich nach oben.
Auch in diesem Jahr wurde ein Anstieg der Besucherzahlen im August
um 1,2 Prozent verbucht. Vor allem Hotels der Luxusklasse zeigten
sich zufrieden. Mit einer Belegung von fast 79 Prozent konnten
sich die Hoteliers über eine positive Sommerbilanz freuen.
Aber auch der Sektor der Privatunterkünfte konnte profitieren.
Immer mehr Menschen entschließen sich die Ferien individueller
zu gestalten und sich ihren Tagesablauf frei von Essenszeiten
zu gestalten.
Auffallend war zudem, dass die Gäste vom Festland, die traditionell
im August aus den heißen Großstädten in die sanfte
Brise der Kanaren flüchten, in diesem Jahr eher rückläufig
war. Dafür nahm der Tourismus aus Deutschland zu.
Schon lange nicht mehr sind die Kanaren eine Hochburg der Aussteiger
und Rentner, sondern auch junge Familien wissen das Angebot und
die politisch sichere Lage der glückseligen Inseln zu schätzen.
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23.September
2006
Dia de la Trilla – damit die Traditionen erhalten bleiben
El Palmar – Am Wochenende fand in dem kleinen Bergdorf,
auf dem Weg nach Masca, der Dia de la Trilla statt.
Dabei handelt es sich um die althergebrachte Methode die „Spreu
vom Weizen“ zu trennen. Auf einer kreisrunden Fläche
wird das Getreide ausgebreitet. Danach hängt man einem Ochsengespann
ein L-förmiges schweres Holzgerät an. Um den Druck zu
verstärken stellt man sich, am besten zu mehreren, auf den
Balken, während die Ochsen dieses traditionelle Gespann unermüdlich
im Kreis über das Getreide ziehen. Dazwischen wird es gewendet,
um auch möglichst alle wertvollen Körner ernten zu können.
Was
früher harte Arbeit war, ist heute ein großer Spaß,
vor allem für die Kinder, die sich begeistert an dem Holzgerät
festklammerten und sich ziehen ließen. Einst war diese Arbeit
die erste Stufe der späteren Gofio-Erzeugung. Die Körner
wurden geröstet und gemahlen. Dann hatte man das wichtige
Mehl, das schon bei den Guanchen ein wichtiges Grundnahrungsmittel
war. Ausserdem wurde ein Kohlemeiler aufgebaut, der demonstrierte,
wie damals Holzkohle erzeugt wurde. Beide Berufszweige waren früher
die Haupteinnahmequellen der Bergbewohner.
Mit
dem jährlichen Fest bemüht sich der Bürgermeister
der Gemeinde Buenavista, Aurelio Abreu, aus persönlicher
Überzeugung darum, alte Traditionen nicht Vergessenheit geraten
zu lassen, sondern sie für die Nachwelt zu erhalten. /sw
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22.September
2006
Sport und Umweltschutz vereinen sich
Punta de Teno – Am Sonntag hat sich an der Punta de Teno,
dem Westzipfel der Insel, eine „Unterwasser-Umweltschutz-Truppe
vorgestellt. Unter dem Namen AMSA verbergen sich passionierte
Taucher, die mit ihrem Sport dazu beitragen möchten, dass
das Gleichgewicht der marinen Flora und Fauna gewahrt bleibt.
Aus der ganzen Insel haben sie sich zusammengefunden, um in gemeinsamen
Aktionen ihren Teil zum Umweltschutz beizutragen und die kanarischen
Küsten gesund zu erhalten. Dazu gehört unter anderem
das regelmäßige Einsammeln von Seeigeln. Die Meeresbewohner
haben sich in der Vergangenheit so stark vermehrt, dass sie nicht
nur zur Plage, sondern zur ernsthaften Gefahr für das empfindliche
Ökosystem geworden sind. Sie ernähren sich wie viele
andere Meerestiere von Algen. Da sie sich zu stark vermehrt haben,
fressen sie anderen Spezies einfach „das Futter“ weg.
Für das sensible Ökosystem Meer ist dies ein Ernst zu
nehmendes Problem, dem sie tauchende Umweltschutztruppe jetzt
unter anderem zu Leibe rücken wird. Die kanarischen Gewässer
sollen stabilisiert werden, um auch in Zukunft ein Taucherparadies
zu sein.
Ihre Passion hat die Hobbytaucher in gemeinsamen Exkursionen bereits
in viele Tiefen der Weltmeere geführt. Unter anderem sind
sie gemeinsam nach Ägypten und Mexiko gereist. Ende dieses
Jahres wollen die Sporttaucher die Unterwasserwelt vor der Insel
Zanzibar in Tansania erkunden. /sw
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21.September
2006
Kunstausstellung von Manuel Piedrabuena
Puerto de la Cruz – Noch bis zum 8.Oktober können Kunstliebhaber
die jüngsten Werke von Manuel Piedrabuena im Kunstsaal der
Caja Canarias genießen.
Der
mittlerweile bekannte Maler hat erst spät, nämlich nach
seiner Militärkarriere, begonnen, seine künstlerischen
Fähigkeiten zu entwickeln. Der Autodidakt malt in Öl
oder Aquarell. Am liebsten stellt er reizvolle Landschaften dar.
Viele seiner Werke zeigen die schönsten Motive Teneriffas.
Unter anderem hat er La Matanza und Taganana auf seine Leinwand
gebannt. Zu seinem besonderen Stil gehört ein Hauch von Poesie,
das er jedem Bild verleiht. Seine Werke zeichnen sich durch Klarheit
und Farbintensität aus.
Vor
rund 13 Jahren stellte er seine Bilder erstmals ein La Orotava
vor. Damals mussten ihn noch viele Freunde und die Familie ermutigen,
die Öffentlichkeit an seinem Schaffen teilhaben zu lassen.
Mittlerweile hat er sich in der Kunstszene einen Namen erworben.
Wer sich die rund 50 Bilder, die in Puerto de la Cruz ausgestellt
sind, aus der Nähe betrachten möchte, sollte sich diese
einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen. Geöffnet ist
die Galerie Dienstag bis Sonntag von 11 bis 13 Uhr und von 17
bis 21 Uhr.
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20.September
2006
Kongress der kanarischen „Wetter-Weisen“
Los Silos – Zur Zeit findet in Los Silos und Buenavista
der VII. nationale Kongress der „Cabañuelas“
statt. Wörtlich kann man diesen Begriff nicht übersetzen.
Er leitet sich vom spanischen Wort „Cabaña“
(Hütte) ab und bezieht sich auf die Unterkünfte, in
denen einst vor allem Juden lebten, auf die man die unter anderem
die Weisheit der Wettervorhersage zurückführte.
Andere
Quellen gehen von Ursprüngen bis hin zu den Mayas zurück.
Die rund zwanzig Forscher sind die letzten spanischen Spezialisten,
die sich auf diese Kunst der Wettervorhersage verstehen. Unter
anderem werden mathematische Berechnungen, Beobachtungsgabe und
Erfahrungswerte zu einem Ganzen zusammengefügt, um daraus
Rückschlüsse auf die Wetterentwicklungen zu ziehen.
Vor allem für die Landwirte waren die Vorhersagen von großer
Bedeutung. Sie verließen sich auf die Gabe der Weisen, wenn
es darum ging, den richtigen Aussaat- und Erntezeitpunkt zu bestimmen.
Für die Fischer waren die Prognosen zum Teil lebenswichtig,
da ein plötzlicher Sturm für sie Lebensgefahr bedeuten
konnte.
Viele alte Weisheiten, die im Volksmund grassieren, gehen auf
die Cabañuelas zurück. So zum Beispiel, wenn eine
Katze sich das Gesicht putzt, gibt es Regen und wenn sie seltsame
hektische Sprünge vollführt, kommt Wind auf.
Während des Kongresses gehen die „antiken Meteorologen“
auch auf aktuelle Themen, wie das Phänomen „EL Niño“,
die schwindende Ozonschicht und den planetaren Einfluss auf das
Wetter ein. Bleibt zu hoffen, dass sich auch junge Menschen für
diese alte Kunst erwärmen können, damit sie auch künftigen
Generationen erhalten bleibt. /sw
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19.September
2006
Kanarinnen haben ein Faible für Schuhe
Santa Cruz – Umfragen der spanischen Schuhindustrie haben
es wieder einmal deutlich gemacht, Wie viele andere Frauen auf
der Welt, „stehen“ die kanarischen Frauen auf Schuhe.
Im Durchschnitt besitzen sie rund 14 Paar von sportlich bis elegant,
mit hohen bis niedrigeren Absätzen. Manche kommen sogar auf
stolze 35 Paar und mehr.
Ob
man darin eine Werteskala der Lebenslust oder des Lebensfrust
sehen kann, ist eigentlich nur für „unwissende“
Männer relevant. Sie besitzen gerade einmal halb so viele
Schuhe wie die Frauen. Dabei liebt es die Kanarin Schuhe zu shoppen
und sorgt dabei nicht einmal nur für sich selbst. Bis zu
vier Paar werden jährlich erstanden, um sie zu verschenken.
Außerdem
ist es so etwas wie ein kanarisches Gesellschaftsspiel, denn alleine
sucht „frau“ sich ungern Schuhe aus. Steht der Partner
nicht zur Verfügung, dann lässt sie sich am liebsten
von Mutter, Tochter oder Freundin begleiten. Damit trägt
die Leidenschaft für schön verpackte Füße
zum geselligen Leben bei und unterstützt zudem den Erfolg
der vielen Schuhgeschäfte, die auf den Inseln reichlich vertreten
sind. /sw
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18.September
2006
Markthalle in Puerto de la Cruz ist einen Ausflug Wert
Puerto de la Cruz – Wer vom Süden träumt, stellt
sich meist automatisch Sonne, Strand und Meer vor. Häufig
verbindet man damit auch Gerüche, Düfte und Marktgeschrei
oder besser gesagt, ein bisschen was von jedem quer durcheinander.
Das kann man in der Markthalle von Puerto de la Cruz dem Mercadillo
Municipal erleben. Der Fischhändler bietet seine Ware neben
der Obstfrau an und verteidigt auch seine etwas überhöhten
Preise. Denn hier ist ja alles fangfrisch und beste Qualität,
statt Massenware.
Gerade
in Zeiten von Gammelfleischskandalen und Ähnlichem weiß
der Verbraucher das wieder zu schätzen. Der Markt wird deshalb
von vielen Einheimischen und Residenten zum samstäglichen
Wocheneinkauf genutzt, obwohl er natürlich täglich geöffnet
ist.
Auf jeden Fall ist er einen Besuch wert, wenn man sich für
die Speisekarte des Landes interessiert, in dem man zu Gast ist.
Und wer sich nicht überwinden kann, fremde lukullische Genüsse
zu testen, kann sich beim deutschen Metzger die heimischen Wurstspezialitäten
gönnen. Samstags findet vor der Halle und auf deren Dach
zudem noch ein Flohmarkt statt. Dort kann man in Ruhe bummeln
und stöbern und viele sinnige und unsinnige Dinge aller Art
erstehen oder sich eine Bratwurst vom Grill holen und sich dabei
fühlen wie „Gott auf Teneriffa“. /sw
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18.September
2006
Los Realejos ist stolz auf seine Weinkultur
Los Realejos – Das kleine Städtchen am Rande des Orotavatals
blickt auf eine lange Weintradition zurück. Nicht nur die
Stadtverwaltung, sondern auch die Bürger sind auf diesen
Teil ihrer Geschichte sehr stolz.
Deshalb soll eine alte Weinpresse, die an der Zufahrt des künftigen
Industriegebietes gelegen ist, demontiert, restauriert und Originalgetreu
wieder zusammengesetzt werden.
Anschliessend soll auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern
eine weitere Grünanlage in Los Realejos enstehen.
Rund
87.000 Euro will die Gemeinde in die Gestaltung der Fläche
sowie in die Restaurierung der von Wind, Wetter und dem Zahn der
Zeit beschädigten altertümlichen Weinpresse investieren.
Der Erhalt und die Erinnerung kanarischer Traditionen ist dabei
ebenso wichtig, wie die Bereicherung der Lebensqualität der
Bürger, in der hektischen modernen Zeit. Der Wein hat in
seiner Beliebtheit nichts eingebüsst. Auch im modernen Leben
ist er ein wichtiger Bestandteil der kanarischen Lebenskultur.
Mittlerweile ist er nicht nur bei den Einheimischen und Touristen
beliebt, sondern hat sich durch internationale Auszeichnungen
einen Ruf weit über die Grenzen des Archipels hinaus erworben.
sw
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17.September
2006
Der 11. März wird Gedenktag in La Laguna
La Laguna – Der 11. März 1792 soll als Tag besonderer
geschichtlicher Relevanz in die Analen der Stadt eingehen. Damals
wurde die Universität von La Laguna gegründet. Tragischerweise
wird seit dem Bombenattentat von Madrid dieses Datum auch immer
mit einem traurigen Aspekt versehen sein.
Die Verantwortlichen werten dies aber positiv, denn um so deutlicher
wird die Bedeutung des Lehrauftrags, den sich die Universität
von Anbeginn an auf die Fahnen geschrieben hat. Hier wurden und
werden die Studenten zu Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit erzogen.
Werte, die sie neben der fachlichen Qualifikation ihr ganzes Leben
lang begleiten sollen.
Die
Universität wird regelmäßig von ausländischen
Studenten, im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms,
als Studienort gewählt. Außer Architektur, die auf
La Palma gelehrt wird, kann man fast alle Studiengänge belegen.
Die Qualität der Ausbildung ist über die nationalen
Grenzen hinweg bekannt. Viele Studienabgänger werden von
internationalen Firmen oder privaten Unternehmen, vor allem innerhalb
Europas abgeworben. Im Laufe ihres 214-jährigen Bestehens
hat sich die tinerfenische Universität ein gutes Renommee
erworben. sw
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16.September
2006
Rekordverdächtige „Teresitas Babys“
Santa Cruz - Am vergangenen Samstag stellten 127 Babys mit ihren
Eltern möglicherweise einen Rekord für das Guiness Buch
auf.
In Zusammenarbeit mit dem Rotario-Club Anaga, der Stadt Santa
Cruz und vor allem dem bekannten Wassertherapeuten Raúl
Mas versammelten sich die Teilnehmer bei schönstem Wetter
ab 11 Uhr am Strand.
Die
Teilnahmebedingung war, dass die Babys unter drei Jahre alt sind
und sich die Eltern per Geburtsurkunde als Erzeuger auswiesen.
Nicht nur kanarische Eltern, sondern auch ausländische Besucher
nutzten die Gelegenheit an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen.
In
seiner Ansprache betonte Raúl, dass es in erster Linie
nicht um einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde gehe, sondern
vor allem wolle er die Gesellschaft für die Familie sensibilisieren.
In einer Welt, geprägt von Materialismus und Konsum, wies
er auf den unschätzbaren Reichtum hin, den Kinder ihren Eltern
schenken. Es ist wichtig sich wieder auf Werte und die Bedeutung
einer funktionierenden Kleinfamilie zu besinnen.
Mit
dem Event schloss Raúl seine kostenlosen Sommer-Schwimmkurse,
die er während der vergangenen Monate angeboten hatte. Für
ihn birgt vor allem das Meer, als sanftes und heilendes Element,
einen zentralen Punkt seiner von ihm entwickelten Aqua-Therapie,
die er erfolgreich einsetzt, um Kinder mit Behinderungen oder
psycho-somatischen Erkrankungen zu helfen.
Auch am Strand von El Médano haben sich 67 Babys eingefunden,
um sich dem Anliegen anzuschließen. Ob ein Eintrag in das
Guiness-Buch tatsächlich erfolgt hängt von den Juroren
ab und wird in rund sechs Monaten entschieden werden. Schon jetzt
hat Raúl angekündigt seinen eigenen Rekord schon im
nächsten Jahr übertreffen zu wollen. sw
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14.September
2006
Stimmungsvoller Schlemmergenuss frisch importiert aus der Schweiz
Puerto de la Cruz – Teneriffa wird immer internationaler.
Neben den vielen Lokalen die kanarische, deutsche, österreichische,
chinesische, südamerikanische oder generell internationale
Küche anbieten, sorgt eine neuer Modetrend aus der Schweiz
für echten Schlemmergenuss.
Einzig
im Restaurant Dalí in La Paz kann man sich mit einem „Tartarenhut“
jetzt das Fleisch direkt am Tisch garen. Nach dem Essen auf dem
heißen Stein, Fondue und ähnlichen Leckereien, gibt
es jetzt dieses neue Erlebnis. Eine Art „Dreiecks-Hut“
aus Metall wird dabei von unten, wie beim Fondue, erhitzt. Auf
kleinen Haken kann man dann dünn geschnittene Fleischscheiben
aufhängen und sie garen. Dazu gibt es Dips und Essigsaures
und vor allem jede Menge Spaß beim Essen, und Zeit lassen
kann man sich dabei auch noch. /sw
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13.September
2006
Teneriffa ist das Shopping-Zentrum der Kanaren
Santa Cruz – Die Ergebnisse der neuesten Erhebungen haben
Teneriffa zum Einkaufs-Mekka der Kanaren gekürt. Insgesamt
sind derzeit 21.086 Geschäfte gemeldet, von denen sich fast
die Hälfte allein auf Teneriffa befindet. Der typische Einkaufsbummel
ist hier zwischen kleinen Boutiquen bis hin zu riesigen Einkaufszentren
möglich.
Die meisten konzentrieren sich auf den Verkauf von Kleidung und
Schuhen, was Teneriffa vor allem für Frauen zu einem wahren
Einkaufsparadies macht. Dabei liegt der Fokus natürlich auf
der Hauptstadt. Aber auch viele Kleinstädte der Insel zeichnen
sich durch ihr großes Angebot verschiedenster Art aus. Egal
ob klassisch-elegant, modisch oder sportlich – jeder Geschmack
wird bedient und das auch noch zu erschwinglichen Preisen.
Damit
bekommt Teneriffa neben den Attributen Sonne, Strand und Kultur
auch auf dem Einkaufssektor ein grosses Plus, das gerade im Winter
dafür sorgt, dass auch ein trüber Tag mit Spaß
und Freude beim Einkaufsbummel zu einem Highlight werden kann.
/sw
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12.September
2006
China interessiert sich für die Kanaren
Santa Cruz - Las Palmas – Der Präsident der kanarischen
Regierung, Adán Martín, empfing hohen Besuch aus
China. Wu Bangguo, Präsident der chinesischen Volkskammer
besuchte, im Rahmen seiner iberoamerikanischen Reise, unter anderem
Gran Canaria. In den Gesprächen der beiden ging es in erster
Linie darum, die kanarischen Inseln weiterhin für den Tourismus
aus China attraktiv zu machen.
Zwar
haben die Besucher einen weiten Weg vor sich, aber trotzdem nahm
der Tourismus aus diesem Land im letzten Jahr um dreißig
Prozent zu. Eine Tendenz, die sich schon seit einiger Zeit kontinuierlich
entwickelt.
Darüber hinaus hegen die Chinesen aber auch großes
Interesse an den beiden Hauptinseln, Teneriffa und Gran Canaria,
als logistische Plattform im Hinblick auf künftige wirtschaftliche
Unternehmungen auf dem afrikanischen Kontinent. /sw
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11.September
2006
Grosses Jazz-Festival auf Gran Canaria
Gran Canaria - Am 29. und 30. September wird das Auditorium Alfredo
Kraus in der Inselhauptstadt von jazzigen Klängen erfüllt.
Das „Spañ-Jazz“ wird von allen Freaks der Szene
mit Vorfreude erwartet. Die Insel des Salsa ertönt dann zwei
Tage lang im „New-Orleans-Sound“. Ein Vergnügen,
dass man auf den Kanaren nicht so oft hat.
Erfolgreiche
Musiker der iberischen Jazz-Welt werden das Publikum zum Swingen
und Grooven bringen. Freitags stellt das Trio Iñanki Sandoval
Trio unter anderem seine neueste Scheibe „Sausalito“
vor. Danach spielt das Mikel Andueza Quintett auf. Sie haben ihre
Größe ebenfalls bereits auf vielen Bühnen bewiesen.
Am Samstag „jazzt“ das „Abe Rábade Trio“
weiter. Sie haben unter anderem vor vier Jahren an den internationalen
Jazzfestival in Havanna erfolgreich teilgenommen. Mit dem José
María Carlés Quintett wird das Wochenende seinem
jazzigen Höhepunkt entgegen feiern.
Alle Fans dieser Musikrichtung freuen sich schon auf die Musiker
und deshalb ist es ratsam, sich möglichst früh die Eintrittskarten
zu sichern. Das ist über das Auditorium Alfredo Kraus auch
online möglich. /sw
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10.September
2006
Die Schutzhütte ist bald wieder in Betrieb
Santa Cruz - Die Schutzhütte „Refugio de Altavista“
wird zur Zeit komplett renoviert. In 3.300 Metern Höhe ist
sie der Zufluchtsort für Wanderer, wenn sie von schlechtem
Wetter überrascht werden. Außerdem bietet sie allen
Abenteurern, die den Teide zu Fuß besteigen, eine kleine
Rast. Nach vorheriger Anmeldung kann man hier sogar übernachten.
Viele nutzen diese Möglichkeit, um dann möglichst schon
zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu stehen und sich von dem faszinierenden
Ausblick auf ein erwachendes Teneriffa überwältigen
zu lassen.
Rund
380.000 Euro werden in die Hütte investiert. Nicht nur Dach
und Außenfassade werden restauriert, sondern auch der Innenraum
wird neu gestaltet. Außerdem wird eine neue Strom- und Wasserversorgung
angelegt und auch eine Kommunikationsmöglichkeit wird installiert.
Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen in den Bergen sind
die Umbaumaßnahmen lediglich in den Sommermonaten möglich.
Aber spätestens bis zum Herbst, und damit zum Saisonbeginn,
erstrahlt die Hütte in neuem Glanz und wartet auf die müden
Wandersleute. /sw
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9.September
2006
Kanarische Köstlichkeiten erobern Deutschland
Santa Cruz - Der „Geschmack nach Ferien“ kann jetzt
auch in deutschen Landen genossen werden. Die Gesellschaft der
Inselregierung für Werbung im Ausland (Proexca) hat seit
vergangener Woche ein Abkommen mit der deutschen Supermarktkette
„Globus“, das einen Absatz und Verkauf kanarischer
Produkte in den 36 Filialen der Kette vorsieht.
Zu den Produkten, die den deutschen Markt erobern sollen, zählen
unter anderem Wein, Käse, kanarischer Rum sowie Likörerzeugnisse
neben Eis, Nudeln, den typischen „Mojos“ und Konserven.
Insgesamt 60 Produkte von 20 Herstellern des Archipels sind ab
sofort in einer speziellen „Kanaren-Abteilung“ in
den Globusmärkten vorrätig. Die Kunden, die mit den
kanarischen Waren keine Urlaubserinnerungen verbinden, sollen
mit Kostproben in den kommenden Wochen auf den Geschmack gebracht
werden.
Die Repräsentantin der Supermarktkette, Silvia Lohmann, zeigte
sich begeistert und optimistisch. „Ich hoffe sehr, dass
wir viele Jahre lang, die kanarischen Produkte in unserem Sortiment
anbieten können“, betätige sie. / sw
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8.September
2006
Die ersten Rieseneidechsen-Babys des Jahres
La Gomera - Auf La Gomera sind in der vergangenen Woche die ersten
Nachkömmlinge der Rieseneidechsen in diesem Jahr geschlüpft.
Mit 15 Jungtieren hat die Nachzucht allen Grund optimistisch in
die Zukunft zu blicken. Man rechnet damit, dass erstmals mehr
als 20 Baby-Echsen schlüpfen werden.
In
der Zuchtstation wurde vor fünf Jahren das Projekt gestartet,
dass das Überleben der endemischen Echsenart garantieren
soll. Die Tiere gelten als extrem vom Aussterben bedroht. Mit
Hilfe von europäischen Subventionen wurde die Initiative
zur Rettung dieser Spezies ins Leben gerufen. Mittlerweile zählen
die Biologe 70 Exemplare in ihrem Biotop und die Zahl des Nachwuchses
steigt von Jahr zu Jahr kontinuierlich an.
Die Echsenweibchen legen in der Regel drei bis vier Eier, aus
denen nach rund drei Monaten die Nachkommen schlüpfen. Der
Nachwuchs erblickt zwischen Mitte September und Ende Oktober zum
ersten Mal das Licht der Welt. Nachdem die „Echsen-Baby-Saison“
gerade erst begonnen hat, sind die Biologen guter Hoffnung, dass
in diesem Jahr die „20er-Marke“ übertroffen werden
kann und sie damit dem Erhalt dieser Tierart ein gutes Stück
näher gekommen sind. /sw
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6.September
2006
Icod de los Vinos hat ein neues Schwimmbad
Icod de los Vinos - Das beliebte Städtchen im Norden, das
vor allem für seinen Wein und den berühmten Dragobaum
bekannt ist, hat jetzt auch ein Hallenbad.
Das moderne Gebäude wurde Anfang September eingeweiht und
steht am sofort seinen Besuchern zur Verfügung. Auf einer
Länge von 25 Metern und bei einer Breite von 12,5 Metern
kann man richtig gut seine Bahnen ziehen und ausgiebig schwimmen.
Die Wassertiefe reicht von 1,20 bis 1,60 Meter.
Neben
dem normalen Badevergnügen werden Kurse wie Aqua-Aerobic
und Baby-Schwimmen angeboten. Das neue Bad ist eine attraktive
Alternative vor allem an den Tagen, wenn es auch auf Teneriffa
regnet oder stürmt. Die Öffnungszeiten sind von Montag
bis Freitag von 7 bis 23 Uhr, Samstag von 10 bis 18 Uhr uns Sonntag
von 10 bis 14 Uhr. Die langen Öffnungszeiten erlauben es
wirklich fast jedem in den Genuss des Bades zu kommen. Übrigens
ist das Bad so angelegt, dass Menschen mit Behinderungen keine
Schwierigkeiten haben, denn auch an ihre Bedürfnisse wurde
gedacht. In der Zukunft ist eine Erweiterung des Angebots, in
Form von Fitness-Center oder Massagemöglichkeiten gedacht.
/sw
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4.September
2006
Die evangelische Gemeinde begrüßt den „Saisonpfarrer“
Puerto de la Cruz - Die evangelische Gemeinde in Puerto de la
Cruz hat am ersten Sonntag im September den neuen Pastor Achim
Korthals mit seiner Ehefrau Marga herzlichst willkommen geheißen.
Die Nordgemeinde der evangelischen Christen hat damit traditionsgemäß
für die nächsten zehn Monate einen neuen Hirten.
Dieses Amt wird jedes Jahr einem Kirchendiener anvertraut, der
sich eigentlich schon im Ruhestand befindet, aber trotz dem noch
nicht ruhen möchte. Auch das neue Pastorenehepaar bekräftigte,
sie seien im Laufe ihres Lebens viel gereist und haben dabei oft
Geistliche getroffen, die fern der Heimat ihre „Schäfchen“
betreuen. Mit dem Entschluss nach Teneriffa zu kommen, möchten
sie selbst erleben, wie es sich anfühlt, nicht nur Urlaub
zu machen, sondern im Ausland wirklich tätig zu sein.
Neben
dem sonntäglichen Gottesdienst in der anglikanischen Kirche
im Taoro Park gehören soziale Dienste, wie die Betreuung
von Alten und Kranken zu den vielfältigen Aufgaben der Pfarrgemeinde.
Damit der Gottesdienst nicht nur das geistige Wohl nährt,
sondern auch die Begegnung zwischen Residenten und Besuchern fördert,
findet nach der Messe um 17 Uhr regelmäßig ein Sonntagskaffee
in der Pfarrgemeinde statt.
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2.September
2006
Vorsicht vor Taschendieben auf dem Teide
Santa Cruz - Ein Warnhinweis der Behörden vor Diebstählen
im Teide Nationalpark soll nicht die Urlaubsfreude und das positive
Lebens- und Urlaubsgefühl trüben, sondern lediglich
darauf hinweisen, dass auch im kanarischen „Paradies“
nicht nur eitel Freude und Sonnenschein herrscht.
Diebe
haben sich Aussichtspunkte rund um den Teide als günstiges
„Jagdrevier“ erschlossen. Besonders berühmt berüchtigt
ist der Mirador „El Rematal“, wo es am häufigsten
zu Eigentumsdelikten kommt.
Allerdings kann man sich schon mit ein wenig Vorsicht die Urlaubsfreude
erhalten. Man sollte einfach weder Taschen noch Kameras oder Handys
im Fahrzeug zurück lassen. Auch dann nicht, wenn man nur
mal „kurz“ anhält. Ein Ratschlag, den man auch
in sorgloser Urlaubsstimmung nicht außer Acht lassen sollte.
Zur
Betonung der kanarischen Gastfreundschaft sei gesagt, dass es
sich bei den Tätern meist nicht um Einheimische handelt,
sondern um Banden nordafrikanischen oder osteuropäischen
Ursprungs. Wer auf sein Hab und Gut ein Auge hat, wird mit Sicherheit
unbeschwerte Urlaubsfreuden und unvergessliche Momente auf dieser
herrlichen Insel erleben. /sw
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29.
August 2006
Wanderfreude in Tacoronte
Tacoronte – Das Städtchen im Norden der Insel zieht
sich von den Bergen mit seinen bekannten Weinhängen bis hinunter
an die Küste, die auch Badestrände aufweist. Die Gegend
zieht mit ihrer grünen Pracht und dem gigantischen Ausblick
immer mehr Wanderfreunde an, denen es Freude macht, Teneriffa
zu Fuß zu entdecken und zu genießen. Deshalb hat die
Stadtverwaltung die Sanierung ihres Wandernetzes zu einer prioritären
Aufgabe gemacht.
In
der jüngsten Vergangenheit wurden zwei Wege, die durch das
Gemeindegebiet führen, bereits neu belebt. Als nächstes
Projekt steht die Strecke zwischen Santa Catalina und Guayonje
zum Ausbau an. Der Wanderweg soll von üppigem Unkraut, das
im Inselnorden grünt und blüht, befreit werden, um auch
den Ortsunkundigen die Orientierung zu erleichtern. Außerdem
werden an abschüssigen Stellen mit Gefahrenpotential Geländer
und Stufen gebaut, die für die Sicherheit sorgen sollen.
Auf schönen Aussichtsplattformen kann der Wanderfreund seinen
Blick in die Weite schweifen lassen. In den Wäldern von Tacoronte
kommen bei feucht-warmer Witterung auch Pilzliebhaber auf ihre
Kosten. Hier findet man, mit etwas Glück, neben allerlei
essbaren Pilzarten sogar Pfifferlinge, die man sich nach der anstrengenden
Wanderung in den Kochtopf werfen kann. /sw
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28.
August 2006
Moderne Zeiten am Playa San Marcos
Icod de los Vinos – Der Strand im schönen Weinstädtchen
Icod de los Vinos ist ein beliebter Treffpunkt für alle Strand-
und Badefreunde Teneriffas. Auch im Winter, wenn der Atlantik
sich oft als unberechenbar erweist und hohe Wellen schlägt,
kann man in der geschützten Bucht häufig noch baden.
Damit
die Besucher den Komfort moderner Zeiten genießen können,
wurden einige Reformierungsarbeiten vorgenommen, die in der vergangenen
Woche ihren Abschluss fanden. Neben einer neuen Sandschicht besitzt
der Strand nun einen Holzsteg, der den Zugang zum Strand über
den häufig heißen schwarzen Sand erleichtert. Außerdem
laden neun neue Betonbänke zum Verweilen ein. Die sanitären
Anlagen wurden modernisiert und erweitert. Neue Papierkörbe
sollen für Sauberkeit am Strand sorgen. Jetzt steht dem genüsslichen
Sonnenbad nichts mehr im Wege und das beeindruckende Panorama
mit dem Gebirge im Hintergrund sowie dem blauen Atlantik im Vordergrund
lädt dazu ein die Seele ein bisschen baumeln u lassen. /sw
©2006 agencia 407
27.
August 2006
Der Loropark auf deutschen Bildschirmen
Puerto de la Cruz – Der Loropark in der Urlaubsmetropole
im Norden der Insel ist bei Jung und Alt, Einheimischen und Touristen
gleichermaßen beliebt. Die Anlage, die als Papageienschutzprogramm
in den 70er Jahren begann, ist mittlerweile ein zoologischer Garten,
der weltweit Maßstäbe gesetzt hat. In der vergangenen
Woche hatte er besondere Gäste.
Ein
Fernsehteam von RTL begleitete die deutsche Familie Weinzierl
mit elf ihrer insgesamt 13 Kinder bei ihrem ersten gemeinsamen
Urlaub. Selbstverständlich war der Besuch des Loroparks ein
besonderes Highlight, das nicht nur die Kinderherzen höher
schlagen ließ. Die Shows, in denen Papageien, Seelöwen,
Delfine und Orcawale die Hauptdarsteller sind, hat die ganze Familie
sehr beeindruckt. Wer den Besuch der XXL-Familie miterleben will,
hat dazu auf dem Bildschirm die Möglichkeit. Am 28. August
wird der Besuch unter anderem im Rahmen der Sendungen Punkt 9,
Punkt 12, Explosiv und Explosiv Weekend ausgestrahlt. Für
manchen Fan wird es ein Wiedersehen mit dem beliebten Park und
für viele, die ihre Urlaubsreise nach Teneriffa noch vor
sich haben, serviert der Sender ein Stückchen Vorfreude.
/sw
©2006 agencia 407
25.
August 2006
... und oben wachen die „Feuermelder“
La Victoria – Das Umweltministerium hat grünes Licht
gegeben, um den Feuerüberwachungsturm im Gemeindegebiet von
La Victoria zu modernisieren. Er steht in dem Gebiet, das als
EL Gaitero bekannt ist und dient der Überwachung der angrenzenden
Wälder. Nur durch eine ständige und gute Beobachtung
können vor allem in den Sommermonaten eventuelle Waldbrände
rechtzeitig erkannt und frühzeitig gestoppt werden.
Insgesamt
75.000 Euro wird das Ministerium in die Modernisierung investieren.
Der alte bestehende Turm soll abgebaut und durch einen neuen ersetzt
werden, Die moderne Konstruktion wird dann aus rostfreiem Stahl
errichtet, der nebenbei weniger Wartung erforderlich macht. Außerdem
soll die Plattform in 15 bis 16 Metern Höhe mindestens vier
Quadratmeter groß sein. Rutschfester Bodenbelag und stabile
Geländer garantieren die Sicherheit der Wachmänner.
Die Aussichtsfläche wird zudem in Form eines Pentagon errichtet
werden, da sich diese Bauweise als besonders windschnittig erwiesen
hat.
Insgesamt
stehen auf Teneriffa sieben Wachtürme, die für den Schutz
der Waldfläche und die Sicherheit der Bürger sorgen.
/sw
©2006 agencia 407
25.
August 2006
Fuerteventura bekommt sein erstes eigenes Olivenöl
Fuerteventura– Die Inselregierung hat rechtzeitig vor der
Erntezeit eine eigene Ölpresse für Fuerteventura angeschafft.
Sie wurde in den Räumlichkeiten des Pozo Negro, einem landwirtschaftlichen
Experimentierbetrieb, installiert. Damit kann die Ernte der rund
250 Olivenbäume erstmals auf der Insel verarbeitet werden,
ohne dass man auf das benachbarte Gran Canaria ausweichen muss.
Momentan
befindet sich der Olivenanbau auf der Insel noch in einem Experimentierstatus.
Vor einigen Jahren hat man damit begonnen, die Bäume versuchsweise
anzupflanzen. Sie vertragen den für Fuerteventura typischen
Wind sehr gut und kommen auch mit der salzigen Luft und den kargen
Bodenverhältnissen optimal zurecht. In den Augen der Inselregierung
ist Olivenöl ein Agrarerzeugnis mit einer guten Zukunftsperspektive.
Das Öl „majorero“ hat den Ruf ein qualitativ
hochwertiges Öl zu sein. /sw
©2006 agencia 407
25.
August 2006
Camping zur Fiesta in Teno Alto
Buenavista del Norte – Am 7. September findet in dem kleinen
Bergdorf Teno Alto die traditionelle Fiesta zur Ehren der Schutzpatronin
statt. Aufgrund der abgeschiedenen Lage hat es sich in der Vergangenheit
als beliebte Alternative erwiesen, zum Besuch der Fiesta mit Zelt
anzureisen und so die Nacht in den Höhen der Bergwelt zu
verbringen. Das ermöglicht Alkoholkonsum und macht eine abenteuerliche
Nachtfahrt über die Kurvenreiche Strecke unnötig.
Deshalb
hat die Stadtverwaltung in diesem Jahr dazu aufgerufen, sich vorher
als Campinggast bei der Gemeinde anzumelden. Damit möchte
man die benötigte Fläche besser kalkulieren und verhindern,
dass die Besucher kreuz und quer in der Natur ihre Zelte aufschlagen.
Wer also vorhat, sich dem Brauch der Zeltnacht anzuschließen,
sollte die Bemühungen der Gemeinde respektieren und sich
rechtzeitig anmelden. /sw
©2006 agencia 407
25.
August 2006
Die Lieblingsprojekte der tinerfenischen Bevölkerung
Santa Cruz – Gemäss einer statistischen Erhebung ist
die Zustimmung der Bevölkerung zum „Inselring“
mit fast 63 Prozent am größten. Die meisten Tinerfeños
erachten es für sehr wichtig, dass das Straßennetz
so ausgebaut wird, dass man rund um die Insel auf Schnellstrassen
und Autobahnen fahren kann. Besonders im Hinblick auf die vielen
Berufspendler, die vor allem aus den nördlichen Gegenden
in den Süden fahren, betrachten es viele Inselbewohner als
äußerst begrüßenswert, dass der letzte Abschnitt
noch in diesem Jahr begonnen werden soll.
Die
Erweiterung des Flughafens Reina Sofía rangiert in der
Gunst der Bürger an zweiter Stelle. Den dritten Platz belegt
das Projekt, das den Bau einer Zugverbindung zwischen Santa Cruz
und den Metropolen im Süden vorsieht. Alle drei Pläne
haben in den Augen der Bürger Vorrang gegenüber dem
geplanten Hafenneubau in Granadilla. /sw
©2006 agencia 407
22.
August 2006
Einsatz für den Umweltschutz
Kanarische Inseln – Das kanarische Umweltministerium wird
in noch vor Ende diesen Jahres fast zwei Millionen Euro freigeben,
die in Umweltschutzprojekte fließen werden. Insgesamt elf
Projekte werden mit den Geldern unterstützt. Unter anderem
stehen die Aufforstung von Berghängen und die Instandsetzung
von Wanderwegen auf dem Programm. Auch die Verfügbarkeit
von Wasser im Falle von Waldbränden soll mit den Finanzspritzen
gesichert werden.
Die
grüne Seite der Inseln zu erhalten, erhöht nicht nur
die landschaftliche Attraktivität und den Freizeitwert, sondern
ist auch für das ökologische Gleichgewicht von größter
Bedeutung. Es gibt wenige Orte auf der Welt, die so viele spezifische
endemische Arten in ihrer Flora und Fauna aufweisen, wie die Kanaren.
Die Vielfalt und Einzigartigkeit sind wichtige Faktoren, die den
Reiz und den Abwechslungsreichtum der Insel ausmachen. /sw
©2006 agencia 407
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14.
August 2006
Die Straßenbahn von Santa Cruz rückt immer näher
Santa Cruz – Der nächtliche Transport der Linie Nummer
18 hat in der Freitagnacht für Aufsehen gesorgt. Unter Polizeischutz
wurde der Zug, der in Barcelona hergestellt wurde, auf das Straßenbahngelände
gebracht. Damit sind 18 von 20 geplanten Bahnen bereits auf der
Insel.
Während die Bauarbeiten fieberhaft
vorangetrieben werden, werden nun auch im Hintergrund alle notwendigen
Aufgaben erledigt, damit der Schienenverkehr pünktlich zum
nächsten Jahresbeginn in Betrieb genommen werden kann. Unter
anderem werden ab September die Bewerbungsgespräche geführt
werden, die den zukünftigen Personalstamm sichern sollen.
Von den 142 zu vergebenden Arbeitsplätzen entfallen allein
60 auf die Zugführer. Daneben werden Techniker, Mechaniker,
Putzkolonne und andere Hilfskräfte benötigt. Die Flut
der Anwärter ist groß.
In Zukunft sollen während der Spitzenverkehrszeiten
17 Straßenbahnen ständig auf der Schiene sein. Mit
Hilfe des neuen Netzes wird Pünktlichkeit in Santa Cruz groß
geschrieben. Im Fünf-Minuten-Takt kann man ab 2007 eine Bahn
besteigen, um ungehindert durch lästige Staus, rechtzeitig
am Arbeitsplatz zu sein.
Auch für Urlauber, die keine Ortskenntnis
besitzen, können sich mit Hilfe der Straßenbahn leicht
in Santa Cruz orientieren und die Hauptstadt ohne Parkplatzstress
und verstopfte Strassen genießen. /sw
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14.
August 2006
Kanarische Modeschöpferin verblüfft in London
La Laguna – Die kanarische Designerin Ana Juárez
aus La Laguna hat an der 20. internationalen Messe für weibliche
Mode und modische Accessoires in London teilgenommen. Sie präsentierte
unter anderem ihre Kreationen für die Frühlings-/Sommermode
2007.
Aufsehen
erregte sie, indem sie architektonische Bauwerke ihrer Heimatstadt,
wie zum Beispiel die traditionellen Straßenlaternen oder
den Turm der Kirche La Concepción, auf einen Teil ihrer
Schwarz/Weiß-Kollektion aufdrucken ließ. „Ich
bin stolz darauf aus einer Stadt zu kommen, die als Weltkulturerbe
gilt“, betont die Künstlerin.
Neben
den patriotischen Emblemen überzeugt die kanarische Modeschöpferin
durch leichte Stoffe, luftige Schnitte, neuartige Formen und eine
exzellente Farbkombination.
Die
internationale Modemesse gilt als eine der wichtigsten Plattformen
europäischer Modetrends. Alle europäischen Agenturen
und Einkäufer lassen sich hier von den kommenden Trends überzeugen.
Die Kanaren sind auch in dieser Branche auf dem Vormarsch. Einige
ansässige Modedesigner haben sich auf internationaler Ebene
einen guten Ruf erworben. /sw
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11.
August 2006
Im Tenogebirge springen die Hirten über Stock und Stab
Buenavista del Norte – Das Wochenende im Tenogebirge, das
zum Gemeindegebiet von Buenavista del Norte gehört, steht
unter dem Zeichen der springenden Hirten. Dort findet von Samstag
bis Dienstag der nationale Wettbewerb im Hirtensprung statt. Diese
„Sportart“ hat einen ethnologischen Ursprung. Früher
benutzten die Hirten der Guanchen und deren Nachkommen einen langen
Stab, mit dessen Hilfe sie sich durch das unwegsame Gelände
bewegen konnten.
Die
Felsformationen der Kanaren sind oft sehr bizarr. Sie zwingen
die Hirten ungewöhnliche Wege zu finden, um ihren Herden
zu folgen. Mit Hilfe des „Palos del Pastor“ (einem
Hirtenstab) überwinden sie auch heute noch Hindernisse und
Schluchten. Wo die „geländegängige“ Ziege
„kraxelt“, springt der Hirte hinterher.
Der
Wettbewerb ist das 15. nationale Treffen dieser Art. Sowohl Hirten,
die sich heute noch auf diese Art fortbewegen, als auch Laien,
die den Sprung als sportliche Herausforderung schätzen, treffen
sich, um ihre Sprungkraft aneinander zu messen. Hinzu kommt die
Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und Kennenlernens unter
den Teilnehmern. Besucher, die an dieser außergewöhnlichen
Tradition interessiert sind, sollten den Weg ins Tenogebirge nicht
scheuen.
Vom
Norden erreicht man es über Buenavista del Norte, danach
Richtung El Palmar und von dort rechts in die Berge fahren. Aus
dem Süden führt der kürzeste Weg über Masca
nach El Palmar und dann links in die Bergwelt abbiegen.
Am
Sonntag kann man den Ausflug außerdem mit einem Besuch des
Bauernmarktes (Mercadillo del agricultor) in El Palmar kombinieren.
Dort kann man nach Herzenslust kanarische Spezialitäten und
Kunsthandwerk einkaufen. /sw
©2006 agencia 407
10.
August 2006
Sprühendes Temperament in Farbe
Los Silos – Vom 11. bis 25. August findet im ehemaligen
Kloster in Los Silos, direkt gegenüber der Plaza im Ortskern,
eine Kunstausstellung der Künstlerin Magda Rivera statt.
Die auf der Insel bekannte Malerin präsentiert zahlreiche
farbenprächtige Kunstwerke sowie einige Skulpturen. Ebenso
wie ihre Persönlichkeit sprühen ihre Darstellungen vor
südamerikanischem Temperament.
Die
gebürtige Ecuadorianerin lebt und arbeitet seit 14 Jahren
auf Teneriffa. Sie liebt es mit weiblichen Motiven zu spielen.
Gesichter taucht sie in verschiedene Farbnuancen und demonstriert
wie unterschiedlich ein Motiv, allein durch die Farbwahl, wirken
kann. Jeder Betrachter kann sich so sein Lieblingsbild aussuchen.
Schattenhaft und verschwommen versteht sie es auch ihren Werken
einen zarten Hauch von Erotik zu verleihen.
Neben
ihren weiblichen Motiven stellt sie ein Serie abstrakter Kunst
aus. Magda versteht es Farben und Formen auf unglaubliche Art
zu einem Ganzen zusammenzufügen. Sie malt auf Stoff oder
Seide, in Wasser- oder Ölfarben. Ihrer Experimentierfreude
und Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Viele
ihrer Kunstwerke geben den Wohnungen ihrer Besitzer einen besonderen
Flair. Ihre Bilder eignen sich aber ebenso für Kanzleien
oder Praxen.
Interessierte
können die Galerie von Montag bis Samstag von 17.00 bis 20.00
Uhr besuchen und sich von der faszinierenden Farbenfreude verzaubern
lassen. /sw
©2006 agencia 407
10.
August 2006
Wie aus einem Müllberg ein Paradies wird
Santa Cruz – Schon im nächsten Jahr soll Santa Cruz
mit dem „Palmetum“ eine neue „grüne Lunge“
erhalten. Der ehemalige Müllberg, der noch heute von der
Bevölkerung der Hauptstadt „montaña de la basura“
genannt wird, liegt seit mehr als sieben Jahren brach.
Bereits
in der Vergangenheit hatte man versucht, den Berg zu revitalisieren,
indem man Palmen anpflanzte. Mehr als 300 Palmen, darunter sowohl
endemische Arten wie auch solche aus aller Welt, erweckten das
Interesse vieler Wissenschaftler weltweit. Vor sieben Jahren wurde
das Projekt aus Geldmangel jedoch eingestellt.
In
der letzten Woche verkündete das Umweltamt die Wiederaufnahme
der Renaturalisierung des Geländes, das direkt an den Parque
Marítimo grenzt. Erstaunlicherweise haben die meisten Palmen
die jahrelange Vernachlässigung relativ unbeschadet überstanden.
In vier Schritten soll das Terrain in einen öffentlichen
botanischen Garten verwandelt werden. Zunächst wird man für
die Stabilität des Untergrundes, der sich durch die Kompostierung
immer wieder verändert sorgen. Danach soll der Boden entgast
werden, um übelriechende Gerüche zu vermeiden. Zuletzt
wird das Territorium weiter aufgeforstet und mit einer Bewässerungsanlage
versehen. Der zukünftige Park soll außerdem wissenschaftlichen
Zwecken dienen. Botaniker aus aller Welt sind eingeladen, die
angepflanzten Spezies zu erforschen.
Bei
einer termingerechten Durchführung der neu-aufgelebten Initiative
wird der Park bereits Ende Februar des kommenden Jahres der Öffentlichkeit
zur Verfügung stehen. Dann haben die Hauptstädter ein
weiteres Fleckchen Erde, an dem sie sich erholen und tief durchatmen
können. /sw
©2006 agencia 407
09.
August 2006
Beruehmte Wasserfeier auf Gran Canaria
Auch dieses Jahr findet die beruehmte Feier in Telde statt. Es
werden 18000 Menschen erwartet, die sich den ganzen Tag, von Morgens
bis Abends, mit Wasser vergnuegen. Man wird von den Balkons und
mit Wasserschlauchen nassgespritzt. Der Kauf von Wasserpistolen
steigt auch drastisch an, damit auch die „Kleineren“
Spass haben.
Ab
diesem Jahr wird es mehr Sicherheitskontrollen geben, um die Anzahl
der Unfaelle zu verringern und um Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Der
Staat rechnet mit ca. 200 Polizisten und Sanitaeter, damit man
„La Traida del Agua“ weiterhin als ein schoenes Erlebnis
in Erinnerung behält.
©2006 A.Huber
09.
August 2006
Karneval in Santa Cruz de Tenerife
Der Karneval in Santa Cruz de Tenerife ist einer der beruehmtesten
und groessten Veranstaltungen Spaniens. Auf den Strassen sieht
man tausende von Menschen am feiern und vergnuegen.
Man
unterscheidet zwei Arten von Karneval, auf einer Seite gibt es
den Ofiziellen, der aus 100 verschiedenen Gruppen besteht, wie
die „Murgas“, „Comparsas“ und „Rondallas“
in Begleitung von Millionen von verschiedenen Kostuemen. Auf der
anderen Seite gibt es auch den Strassenkarneval. Die ganze Nacht
wird zu suedamerikanischen Rhytmen getanzt und es wird ueber eine
Woche gefeiert.
Am
ersten Mittwoch wird die Karnevalskoenigin bei einer Gala auserwaehlt,
welche auch im Fernsehen ausgestrahlt wird. Es stellen sich mehrere
Kandidatinnin zur Auswahl und die Show findet auf der Plaza España
on Santa Cruz statt. Die Kleider, die getragen werden wiegen ca.
150-200 kg und sind sehr teuer. Letztenendes duerfen wichtige
und bekannte Persoenlichkeiten die Entscheidung, wer Koenigin
wird, treffen.
Am
Freitag findet der Aufzug statt, wo einige Karnevalgruppen durch
die Strassen ziehen und den Karneval ankuendigen. Sie starten
im „Parque de la Granja“, kommen an der „Plaza
Weyler“ vorbei, laufen die „Avenida Anaga“ lang
und enden an der „Plaza España“. Die Koenigin
hat ihre eigene Karosse und ist in Begleitung von den beruehmten
Murgas und Rondallas. Diese Prozedur geht ca. 4 Stunden.
Am
Samstag wird zum groessten Teil nur getanzt. Es werden drei grosse
Buehnen aufgestellt, naemlich bei der „Plaza España“,
der „Plaza Principe“ und der „Plaza de Europa“.
Hier wird zu latinischer Musik getanzt. Ausserdem gibt es in den
anderen kleineren Strassen auch Karossen, wo Musik gespielt wird.
Eine der wichtigsten Strassen ist die „Bethencourt Alfonso“
oder „Calle San Jose“.
Am
Dienstag gibt es mehrere Verantsaltungen mit Buehenprasentationen.
Es werden Busse organisiert, die bis einen bis zum Ziel bringen.
Am
Mittwoch- „Miercoles de Ceniza“- wird das Begraebnis
der Sardine gefeiert. Alle ziehen Trauerkleidung an und begleiten
die grosse Sardine, die aus Pappe von den Haeftlingen aus dem
Gefaengnis „Tenerife II“ gemacht worden ist. Danach
wird sie verbrannt.
©2006 A.Huber
09.
August 2006
Easyjet nimmt sich diesen Winter vor 3 Mal am Tag von Madrid nach
Los Rodeos ( Teneriffa ) zu fliegen
Zwei Fluggesellschaften offenbaren den spanischen Flughaefen ihre
Absicht in den Wintermonaten von Madrid nach Tenerife Norte des
oefteren zu fliegen. Beide Fluggesellschaften haben die sogenannten
„Slots“ angefordert, was aber nicht bedeuten soll,
dass sie trotzdem die Flugbahnen benutzen werden. Dessenungeachtet,
ist vorrausgesehen, dass die Antraege bestaetigt werden.
Die
zweitgroesste Fluggesellschaft der Kompanie, Easyjet, ist bereit
von Montag bis Freitag dreimal am Tag Madrid und Teneriffa anzufliegen.
Insgesamt spricht man von 21 Fluegen woechentlich oder was auf
das gleiche rauskommt 6552 Fluege. Ausserdem ist Vueling Airlines
auch daran interessiert, auch wenn diese Gesellschaft nur viermal
die Woche fliegen wuerde, naemlich zweimal Samstags und zweimal
Sonntags.
Mit
jeweils beiden Optionen koennen sich die Passagiere sicher sein,
dass die Fluege guenstiger werden. Darueber hinaus, hat Easyjet
letztens einen Flug am 14 August von Madrid nach London ab 90,99
Euro angeboten. Ebenefalls kann man von der spanischen Hauptstadt
nach Paris fuer 99,99 Euro fliegen.
©2006 A.Huber
09.
August 2006
Rally auf Teneriffa
Opposition gegen die Durchfuehrung des Rallys auf Teneriffa wegen
Naturschutz.
Cepsa
und Toyota Canarias organisieren die XXXI Edition des Rallys auf
der Insel von Teneriffa, welches einige Naturschutzgebiete durchquert,
so wie „El Parque Rural de Anaga“. Somit wird die
Umwelt von Tag zu Tag mehr beschaedigt. Manche Rallys finden auch
Nachts statt, was dazu fuehrt, dass die Flora und Fauna doller
darunter leiden.
Gleichwohl
haben diese Veranstaltungen viele Probleme mit sich gebracht,
da viele Personen sich auf der Strasse versammeln, um die Autos
naeher zu betrachten. Die Unfallquote steigt von Jahr zu Jahr
und ausserdem beschweren sich immer mehr Nachbarn durch die Lautstaerke
des Rallys.
©2006 A.Huber
09.
August 2006
San Benito Abad
Diese traditionelle Feier wird am zweiten Sonntag im Juli gefeiert.
Die
prinzipale Veranstaltung ist die „Romeria de San Benito
Abad“, wo zahlreiche Wagen die Stassen von La laguna durchlaufen.
Die Besitzer von den Waegen verteilen gekochte Eier, Kotelettes,
Fruechte und eines der beruehmtesten canarischen Delikattessen,
naemlich „gofio“ und „papas arrugadas“.
Bei diesem Festzug tragen Menschen in allen Altersgruppen Blumen
zur Opfergabe des Heiligen. Ausserdem wird viel gesungen in Begleitung
von Instrumenten.
Einige
Tage vor der „Romeria“ gibt es mehrere Veranstaltungen
so wie das „Festival de Copla“ und „El Baile
de Magos“, die von den folklorischen Gruppen gestalten werden.
Alle Teilnehmer tragen die traditionelle Kleidung, welche auch
„Traje de Mago“ genannt wird. Der Hoehepunkt findet
am Sonntag mit der „Romeria“ statt.
Ebenfalls
werden noch viele andere „Romerias“ in anderen Bezirken
gefeiert, sowie in Las Mercedes, Guamasa, Valle la Guerra, El
Pico un dSan Matias.
©2006 A.Huber
08.
August 2006
Zwei mobile Entsalzungsanlagen sind in Betrieb
Güímar – In der vergangenen Woche hat der Inselpräsident;
Ricardo Melchior, gemeinsam mit seinem Agrarminister sowie den
Bürgermeistern von Güímar, Arico und Candelaria
zwei mobile Entsalzungsanlagen in Betrieb genommen.
Die
Geräte, die aus Italien importiert wurden, haben eine Kapazität
von rund 1 000 Kubikmetern Trinkwasser pro Tag. Das neuartige
System wurde von der Inselregierung in einem Eilverfahren angeschafft
und ohne staatliche Zuschüsse aus tinerfenischer Kasse finanziert.
Melchior
betonte die Dringlichkeit einer schnellen Entscheidung, da die
drei Südgemeinden aufgrund der extremen Temperaturen in großer
Bedrängnis waren. Das vom Atlantik gewonnene Wasser wird
in Tanks gespeichert und mittels eines Sandfilters und anderen
technischen Systemen aufbereitet werden. Unter Zusatz von Chlor
wird es konserviert.
Die
Qualität des Wassers soll sogar besser sein, als die herkömmlichen
Trinkwassers. Davon hat sich der Inselpräsident persönlich
bei einem Glas Wasser überzeugt. Um den steigenden Wasserbedarf
in Zukunft zu decken, soll im Industriegebiet von Güímar
und Granadilla eine Entsalzungsanlage entstehen, die zunächst
14.000, später sogar 21.000 Kubikmeter Trinkwasser am Tag
gewinnen kann. Dieses Projekt soll mit Hilfe von finanzieller
Unterstützung seitens der Zentralregierung realisiert werden.
Mit
der schnellen und unbürokratischen Anschaffung der mobilen
Anlagen wurde die akute Wasserknappheit im Inselsüden erfolgreich
überwunden. / sw
©2006 agencia 407
07.
August 2006
Der Ausbau des Inselrings soll bald beginnen
Santa Cruz – Noch vor Ende diesen Jahres soll mit dem Bau
des neuen Straßennetzes begonnen werden, das eine schnelle
Verbindung zwischen Nord und Süd garantieren soll. Die momentane
Planung sieht eine Erweiterung der TF 1 von Adeje bis nach Tejina
de Guía vor. Danach soll es dreispurig bis nach Santiago
del Teide weitergehen. Dabei ist die dritte Fahrbahn abwechselnd
als Überholspur vorgesehen.
Idealerweise
gibt es parallele Ideen, die die gesamte Strecke als zweispurige
Autobahn in beiden Richtungen vorsehen. Um dies durchzusetzen,
müssten allerdings einige Grundbesitzer enteignet werden.
Diese Option wird zum momentanen Zeitpunkt noch geprüft.
Der Baubeginn in diesem Jahr ist hingegen beschlossene Sache.
Mit
einem Investitionsvolumen von 215 Millionen Euro für die
27 Kilometer lange Strecke ist es eines der wichtigsten Projekte,
das die Inselregierung forciert. Entlang der neuen Verbindung
werden 18 Brücken entstehen, um die von der Landschaft vorgegebenen
Berge und Schluchten zu überwinden. Die zügige Nord-
/Südverbindung bietet vor allem der Bevölkerung im Inselnorden
eine wichtige Verbesserung ihrer Anfahrtswege zum Arbeitsplatz.
/ sw
©2006 agencia 407
02.
August 2006
Aloe Vera – das Wundermittel der Kanaren
Santa Cruz – Seit 30 Jahren wird die Aloe Vera Pflanze von
Wissenschaftlern auf Teneriffa erforscht. Seit alters her galt
sie als Wundheilmittel. Mittlerweile konnte man jedoch noch viel
mehr „Wunderwirkungen“ feststellen. Sie enthält
sieben von acht essentiellen Aminosäuren und verfügt
deshalb über eine hohe Konzentration von Antioxidanten. Der
grüne Saft stärkt die Leber, wirkt als Abführmittel
und mindert hohe Cholesterinwerte. Auch bei Diabetes wird sie
mittlerweile hilfreich eingesetzt.
Die
unscheinbare Pflanze mit den schönen Blüten, hält
viele Möglichkeiten der medizinischen Anwendung bereit. Man
sagt ihr sogar eine präventive Wirkung bei der Entstehung
von Krebs nach. Die Wissenschaftler Teneriffas sind sich einig,
dass sich die weitere Erforschung der Aloe Vera lohnt. Man rechnet
damit, noch weitere medizinische Einsatzgebiete zu entdecken.
Der
Anbau auf Teneriffa wird immer weiter forciert, denn dieser Agrarsektor
gilt als besonders zukunftsträchtig. Darüber hinaus
hat man festgestellt, dass die kanarische Pflanze, im internationalen
Vergleich, eine besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen enthält.
Die Ursache dafür ist allerdings unbekannt. Möglicherweise
liegt sie in der besonderen Zusammensetzung des vulkanischen Bodens
begründet. /sw
©2006 agencia 407
02.
August 2006
Camper auf Teneriffa erwünscht
Arico – Pünktlich zur Feriensaison hat im Inselsüden
der zweite offizielle Campingplatz seine Toren geöffnet.
Er befindet sich an der Punta del Sordo, direkt am Meer und gehört
zum Gemeindegebiet Aricos.
Auf
einer Fläche von 200.000 Quadratmetern haben rund 120 Wohnmobile
und etwa 200 Zelte Platz. Endlich finden die Anhänger der
„Freiluft-Ferien“ legale Möglichkeiten, um ihrer
liebsten Urlaubsbeschäftigung nachzugehen. Sanitäre
Anlagen, eine Warmwasser- und Stromversorgung sichern den Campern
ein Ambiente, das dem europäischen Standard entspricht. Weiterhin
ist geplant, den Platz um ein Restaurant, Sportmöglichkeiten
und eventuell sogar durch einen kleinen Sporthafen zu bereichern.
Bei
einer positiven Akzeptanz des Platzes könnte das Territorium
sogar noch erweitert werden. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten
stellt die Bereitstellung von Campingflächen eine Bereicherung
dar. Viele Einheimische lieben es dem Lärm und Trubel der
Städte, per Zelt oder mobilem Heim zu entfliehen. Endlich
müssen sie nicht mehr wild und illegal campen, ständig
mit der Angst im Nacken, von lokalen Ordnungshütern aufgespürt
und vertrieben zu werden.
Auch
touristische Camper finden jetzt die Möglichkeit, Teneriffa
besonders naturnah zu erleben. Mittelfristig ist die Erschließung
weiterer Plätze geplant. In den Bergen von Montaña
Roja steht ein Campingplatz kurz vor der Fertigstellung und in
Güímar, Granadilla, San Miguel, Arona, Adeje und Guía
de Isora sind ähnliche Projekte bereits in Planung. In Zukunft
kann es auch auf Teneriffa heißen: „Auf die Zelte
– fertig – los!“
Damit
schließt sich eine Marktlücke, die eine große
Nachfrage nach sich ziehen wird. Zudem rechnet man damit, dass
der Urlaub der Naturfreunde die Umsätze in benachbarten Supermärkten,
Bars und Restaurants ankurbeln wird und so auch kleinere mittelständische
Unternehmen von der neuen Ferienvariante profitieren werden. /sw
©2006 agencia 407
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