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La
Gomera ist mit 378 km² und 21.220 (ISTAC, 2004) Einwohnern nach
El Hierro die zweitkleinste
der Kanarischen Inseln.
Sie gehört zum Verwaltungsbereich von Teneriffa.
Verwaltungssitz ist San Sebastián de la Gomera.
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Inhaltsverzeichnis
- 1
Allgemeines
- 2
Geschichte
- 3
Wirtschaft
- 4
Klima
- 5
Verkehr
- 6
Gemeinden La Gomeras
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Allgemeines
Der
vulkanische Ursprung der Insel ist noch sehr gut sichtbar. Auf
dem Hochplateau ist der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald
der Erde zu bestaunen. Dieser, und die eng zusammenstehenden Vulkanschlote,
gehören zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist.
Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay
mit 1.487 Metern Höhe.
Zu
den Besonderheiten La Gomeras
gehört die weltweit nur hier existierende Pfeifsprache der Gomeros,
El Silbo. Sie hatte den Vorteil, über große Distanz verstanden
zu werden, was den Gomerern zu einer einfachen Verständigung über
ihre weiten Täler (Barrancos) verhalf.
Im
bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen
Königs), gibt es Hippie-Kommunen, die zum Teil in Höhlen an einem
Strand, der sogenannten Schweinebucht, wohnen.
Geschichte
La
Gomera war schon den Phöniziern bekannt. Über die Ureinwohner
(Guanchen) von Gomera
ist bis heute wenig bekannt. Die Spanier eroberten 1404 mit Jean
de Béthencourt die Insel. Die Guanchen ergaben sich zunächst,
reagierten aber auf ungerechte Behandlungen seitens der Eroberer
mit zahlreichen Aufständen. Im weiteren Verlauf des 15. Jahrhunderts
folgte der Graf Hérnan Peraza, der als besonders grausam verschrien
war, er herrschte von 1477 bis 1485. Nach seiner Ermordung folgte
ihm seine Frau Doña Maria de Bobadilla nach.
Christoph
Kolumbus machte hier seine letzte Zwischenstation, bevor er am
6. September 1492 zu seiner Reise nach Indien aufbrach, wobei
er Amerika entdeckte. Gerüchte besagen, er solle in Beatriz
de Bobadilla verliebt gewesen sein, weshalb er seinen Aufenthalt
länger als notwendig hinzog. Zumindest half sie ihm bei der Reparatur
eines seiner Schiffe. Angeblich wurde außerdem der amerikanische
Kontinent erstmals mit Quellwasser aus einem Brunnen in San Sebastián
de la Gomera geweiht.
Wirtschaft
In
den flachen Gebieten der Küstenregionen herrschen Bananenplantagen
vor, deren kleine schmackhafte Früchte aber nicht für den Export
bestimmt sind. Weitere Landwirtschaft war weit verbreitet, da
in höheren Lagen, die in den Wintermonaten häufigen Regenfälle
genutzt werden konnten, und im Frühjahr geerntet wurde. Viele
Anbauflächen liegen inzwischen brach, da in den 1960er und 1970er
Jahren eine Landflucht stattfand. Auch einige, entlegenere Dörfer
sind teilweise völlig verlassen.
Heute
spielt die Landwirtschaft für den Eigenbedarf zwar noch eine Rolle,
aber meist bringt der noch sanfte Tourismus einen akzeptablen
Wohlstand.
Klima
Klimatisch
trennt sich die Insel in die trockene Süd- und die von Passatwinden
mit feuchter Luft versorgte, fruchtbare Nordhälfte. Zur Wasserversorgung
der in Treppen an den Berghängen angelegten Feldflächen wird der
Regen und das per Kondensation entstehende Wasser in Reservoirs
aufgefangen und an die Bewohner verteilt. Neben Kartoffeln werden
auch Tomaten und Wein angebaut.
Klimatabelle Gomera
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Monat JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
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Ø Tagestemperatur 21 21 22 23 24 25 27 29 28 26 24 22
Ø Nachttemperatur 15 15 15 16 17 18 20 21 20 19 18 16
Ø Sonnenstunden pro Tag 6 6 7 8 9 9 9 9 8 7 6 5
Ø Regentage/Monat 6 4 3 2 2 1 0 0 2 5 6 7
Ø Wassertemperatur 19 18 18 18 19 20 21 22 23 23 21 20
Verkehr
Der
einzige, im Jahre 1999 neu eröffnete Flughafen in der Gemeinde
Alajeró, wird nur für den regionalen Verkehr innerhalb der Kanarischen
Inseln angeflogen.
La
Gomera kann mit der Schnellfähre von Teneriffa-Süd
in ca. 45 Minuten oder mit der normalen Fähre in ca. 90 Minuten
erreicht werden. Weitere Fährverbindungen bestehen zu den Nachbarinseln
La Palma und El
Hierro.
Das
Straßennetz der Insel ist recht gut ausgebaut. Linienbusse, auf
La Gomera Guagua genannt, verbinden alle Gemeinden miteinander.
Gemeinden
La Gomeras
- Agulo
- Alajeró
- Hermigua
- San
Sebastián de la Gomera
- Valle
Gran Rey
- Vallehermoso.
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