Es
wird vermutet, dass die Guanchen wegen der Ähnlichkeit der Sprache von nordafrikanischen Berberstämmen
stammen. Sie lebten als Hirten- und Bauernvolk. Da die Insel
Teneriffa viel zu bieten hatte, hatten die Urahnen der Guanchen
es leicht sich einzuleben. Wegen des ganzjährig milden Klimas
konnte die gewohnte Lebensstil beibehalten werden. Es wird seit
Jahrtausenden vermittelt, dass die Guanchen Teneriffas ein freundliches
Volk waren.
Die eigene Kultur wurde beibehalten mit den Gebräuchen und
auch das traditionelle Feiern kam nicht zu kurz. Jeder Stamm hatte
einen Guanamene. Das waren die alten weisen Männer, die zwischen
den verschiedenen Stämmen vermittelte. Es wurde Ihnen besonderer
Respekt gezollt. Weiterhin wird behauptet, dass sie ein
sehr gutes Wissen über Heilkräuter hatten.
Die Guanchen waren sehr geschickt, sie fertigten Nadeln, Angelhaken
und Messer. Da sie kein Metall kannten, wurden diese aus Knochen
und Basaltgestein angefertigt.
Weiterhin wurde aus Lava Mühlsteine und Mörser zum Mahlen
von Getreide gebaut.
Die
Guanchen hatten eine eigene Sprache die „Canariar“.
Auf Teneriffa lebten neun Menceyes (Häuptlinge). Die Häuptlinge
teilten sich das Weideland in den Hochebenen.
Heute noch findet man auf Teneriffa die
Namen der Gebiete.
Anaga, Tequeste, Tacaronte, Taoro, Icod,
Daute, Adeje, Abona, Güimar.
Weiterhin wird behauptet, dass die Guanchen
auf Teneriffa und Gran Canaria von kastrierten Hunden, Ziegen
sowie Ziegenmilch
lebten. Hier entstand auch der Name Gofio – Brot aus Gerstemehl
und Ziegenmilch. Die Stammesführer der Guanchen auf Teneriffa
haben jedes Jahr den Boden neu aufgeteilt.
Die
Toten der Guanchen wurden einbalsamiert in Höhen auf
Holzgestelle oder auf Steinpodesten gelegt.
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