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Inselrundfahrt
- Route 1
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Ausgangspunkt für die Inselrundtour wird Puerto de la Cruz
gewählt, selbstverständlich kann die Rundfahrt aber
auch von jedem anderen Ort aus begonnen werden. Berücksichtigen
sollte man jedoch generell, daß es günstiger ist, zunächst
den Inselwesten zu befahren, hier sind die Straßenweniger
gut ausgebaut, man ist auf bessere Sichtverhältnisse angewiesen.
Ein Bummel durch Santa Cruz de Tenerife und La Laguna ist dagegen
auch in den Abendstunden noch interessant, und über die Nord-
bzw. Südautobahn wird danach schnell wieder der jeweilige
Ferienort erreicht. Soll die Inselrundtour an einem Tag bewältigt
werden, so steht für die einzelnen Etappenziele natürlich
nur wenig Zeit zur Verfügung. Die Rundfahrt kann also nur
einen allerersten Eindruck von der Vielseitigkeit Teneriffas vermitteln.
Wir
verlassen Puerto de la Cruz in östlicher Richtung. Nach 4
km kreuzt die N 820. Auf ihr 1 km westwärts bis zur Abzweigung
nach La Orotava. Bei einem kurzen Stadtrundgang können eine
Vielzahl schöner alter Wohnhäuser mit typisch kanarischen
Balkonen bewundert werden. Ein schöner Blicküber das
Valle de la Orotava bietet sich von der Plaza de la Constitucion
im Zentrum. Vom Ortskern in La Orotava führt ein Sträßchen
durch die Ortschaft La Perdoma nach Los Realejos. Man durchfährt
den langgestreckten Ort und stößt im Ortsteil Realejo
Bajo wieder auf die parallel zur Küste verlaufende N 820.
In westlicher Richtung geht es nun weiter vorbei an San Juan de
la Rambla nach Icod. Zum Programm wohl fast jeder Inselrundfahrt
gehört hier die Besichtigung des ältesten und schönsten
Drachenbaums von Teneriffa. Danach folgen wir der Küstenstraße
weiter 6 km bis Garachico mit seinem hübschen Ortskern. Am
Ortsende windet sich eine Straße aufwärts nach El Tanque,
kurz hinter dieser Siedlung erreichen wir wieder die N 820. Für
den folgenden Streckenabschnitt muß viel Zeit eingeplant
werden. In unzähligen Kehren schlängelt sich die Straße
durch die einsame Gebirgslandschaft. Der nächste größere
Ort ist Santiago del Teide. Von hier werden bevorzugt Wanderungen
in das westlich gelegene Gebirge Teno unternommen. Etwa 5 km hinter
Santiago del Teide teilt sich bei Tamaimo die Straße. Ist
ausreichend Zeit vorhanden, sollte man in südlicher Richtung
nach Puerto de Santiago weiterfahren. Schon bald bietet sich ein
imposanter Blick auf die Steilküste von Los Gigantes. Nach
einem kurzen Abstecher zu der nördlich von Puerto de Santiago
gelegenen ansprechenden Urbanisation Los Gigantes verläuft
die Route weiter an der Küste entlang über die Ortschaften
Alcala und San Juan nach Adeje (bis hier von Tamaimo aus 30 km).
Kürzer (25 km) und vor allem schneller befahrbar ist die
Strecke von Tamaimo durch das Landesinnere über Guía
de Isora und Tejina ebenfalls nach Adeje. Von dem noch relativ
ursprünglichen Städtchen Adeje sind die großen
Touristenzentren des Südens, Playa de las Americas und Los
Cristianos, über die N 822 schnell zu erreichen. Gut ausgebaut
ist die von Los Cristianos ostwärts zum Flughafen Süd
„Reina Sofia” verlaufende Straße. Hinter dem
„Reina Sofia”, über den fast der gesamte internationale
Flugverkehr abgewickelt wird, geht es weiter auf der vierspurigen
Autopista del Sur. Auf ihr sind es ca. 45 km bis zu der Ausfahrt
nach Candelaria, dem bedeutendsten Wallfahrtsort des Kanarischen
Archipels, zurückzulegen. Danach weiter der Autopista del
Sur folgend, wird nach 16 km die Hauptstadt der Insel, Santa Cruz
erreicht. Wem es nicht in die geschäftige Großstadt
zieht, der wechselt schon vor Santa Cruz die Autopista und gelangt
wenig später nach La Laguna. Die einzige Universitätsstadt
des Archipels hat sich ihr charakteristisches Stadtbild bewahren
können, vom Tourismus ist wenig zu spüren, hier geht
es beschaulich zu.
Die Rückfahrt nach Puerto de la Cruz erfolgt von La Laguna
über die Autopista del Norte (ca. 35 km).
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Route
2: Valle de la Orotava und Caldera de las Canadas
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Zu den
unvergeßlichsten Eindrücken auf Teneriffa gehört
zweifelsohne ein Ausflug in das Orotavatal und in die Caldera da
las Canadas. Bei dieser Tour werden alle Vegetationszonen der Insel
durchfahren. Will man beeindruckende Ausblicke auf den Teide genießen,
so ist es unumgänglich, schon früh am Morgen aufzubrechen.
Im Laufe des Tages bildet sich fast immer ein dichter Wolkenkranz
um den Pico de Teide, der bald jegliche Sicht versperrt.
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Route
3: Teno-Gebirge ( 1 )
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Diese
kürzere Rundtour berührt einige der schönsten kleineren
Ortschaften auf Teneriffa und verläuft mitten durch das einsame
Teno-Gebirge. Da ein Großteil der Straßen bisher nur
unzureichend ausgebaut ist, benötigt man für die Fahrt,
zumal wenn der Abstecher zum Punta de Teno eingeplant wird, einen
ganzen Tag.
Ausgangsort
ist Los Cristianos/ Playa de las Americas ...

Von
Los Cristianos läßt sich die Anfahrt zum Teno-Gebirge
am schnellsten über die N 822 bewältigen. Vorbei an der
hübschen Ortschaft Adeje geht es nach Guía de Isora
und Chio. Kurz hinter Chio verlassen wir die Hauptstraße und
fahren über Arguayo nach Santiago del Teide. Von dort folgen
wir der unter 5 a beschriebenen Route durch das Gebirge Teno zu
dem Bergdorf Masca und weiter über Buenavista del Norte bis
nach Garachico. Am Ortseingang von Garachico zweigt eine Straße
nach Tanque ab, etwa 1,5 km hinter Tanque wird die N 820 erreicht,
die uns wieder südwärts nach Santiago del Teide bringt.
In Tamaimo halten wir uns diesmal rechts und gelangen schon bald
nach Puerto de Santiago mit der nahegelegenen Steilküste Los
Gigantes. Nun verläuft die Straße in Küstennähe
weiter in Richtung Süden. Eine karge Landschaft umgibt uns.
Landwirtschaft
(insbesondere Tomatenanbau) kann hier nur mit Bewässerung betrieben
werden.
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Route
4: Teno-Gebirge ( 2 ) |
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Über
Alcala geht es zu dem Fischerhafen San Juan. Hinter San Juan bieten
zahlreiche Gärtnereien und Kakteenfarmen ihre Pflanzen zum
Verkauf an. Das Landschaftsbild wird allmählich noch eintöniger.
Immer wieder sieht man nahe der Küste halbfertige Hotelbauten,
etwas grüne Abwechslung schaffen lediglich die Bananenfelder.
Ein kurzer Abstecher führt zu der Urbanisation Callao Salvaje
mit einigen Hotels und den allernotwendigsten touristischen Einrichtungen.
Etwa 3,5 km hinter Callao Salvaje biegt man rechts ab und folgt
dem Sträßchen zu dem Fischerdorf La Calleta. Dort endet
die Hauptstraße unvermittelt am Meer. Man verläßt
den Ort in südlicher Richtung und fährt direkt an der
Küste entlang. Kurz hinter La Calleta erhebt sich rechts der
Straße die Ermita de San Sebastian. Zwar wirkt der Bau von
außen durchaus imposant, im Inneren ist er jedoch recht schmucklos.
Wenige Kilometer hinter der Kapelle stößt man wieder
auf die N 822, die in Kürze zurück nach Los Cristianos
führt.
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Route
5: Anaga-Gebirge
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Diese Tour führt den Touristen in eine noch weitgehend unberührte
Landschaft. Lohnend ist die Fahrt jedoch nur bei guten Wetterverhältnissen.
Wenn dicke Passatwolken das Anaga-Gebirge einnebeln, bleiben einem
viele imposante Landschaftseindrücke verborgen.
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Route
6: Anagagebirge - La Laguna - Esperanza - Las Canadas - Guía
de Isora
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Über
die Südautobahn fährt man die Autopista del Sur in Richtung
Santa Cruz.
Kurz vor Santa Cruz gabelt sich die Autobahn und man fährt
Richtung „Maritimo” am Hafen entlang durch die Promenadenallee,
vorbei an Docks und Werften bis San Andrés. (N111)
Dort
befindet sich der wunderschöne, künstlich angelegteSandstrand
„Las Teresitas”, der für einige Stunden zum Sonnenbaden
einlädt.
Von dort fahren Sie Richtung Taganana über eine verträumte
serpentinenreiche Bergstrasse durch das bekannte Anagagebirge.
Nachdem wir die Kammlage passiert haben, geht es abwärts nach
„El Baladero”, in RichtungTaganana bis Benijo. Mehrere
landestypische Restaurants bieten hier täglich fangfrischen
Fisch und ”Papas arugadas”, den typischen, kanarischen
im Meerwasser gekochten Schrumpfkartoffeln, die mit Schale und roter
und grüner Mojo gegessen werden.
Dort finden Sie auch das größte Gemüseanbaugebiet
der Insel im Valle de Guerra. Bei Bauern und auf den kleinen Märkten
können Sie Obst und Gemüse frisch und direkt erwerben.
Nun
geht es weiter Richtung Tacoronte durch die wünderschöne
grüne und abwechslungsreiche Landschaft
nach Tacoronte, wo Sie den Bauernmarkt besuchen könnnen.
Nun fahren Sie zurück auf die Nordautobahn Richtung Santa Cruz
bis zum Abzweig ”Esperanza” bzw ”Las Canadas”.
Hier erwartet Sie nun wiederum eine ganz andere Landschaft , nicht
umsonst spricht man von dem kleinen Kontinent.
Dichte Pinienwälder, die Voraussetzung für den Wasserhaushalt
der Insel, finden sich in großer Vielzahl. Auch wird der Esperanzawald,
der ein wenig an den Schwarzwald erinnert, als Ausflugsziel der
Canarios genutzt. Für Leute, die die Natur lieben wäre
es zu empfehlen den Picknickkorb und die dazugehörigen Lebensmitteln
für ein ausgiebiges Barbeque mitzuführen, da es unzählige,
von staatlicher Seite errichteter Grillplätze gibt.
Am Straßenrand stehen Einheimische , die ihre frisch gesammelten
Pilze (Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen usw.) den Touristen und
Wanderern zu akzeptablen Preisen feil bieten.
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Icod de los Vinos liegt 200 m über dem Meer an den steilen
Abhängen des Teide- Massivs. Vom Rathausplatz hat man den beeindruckendsten
Blick auf den Teide, weil man nirgends so dicht und zugleich so
tief unter ihm steht .Der Tourismus beschränkt sich fast ganz
auf den Besuch des Drachenbaums und die umliegenden Plätze.
Icod liegt mitten in einem fruchtbaren Weinanbaugebiet. In der Umgebung
von Icod ist noch erwähnenswert, die größte vulkanisch
gebildete Höhle der Welt , die Cueva del Viento. Im Ortsteil
Santa Barbara gibt es eine kleine Pyramide deren Entstehung und
ursprünglicher Zweck noch im Dunkeln liegt. Bei der Höhle
handelt es sich um ein Röhrensystem auf mehreren Ebenen, von
dem z. Zt. Gänge von rund 15 km Länge erkundet sind. Der
Hauptzugang befindet sich oberhalb von Icod. Die Höhle , in
der mehrere endemische Tierarten leben, steht unter Naturschutz.
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