Teneriffa
- Abades
Abades,
ist eine kleine Siedlung die an der Autobahn (Autopista del
Sur) direkt am Atlantik liegt. In den vergangenen Jahren wurden
hier sehr viele Villen und Reihenhäuser erbaut. Gleichermaßen
beliebt bei den Touristen und den Einwohnern, ist die sandige
Badebucht, dort ist nicht nur an Feiertagen und am Wochenende
viel los, ebenso in der Woche. Viele Einheimische die im Norden/
Süden leben kommen dann hierher. Jedoch gibt es hier keine
Touristischen Geschäfte wie man sie von Playa de las Americas
kennt. Es gibt auch Stellplätze für Wohnmobile, diese
befinden sich direkt am Meer jedoch fehlen alle weiteren Serviceleistungen.
Teneriffa - Adeje
Adeje
, hat sich erst durch den Tourismus zu einer wohlhabenden Gemeinde
entwickelt. Hierzu zählt Fanable, Torviscas sowie die Costa
Adeje. Der Ort fängt an im Gewerbegebiet und zieht sich
entlang der Autobahn bis zum Beginn des Barranco del Infierno
den Berg hinauf. Im alten Ortskern oberhalb der Neubauzone findet
man Restaurants, Geschäfte, das Rathaus sowie die alte
zweischiffige Kirche mit dem Namen Santa Ursula. Die Hauptstrasse
hat auf beiden Seiten indische Lorbeerbäume die Schatten
spenden. Adeje war damals der Stammsitz des Guanchenkönigs
Gran Tinerfe der bis zur spanischen Eroberung Teneriffas über
die Insel regierte.
Teneriffa - Afur
Afur
ist ein Dorf das sehr klein ist, es befindet sich inmitten des
Anagagebirges. Über eine mittlerweile ausgebaute Strasse
gelangt man zu diesem kleinen Ort. Obwohl es sehr abgeschieden
liegt gibt es in Afur eine kleine Kirche , eine Hand voll Häuser
und eine kleine Bar. Für Wanderer ist es hier sehr schön
und ruhig angefangen bei Chinamada, Taganana, Taborno gibt es
schöne Wanderwege die durch die Täler des Anagagebirges
führen. Unterhalb des Bergdorfes Afur gibt es einen großen
Parkplatz auf dem die Busse der Veranstalter sowie der grünen
TITSA - Linie auf die einkehrenden Wanderer warten.
Teneriffa - Aguamansa
Vor
dem Waldgürtel auf der Nordseite des Teidemassivs, ist
Aguamansa der letzte Ort wenn man von Puerto de la Cruz und
La Orotava zum Teide fährt. In den umliegenden Lokalen
werden frische Forellen angeboten Die Forellenzucht die ein
beliebtes Ausflugziel ist hat von montags bis samstags von 10
- 19 Uhr geöffnet. Für Wanderer ist es hier sehr abwechslungsreich,
es ist für alle was dabei. Denn es verlaufen viele Wanderwege
durch das Gebiet La Caldera. Aber auch für Wanderer mit
sehr viel Ausdauer gibt es hier verschiedene Touren bis zu den
Canadas, La Esperanza oder bis Los Realejos.
Von dem idyllisch am Rande der Canadas gelegenen Ort an der
Straße zwischen La Oratava und dem Teide nehmen zahlreiche
Wanderwege ihren Anfang. In der nahe gelegenen, so genannten
"Caldera" befindet sich außerdem ein in jeder
Beziehung gigantisches Erholungsgelände: um den in einer
Senke gelegenen Spielplatz gruppieren sich unzählige Grillplätze,
im Schatten des bewaldeten Hanges befinden sich ebenso viele
rustikale Holztische mit Bänken, die zu einem Familienausflug
einladen.
Teneriffa - Alcala
Alcala
ist ein Ort an der Westküste Teneriffas, direkt an der
Hauptstrasse von Las Americas in Richtung Los Gigantes. Es ist
ein kleines beschauliches Fischerdörfchen das obwohl es
an der Hauptstrasse sich befindet, dennoch abseits der Touristenströme
liegt, so dass sich eigentlich kaum ein Tourist dorthin verläuft.
In diesem Dorf leben die Einheimischen unter sich. An manchen
Tagen treffen sie sich in der Kneipe/Bar. Sie liegt an der kleinen
Plaza und hat die ganze Woche geöffnet. Getroffen wird
sich meist am Samstagvormittag um sich bei einer Tasse Cafe
con leche den neusten Klatsch zu berichten. Dabei erzählt
der Fischer Pedro das er gerade seinen Fischfang an einen Händler
aus Las Americas verkauft hat. Ein Tauchlehrer bringt in einer
gemütlichen Runde seinen Schülern das ABC des Tauchens
näher.
Teneriffa - Arico
Die
Stadt Villa de Arico besteht aus mehreren Ortsteilen(Lomo de
Arico, Arico Viejo und Arico Nuevo). Sie liegt etwa 17 km östlich
von Granadilla de Abona. Auf einem idyllisch gelegenen Bergrücken
findet man Lomo de Arico mit seiner kleinen barocken Kirche
San Juan Bautista sowie einem Kirchplatz und einem Drachenbaum.
Rund um Arico wird intensive Landwirtschaft betrieben am meisten
angebaut werden Kartoffeln, Gemüse und Obst. Um Arico herum
erstreckt sich ein sehr großes Weinanbaugebiet. Arico
Nuevo steht seit längeren unter Denkmalschutz, es liegt
zusammen mit Arico Viejo an der TF - 28.
Teneriffa - Bajamar
Die Urlaubsorte Punta del Hidalgo und Bajamar liegen ganz im
Norden der Insel. Bajamar ist ein kleines ruhiges Örtchen
das wegen seiner Ruhe meist die ältere Generation anzieht.
In dem Ort selbst gibt es mehrere Privatquartiere, einige Appartments
und ein Hotel. Da man hier im Norden die Wucht der Atlantikwelle
live miterlebt und aus diesem Grund das Schwimmen im Meer lebensgefährlich
ist. Es wird extra für die Urlauber und Einheimischen des
Ortes ein Meerwasserschwimmbecken angelegt. Badespaß pur
hat dieser kleine Küstenort zu bieten. Auch dann, wenn
starke Brandung andernorts das Baden an den Stränden erschwert
oder gar unmöglich macht, ist die Badelandschaft an der
Promenade von Bajamar ideal um das Meer zu genießen und
sich, geschützt durch starke Mauern und Felsen, den Naturgewalten
zu nähern. Ein Kinderbecken bietet Sicherheit für
die Kleinsten.
Teneriffa - Buenavista del Norte
Im
Nordwesten von Teneriffa liegt ein bedeutendes landwirtschaftliches
Zentrum. Am meisten angebaut werden hier Bananenplantagen, sie
erstrecken sich bis rüber nach Garachico. Sehr beliebt
bei Touristen der kleine Bade- und Fischerstrand, sowie der
Leuchtturm beim Punta del Teno. Von Buenavista aus in südlicher
Richtung befindet sich das wunderschöne Tenogebirge. Über
Pal Mar gelangt man über eine ausgebaute Strecke in das
idyllische Dorf Masca.
Teneriffa - Candelaria
Ein
bedeutendster Wallfahrtsort der Kanaren ist Candelaria. Hier
feiert man am 14. und 15. August die Schutzheilige der Kanaren
Virgen de la Candelaria. Es heißt übersetzt die Lichtbringende
Jungfrau, zu diesem Fest zieht es sehr viele Canarios nach Candelaria.
Das nicht mehr erhaltene Original dieser Heiligenfigur wurde
in vorkolonialistischer Zeit von den Guanchen am Meer gefunden.
Dieser Fund begründete das "Wunder von Candelaria",
das heute noch gefeiert und jedes Jahr zur Wallfahrt wieder
aufgeführt wird. Auf der Südwestseite sieht man an
der Plaza de la Patrona de Canarias die Wallfahrtskirche Basilica
de Nuestra Senora de la Candelaria. Sie ist täglich von
7:30 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 19:30 Uhr geöffnet.
Auf der Nordwestseite der Plaza befindet sich die Kapelle San
Ana. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist inmitten der
typischen kanarischen Häuser. Doch leider hat sie nur sehr
selten geöffnet. An Meerseite wird die Plaza de la Patrona
de Canaria vom Ortstrand Playa de Candelaria abgegrenzt. Hier
entstanden in den 90ziger Jahren 9 sehr große Statuen
der berühmten Guanchenkönige . Ihre Namen sind Acayomo,
Adjona, Anatervo, Bencomo, Beneharo, Pelicar, Pelinar, Romen
und Tegueste.
Teneriffa - Chamorga
Von
einer zentralen Kreuzung in den Bergen zwischendurch hat man
immer wieder einen herrlichen Ausblick auf die Täler. Es
gleicht einem Panoramaanblick, nachdem man an den Orten La Cumbrilla
und Lomo de las Bodegas erreicht man langsam das Ziel. Das Auto
bleibt am Ortseingang stehen. Das Dorf ist nicht sehr groß
man vergleicht es teilweise mit dem Klischee " Drei Häuser,
eine Kirche und eine Kneipe". Denn in dem Ort gibt es wirklich
nur einige schmucke weiße Häuser die unter Palmen
stehen und eine winzige Kapelle die sich am Dorfeingang befindet.
Am Ende von Chamorga liegt die Kneipe Casa Alvaro. Von hier
beginnen auch einige Wanderwege in die entlegensten Ecken vom
Nördlichen Anagagebirges. Auch einen Rundweg gibt es, er
führt über Cabezo del Tejo, Roque Bermejo, Montana
Tafada zurück nach Charmoga.
Teneriffa - Chinamada
Wenn
man durch das Anagagebirge fährt, kommt kurz vor Taborno
(mit 1024 m höchste Erhebung) eine Ausschilderung in Richtung
Taborno/Las Carboneras. Fährt man nun dem Schild folgend
geht es hinunter zum Abzweig nach Taborno hindurch durch dichten
Wald. Hier bitte dann links nach Las Carboneras fahren. Noch
vor kurzem kam man in Las Caboneras mit dem Auto nicht sehr
weit, denn weiter kam man damals nur per Esel oder zu Fuß.
Hier kann man noch einen schönen Stadtbummel machen bevor
man mit dem Auto weiter nach Chinamada fährt. Oder man
lässt das Auto hier stehen und besichtigt zu Fuß
das etwa 2 km entfernte Höhlendorf. Anfang der 90ziger
baute man eine breite Strasse zu dem Höhlendorf. Von hier
hat man einen sehr guten Blick zum Roque de Taborno, denn mit
seinen 707 m geht er sehr steil den Berg hinunter bis zum Meer.
Jedoch hat der Erbau der Strasse auch einen Nachteil, denn seitdem
stehen mehrere Häuser leer(auf der linken Straßenseite
zu sehen).Für die Touristen sehr interessant da sie sich
in Ruhe die verlassenen Höhlen ungestört ansehen können.
Nach circa 1 km erreicht man den Parkplatz womit die Strasse
zu Ende ist. Hier kann man aufbrechen zum kleinen Rundgang,
wobei die im Jahre 1992 erbaute Kapelle sehr sehenswert ist.
Heute leben hier in Chinamada noch 15 Dorfbewohner, die am Tag
alle auf ihren Feldern ihrer Arbeit nachgehen, am Wochenende
kommen dann die Familienangehörigen zu Besuch und das Dorf
wird lebhafter. Bei einem Rundgang durch die Siedlung läuft
man über die Dächer der Wohnhöhle, dies ist jedoch
nicht ungewöhnlich in dem kleinen Bergdorf. Satellitenschüssel
und Sonnenkollektoren stören das Gesamtbild kaum. Nach
Punta del Hidalgo gelangt man über einen kleinen Bergweg
in circa 90 min.
Teneriffa - El Medano
El
Medano ist für seinen ständig wehenden Wind und die
Austragungen der Surfweltcups bei den Surfern sehr beliebt.
In El Medano selbst gibt es kaum touristische Highlights. Um
den kleinen Ortsstrand liegen einige Hotels , Restaurants und
Geschäfte. Im Sommer kann man den Ort trotz der vielen
Tinerfenos die hier ihren Urlaub verbringen nicht mit den Orten
Playa de las Americas und Los Christianos vergleichen. Die längsten
natürlichen Sandstrände befinden sich auf der westlichen
Seite. Ein heller Sandstrand zieht sich etwa 3 km lang von Playa
de El Medano bis hin zum rötlich schimmernden Montana Roja.
Hinter diesem Fels schließt sich die Playa de la Tejita
an. Möchte man einen romantischen Abendspaziergang machen
bieten sich beide Strände gleichermaßen dafür
an, wobei man an der Playa de la Tejita sieht das die romantische
Idylle getrübt wird. Denn die bereits vollendeten Appartmentanlagen
die nahe vom Strand gebaut wurden, ebenso die Erschließung
diverser Straßen lassen nichts Gutes erahnenen. Ob man
sich für das Surfen interessiert oder nicht, wenn der Wind
einmal nicht allzu stark weht sollte man sich die Zeit nehmen
die Surfer dabei zu beobachten wie sie mit ihrem Brett über
die Wellen reiten. Der starke Wind ist zwar gut für die
Surfer aber nicht für die Zuschauer. Es sei denn, man ist
verrückt auf panierte Haut.
Teneriffa - El Pris
El
Pries wird in verschiedenen Reiseführern als idyllisches
Fischerdorf mit viel Charme beschrieben. Jedoch ist davon nicht
viel geblieben. El Pris liegt nördlich von Tacoronte, über
eine erst steil bergab gehende und später in engen Serpentinen
in Richtung Meer verlaufende Strasse gelangt man in das Örtchen
El Pris. El Pris ist nicht sehr groß am Felshang liegen
einige kleine Appartmenthäuser. Es gibt ein Meerwasserschwimmbecken,
zwei Fischrestaurants und bietet einen idyllischen Spazierweg
hinüber zum schwarzen Sandstrand von Mesa del Mar.
Teneriffa - El Puertito
Der
Ort liegt zwischen Playa de las Americas und Playa de San Juan.
Man denkt jetzt dass es hier jede Menge Touristen gibt. Dies
ist jedoch nicht so, dieser Ort strahlt sehr viel Ruhe und Charme
aus. Im Gegensatz zu Playa de las Americas findet man hier keine
10-stöckigen Betonklötze und keine prall gefüllten
Strände mit gefüllten Strandliegen. Hier kann man
den Sonnenuntergang genießen und sich in den Biergarten
der Kneipen in Ruhe die Zeitung lesen sowie die letzten Sonnenstrahlen
am Abend genießen. Dabei genießt man ein schönes
Glas Wein und schaut raus auf das Meer. Doch mit Playa de Paraiso
ist das Grauen der Urbanisation nur wenige hundert Meter von
hier entfernt.
Teneriffa - El Sauzal
Wenn
das Wetter gut ist und die Passatwolken nur schwach ausgeprägt
sind, hat man einen wunderschönen Ausblick. Neben dem tollen
Panoramablick über Puerto de la Cruz kann man sogar die
letzten Ausläufer des Tenogebirges sehen. Aber mit einer
Höhe von 3718 m thront der Pico del Teide über Teneriffa.
Je nach Jahreszeit ist er mit Schnee bedeckt. Natürlich
kann man auch das Villenviertel von El Sauzal betrachten. El
Sauzal selbst ist einer der schönsten Orte auf den Kanaren
und liegt circa 300 m über dem Atlantik auf einem Klippenrand.
Von hier hat man einen reizvollen Blick über die gesamte
Nordküste. Im Ort findet man das Rathaus mit einem beeindruckenden
Aufgang. Die Treppe wird auch als Showtreppe beschrieben und
zwar aus dem Grund weil rechts und links der Treppe sich verschiedene
subtropische Pflanzen befinden (Lilien, Strelizien, Kakteen,
verschiedene Palmenarten). Im Frühjahr begeistern sie mit
ihrer Blütenpracht. Wenn man sich die gesamte Anlage ansieht
zeugt sie vom gärtnerischen Geschick der Bewohner. Das
Weinmuseum Casa del Vino La Baranda ist ein historisches Landgut.
Das Museum liegt an der Autopista del Norte . Das Landgut wurde
erbaut im 16. Jahrhundert mit Liebe restauriert und umgestaltet
zum Weinmuseum. Die Policia Local befindet sich auch wenn es
von außen nicht danach aussieht im Balkon geschmückten
Rathaus. Einen herrlichen Ausblick hat man vom Plateau aus auf
die sehr tief liegende Landzunge, genauso kann man den Blick
aufs Meer und auf das Valle de Los Angeles genießen. In
diesem Dorf leben ungefähr 6000 Einwohner.
Etwas schwerer zu finden ist der Luftnelken- und Palmengarten
Las Tosquillas: Ausfahrt El Sauzal, dann Landstraße Richtung
Tacoronte und hinter der deutschen Brauerei La Tacoa links abbiegen.
Teneriffa - El Tanque
Fahrt
man in Richtung El Tanque sieht man schon von weitem die Terrassenfelder.
Jedoch wird die Landwirtschaft nur sehr mäßig betrieben,
es wird lediglich Kartoffel und Gemüse angebaut. El Tanque
liegt direkt am Nordhang des Tenogebirges in circa 600 m Höhe.
Die Hauptattraktion im Ort ist der Camello Park. Hier geht es
im Beduinenkostüm auf dem Rücken von Kamelen durch
die Landschaft. Nach einem anstrengenden Ritt kann man in einem
Restaurant eine kleine Stärkung zu sich nehmen und für
die Raucher gibt es hier kanarische Zigarren zu kaufen.
Teneriffa - Garachico
Garachico
ist eine Stadt mit circa 6000 Einwohner. Sie liegt auf einer
halbkreisförmigen Lavazunge und entstand bei einem Vulkanausbruch.
Der Blick auf die weißen Häuser mit ihren roten Dächern
ist genauso faszinierend wie der Anblick des Roque de Garachico,
dieser erhebt sich vor dem Ort im Meer. Wenn man vom Süden
aus kommend über das Tenogebirge in Richtung Icod fährt,
hat man von einem Restaurant was in San Juan del Reparo liegt
einen herrlichen Ausblick vom Mirador de Garachico auf die Stadt
Garachico. Gegen Ende des 15 Jahrhunderts wurde Garachico von
italienischen Kaufleuten gegründet und entwickelte sich
zu einer blühenden Hafenstadt. Doch im Jahr 1706 passierte
es dann das der Vulkan Montana de Trebejo das Hafenbecken mit
heißen Lavamassen verschüttete. Doch Glück im
Unglück die schönen Kirchen und Stadtpaläste
wurden vom heißen Lava verschont und präsentieren
sich noch heute. Seinen Handelshafen verlor Garachico deswegen
wurde der Schwerpunkt des Handels nun auf die Fischerei und
die Landwirtschaft verlagert. Noch heute kann man die riesengroßen
Bananenplantagen bewundern. Um nach Garachico zu gelangen fährt
man eine serpentinenreiche Strasse entlang von hier aus hat
man einen atemberaubenden Ausblick.
Über die gesamte Nordküste. Wenn man im Ort angelangt
sollte man über schmale kopfsteingepflasterte gassen einen
Spaziergang unternehmen. Ein sehr zentraler Platz von Garachico
ist die Plaza de Libertad. An diesem Punkt treffen sich die
Einheimischen meist gegen am späten Nachmittag bzw. gegen
Abend um ein kleinen Plausch unter den Schatten spendenden Bäumen
zu halten. An diesem zentralen Punkt befindet sich die Pfarrkirche
Santa Ana, ein früheres Franziskanerkloster sowie der Palacio
de los Condes de la Gomera. In der heutigen Zeit findet man
hier auch noch das Rathaus und die Casa Cultura. Der Platz vor
der Pfarrkirche ist mit einer wunderschönen Parkanlage
versehen. Der Graf von Gomera und Adeje hatte früher die
im17 Jahrhundert erbaute Palacio de los Condes de la Gomera
in seinem Besitz. Er setzt sich sehr ausfallend von den anderen
Gebäuden mit seinem wuchtig wirkenden Fassaden ab. Im Jahre
des Vulkanausbruches brannte die dreischiffige Basilika namens
Iglesia Parroquial Santa Ana nieder und wurde erst später
wieder neu aufgebaut. Jedoch blieb nur sehr wenig von dem Brand
unberührt. Die meiste Ausstattung musste neu angeschafft
werden. Die Basilika befindet sich an der Südseite der
Plaza, wobei die Convento de San Francisco an der Plaza Westseite
liegt. Sie beherbergt heute die Casa Cultura. Hier ist für
alle Kulturfreunde etwas dabei. Im Erdegeschoß und in
der1 Etage gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Ortes.
Wenn man sich für die Architektur interessiert sind die
beiden Kreuzgänge ein "Leckerbissen". Für
die Botanischen Liebhaber ist der Innenhof sehenswert. Geöffnet
hat die Casa Cultura von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis
18 Uhr und Sonn- und Feiertag von 9 bis 14 Uhr. Wenn man vom
Westen her in das Dorf kommt, befindet sich auf einem Plateau
das Convento Santo Domingo de Guzman. Dies ist ein altes Kloster,
der Aufbau begann im 1601 und wurde aber erst 100 Jahre später(17
Jahrhundert) vollendet .Ein besonderer Blickfang sind die hölzernen
Balkone die einen hervorragenden Blick auf den parkähnlichen
Garten bieten. In dem ehemaligen Dominikanerkloster befindet
sich heute ein Altersheim und ein Museum für zeitgenössische
Kunst. In der ehemaligen Klosterkirche finden Konzerte statt.
Teneriffa - Granadilla de Abona
Da
Granadilla de Abona an einer Kreuzung zwischen Santa Cruz de
Tenerife und dem Touristenzentrum der Südwestküste
liegt und hier die Straße zum Teide - Nationalpark beginnend
in El Medano hinaufführt, herrscht hier ein ständiger
Verkehr der durch den Ort führt. Touristen sieht man hier
sehr selten obwohl es hier im Ort diverse Geschäfte bietet.
Für Freunde der Historik gibt es hier einige historische
Sehenswürdigkeiten.
Teneriffa - Güimar
Spricht
man von den Pyramiden von Güimar, meint man die wohl umstrittenste
Sehenswürdigkeit die es hier gibt. Bei genauem Blick erkennt
man die starke Ähnlichkeit mit den mittelamerikanischen
Kulturen. Selbst der Norweger Thor Heyerdahl hat die Ähnlichkeit
gesehen. Die Einheimischen selbst erklären das wie folgt:
"Es sind nur ordentlich aufeinander gelegte Felsteinhaufen
ihrer Vorfahren." Wenn man auf dem Weg nach Granadilla
ist kann man sich selbst ein Bild davon machen. Der Eintritt
ist aber nicht billig in der Pesetenzeit waren es 1200 Peseten.
Der Ort Güimar hat ungefähr 15000 Einwohner und reicht
vom Bergrücken namens Cumbre Dorsal bis hinunter zum Meer.
Im Ort befindet sich neben einem bedeutendem Wirtschaftszentrum
auch ein Audiovisionsraum, hier kann man sich in 5 verschiedenen
Sprachen über die Kanaren und die Insel erkunden. Allerdings
will hier einfach nicht das richtige Flair einer historischen
Fundstätte aufkommen.
Teneriffa - Icod de los Vinos
Den
Beinamen Vino verdankt der Ort seinem Weinanbaugebiet, er liegt
circa 15 km westlich von Puerto de la Cruz an der Nordküste
Teneriffas. Hier steht ein Drachenbaum der mehrere Jahrhunderte
alt ist, er ist fast 20 Meter hoch und hat einen Umfang von
6 Metern. Dieser Baum ist die Hauptattraktion des Ortes und
ist umzingelt mit vielen endemischen Pflanzen angelegt in einem
sehr schönen Garten genannt auch Parque del Drago. Direkt
daneben gibt es einen kleinen Park der bepflanzt mit tropischen
Bäumen sehr gut dazu passt, inmitten dieses Parkes liegt
die Pfarrkirche Iglesia de San Marcos, hier kann man eine 2
Meter hohes Silberkruzifix bestaunen. Östlich vom Drachenbaumpark
liegt das Verwaltungs- und Geschäftszentrum des Ortes.
An der Straße die in Richtung La Guancha führt, gibt
es auf beiden Seiten sehr schöne Geschäfte und Supermärkte
die zum einkaufen einladen. Oberhalb des Drachenbaumparks befindet
sich die Plaza de la Constitucion. Einladende Bodegas und prächtige
Bürgerhäuser gruppieren sich um den Platz herum. Egal
wo der Blick auch hinfällt, überall bekommt man Wein
zum probieren angeboten, in der Hoffnung das wenn er auch schmeckt
gekauft wird.
Teneriffa - Igueste
Wenn
man zum Wandern nach Teneriffa kommt, sollte man in das kleine
Örtchen Igueste kommen. Von hier aus kann man nördlich
in Richtung Anagagebirge wandern oder östlich in Richtung
Playa de Antequera. Kommt man aus San Andres fährt man
vorbei an dem wunderschönen Teresitasstrand in Richtung
Nordosten, so gelangt man nach circa 7 km in das kleine aber
ruhige Örtchen Igueste Der dunkelsandige Sandstrand ist
für seine FKK bekannt, er liegt in einer geschützten
Bucht. Der Weg hierher ist jedoch sehr beschwerlich und deswegen
ist an dem Strand nicht viel Betrieb. Liebt man die Ruhe und
die Natur ist man hier genau richtig abseits der Touristik.
Entlang eines fruchtbaren, üppig grünen Barrancos
zieht sich Igueste bis zum Meer herunter.
Teneriffa - La Caleta
La
Caleta liegt von Playa de las Americas gesehen nördlich
und ist für seine Fischrestaurants bekannt. Wenn man gerne
Fisch ist, sollte nach La Caleta kommen und hier die leckeren
Fischgerichte probieren. Während man nun auf sein Essen
wartet, kann man bei einem Glas Wein, den herrlichen Blick aufs
Meer genießen. Aber auch hier werden am Hang Appartmentkomplexe
erbaut.
Teneriffa - La Guancha
Dies
ist ein kleiner Ort abseits aller Touristenströme, er liegt
zwischen Icod de los Vinos und Los Realejos. Unterhalb der Straße
die nach Icod führt liegt ein typisches kanarisches Lokal
" Casa Jorge". In seinem rustikalen Ambiente lässt
es sich hier an einfachen Holztischen vorzüglich speisen.
Auch wenn man nicht perfekt Spanisch kann gibt es hier eine
deutsche Speisekarte sowie deutschsprachige Bedienung. Die Preise
sind sehr human.
Teneriffa - La Laguna
In
den meist schmalen Gassen kommen Liebhaber der kanarischen Architektur
voll auf ihre Kosten. Hier gibt es sehr viele kanarische Herrenhäuser
mit üppig bewachsenen Patios. Im Jahr 1496 wurde La Laguna
die Inselhauptstadt Teneriffas, sie hat über 100 000 Einwohner.
Aufgrund dessen ist sie die zweitgrößte Stadt Teneriffas.
Offiziell heißt La Laguna richtig San Cristobal de La
Laguna. Hier findet man die einzige Universität gegründet
1701.Beherrscht wird die Stadt vom Historischen Zentrum mit
prächtigen Palästen und Sakralbauten. Der Hauptplatz
von La Laguna ist die Plaza de Adelantado. Des weiteren gibt
hier noch weitere Highlights zu besuchen. Da wäre die Catedral
de los Remedios, die Kirche Nuestra de la Conception, die Casa
Montanes mit ihren herrlichen Patio, sowie die umlaufenden Holzbalkone.
Das Bild der Altstadt wird von Jahrhundert alten Herrschaftshäuser
bestimmt.
Teneriffa - La Orotava
Wenn
man in der nähe von La Orotava ist, dann sollte man sich
die Innenstadt mit ihrem historischen Zentrum nicht entgehen
lassen. Kommt man von der Autobahn herunter sollte man sich
den erst besten Parkplatz nehmen, da es in der City nahezu aussichtslos
ist einen Parkplatz zu finden. Hinzu kommen noch die sehr schmalen,
steilen Einbahnstraßen, so dass man als nicht einheimischer
schnell die Orientierung verliert. Als Orientierungshilfe bietet
sich die Palmen umsäumte Parkanlage an. Genannt auch Plaza
Casanas. Zusammen mit der südlich gelegenen Kirche namens
Nuestra Senora de la Concepcion bildet die Plaza die Zentrumsmitte.
Die Kirche wurde im 16 Jahrhundert zerstört und in den
Jahren 1768 bis1788 wiedererrichtet. Die dreischiffige Hallenkirche
sollte man sich angesehen haben aber nicht erschrecken die Augen
müssen sich erst an den Helligkeitsunterschied gewöhnt
haben. Nun kann man sich den verzierten Hauptaltar mit seinen
schönen Schnitzereien bewundern. Verlässt man nun
die Kirche führt die Calle Tomas Perez hinauf über
die Carrera del Esculator Estevez bis zum Plaza General Franco.
Über eine sehr schöne breite Treppe kommt man zum
Rathaus, dieses liegt in einem spätklassizistischen Palast.
Die Plaza steht zweimal im Jahr im Mittelpunkt (Fronleichnam,
Karneval). Ortsansässige Künstler fangen schon sehr
früh an alles für Fronleichnam zu schmücken.
Besonders beliebt ist das feingemahlene vielfarbige Vulkangestein,
das einen farbenfrohen Bilderteppich darstellt. Mit viel Phantasie
und Können werden die Heiligenbilder umrahmt von bunten
Blüten und Mustern dargestellt.
Dieser Bilderteppich ist der jährliche Höhepunkt des
Festes. Doch wenn der Umzug vorbei ist, bleibt davon nicht viel
übrig. Aber auch wenn der Platz nicht für Festlichkeiten
geschmückt ist sieht er sehr schick aus, so dass man hier
auf jeden Fall etwas verweilen sollte. Geht man dann links weiter
in Richtung Botanischer Garten, kommt man am Rathaus entlang.
Im Hijuela del Botanico (Außengebiet des Botanischen Gartens)
blühen nicht nur Strelizien, Lilien. Hier kann man auch
noch andere subtropische Pflanzen sowie Bananenstauden bewundern.
Die prächtigen Blüten dieser wunderschönen Pflanze
kann man bei richtiger Jahreszeit und mit ein wenig Glück
bewundern. Hier in dieser Oase kann man die verschiedenen Blumen
nicht nur entdecken man sich auch sehr gut hier erholen.
Teneriffa - La Vega
La
Vega ist ein kleines Örtchen das am Nordhang des Tenogebirges
liegt. Inder Nähe befindet sich der Ort Icod de los Vinos.
Dieser Ort ist sehr hübsch, hier ist es sehr ruhig , da
es sehr abseits liegt. Hier leben die Einheimischen noch unter
sich.
Teneriffa - Las Caboneras
Wenn
man mit dem Auto in das Höhlendorf Chinamada fährt,
durchfährt man Las Caboneras. Dies ist ein kleiner Ort
indem die Landwirtschaft noch eine große Bedeutung hat.
Dies erkennt man an den vielen gepflegten Terassenfelder. Von
hier aus kann man als Wanderer die Wälder in Richtung Chinamada
oder nach Taborno erkunden. Las Caboneras zählt mit zu
den kleinen Bergdörfern das idyllisch ans Anagagebirge
grenzt.
Teneriffa - Las Galletas
Las
Galletas ist ein ehemaliger Fischerort und bekannt für
seinem Fischfang, dieser spielt heutzutage immer noch eine große
Rolle. Direkt neben dem kleinen Hafen gibt es mehrere Verkaufsstände
wo man den frisch gefangenen Fisch kaufen kann. Obwohl man es
bei der Ortsdurchfahrt nicht sieht, gibt es hier sehr viele
kleine Geschäfte die zum bummeln einladen. Auf einer kleinen
Promenade gibt ein Fischrestaurant neben dem anderen. Der Strand
hier im Ort ist sehr schmal und steinig. Die Nachmittagssonne
sollte man meiden, da die Sonne sehr stark scheint. Die meisten
Spanier machen in der Nachmittagszeit Siesta deswegen wird dies
Zeit meist auch Siestazeit genannt. Hier in Las Galletas gibt
es vorwiegend kleine Appartment- und Bungalowanlagen die sich
um ein kleines Einkaufszentrum gruppiert. Östlich von hier
befindet sich Teneriffa Belgica abgekürzt Ten - Bel. Dies
ist eine Ansammlung von mehreren Betonklötzen die sehr
nicht sehr schön aussehen.
Teneriffa - Los Abrigos
Zwischen
El Medano und Los Cristianos befindet sich das kleine Fischerdorf.
Fährt man aus Richtung El Medano in Richtung Autobahn,
kann man sich kaum vorstellen dass dieser Ort eine wunderschöne
kleine Promenade am Strand hat. Hier kann man an einem schönen
Abend bei einem guten Glas Wein den wunderschönen Sonnenuntergang
genießen. Hier im Dorf gibt es verschiedene Fischrestaurants
die sehr empfehlenswerte Speisen auf der Karte haben. Sehr gut
schmecken hier auch die frischen Meeresfrüchte. Kommt man
mit dem Flugzeug kann man bei genauem hinsehen westlich von
Los Aborigos die großen Rasenflächen mit den Löchern
erkennen. Genannt wird es Golf del Sur, außerdem gibt
es hier auch noch diverse Hotels und Appartmentanlagen. Gebaut
wurde diese Anlage vor 27 Jahren.
Teneriffa - Los Cristianos
Neben
Playa de las Americas ist Los Cristianos das zweitgrößte
Touristenzentrum an der Südküste. Beide Städte
sind mit der Zeit zusammen gewachsen, in Los Cristianos gibt
es einen wunderschönen Ortskern, er zieht sich bis zur
Strandpromenade hinunter. In seiner großen Fußgängerzone
gibt es jede menge Läden die zum bummeln einladen. Neben
Souvenirläden gibt es hier sehr viele Elektronikläden.
Diese sollte man aber mit Vorsicht genießen. Mit einem
reizvollen Blick über den Hafen und das Meer, laden Restaurants,
Bars und Cafes an der Strandpromenade und im Ortskern zum verweilen
ein. Beim Blick auf den Hafen kann man beobachten wie Fährschiffe
(Autofähre) in den Hafen einfahren und wieder hinausfahren.
Sie pendeln zwischen den einzelnen Inseln (La Gomera, La Palma,
El Hierro) mehrmals am Tag hin und her. Die Schnellfähren
schaffen es in weniger als 1 Stunde. Etwas westlich findet man
einen künstlich angelegten Strand. Dieser liegt abseits
des Hafens und der Zufahrt der Autofähre, genannt wird
er die Playa de las Vistas.
Teneriffa - Los Gigantes
Hier
in Los Gigantes kann man die Acantilada de los Gigantes bewundern,
es heißt übersetzt die Felsstürze der Riesen.
Sie haben eine unfassbare Größe, die einem erst richtig
bewusst wird wenn man mit einem Schiff an den Felswänden
entlang fährt. Dieser Vergleich verdeutlicht einem erst
einmal diese Dimensionen. Diese Felsen bilden den westlichen
Abschluß des Tenogebirges. Neben Schifffahrten kann man
hier im Hafen auch Tauchtouren, Bootsausflüge zu den Felsen
unternehmen und wer möchte kann sich für das Hochseeangeln
entscheiden. Es ist eigentlich für jeden Geschmack etwas
dabei. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Appartmentanlagen
angesiedelt, sie ziehen sich teilweise die steilen Berghänge
hinauf.
Teneriffa - Los Silos
An
den Wochenenden ist hier am Strand sehr viel los, er ist ein
beliebtes Ausflugziel. Eine steinige Playa und ein Schwimmbad
ziehen die Ausflügler der ganzen Insel an. Dennoch erinnert
einen dieser Ort an Betonsilos. Hier stehen sehr viele nicht
sonderlich ansehnliche Hochhäuser. Aber damit nicht genug
es wird immer noch viel gebaut, aber der Geschmack hat sich
in den Jahren verändert, denn es werden vermehrt kleine
Villen und Reihenhäuser gebaut. Zwischen Garachico und
Buenavista del Norte liegt der Ort direkt an der Küstenstraße.
Hier um den Hauptplatz gruppieren sich wunderschöne typische
kanarische Häuser mit schönen Holzbalkonen.
Teneriffa - Masca
Um
nach Masca zu gelangen muss man eine sehr kurvenreiche und noch
dazu enge Strasse befahren. Kommt einem dann noch ein Linienbus
entgegen stehen bestimmt einigen die Schweißperlen auf
der Stirn. Hier im Ort gibt es sehr wenige Parkplätze doch
mit viel Geduld lässt sich schon einer finden. Ein kleiner
Spaziergang durch diesen noch sehr unberührten Ort lohnt
sich allemal. Masca liegt wenn aus Buenavista del Norte kommt
südwarts vom Tenogebirge in einem weiten Talkessel. Hier
gibt es auch noch vereinzelte Bauernhöfe, ob mann es glaubt
oder nicht bis noch vor kurzem kam man mit dem Auto überhaupt
nicht hierher, dies war nur mit einem Esel möglich. Der
Einstieg in die Barranco de Masca befindet sich in der Nähe
von Fidels Bar. Hierfür braucht man aber neben dem passendem
Schuhwerk auch die richtige Kondition, denn obwohl es bis zum
Meer nur hinab geht braucht man ungefähr 3 Stunden. Jedoch
sollte man nicht vergessen sich vorher ein Wassertaxi zu bestellen,
da man ansonsten den gleichen weg wieder zurück wandern
muss allerdings geht es dann nur bergauf.
Teneriffa - Mesa del Mar
An
der klippenreichen Nordküste entstanden mehrere Ferienappartments.
Diese wurden aber kaum angemietet und wurden daher zum Reinfall
ihrer Besitzer. Mesa del Mar liegt zwischen den Orten El Sauzal
und El Pris. Der Strand hier ist allerdings bei den Einheimischen
sehr beliebt, dieser kann auch durch einen Tunnel erreicht werden.
Restaurants findet man am Ende des Strandes.
Teneriffa - Pedro Alverez
Der
Ort liegt nördlich von La Laguna an der westlichen Seite
des Anagagebirges. Durch das Anagagebirge lag Pedro Alverez
sehr geschützt dies hat dazugeführt das Einwohner
aus der Großstadt hierher gezogen sind.
Teneriffa - Playa de Americas
Wenn
man als Ballermann - Fan hier auf Teneriffa Urlaub machen möchte,
dann sollte man nach Playa kommen. Denn hier gibt es Strandliegen
im 10 Reihen und jede Menge Kneipen wo echte Partylaune aufkommt.
Entlang der Strandpromenade lockt eine Kneipe die nächste
und in jeder kann man feiern bis zum umfallen. Aber damit nicht
genug, denn obwohl sich seit Anfang der 70ziger viel verändert
hat, damals war alles nur eine graue Steinwüste, damit
nicht genug , es wird weiterhin gebaut egal wo der Blick hinfällt
überall sieht man Baukräne. Der Ort hat sich mittlerweile
bis weit in den Berg hinauf ausgebreitet. Deswegen wird Playa
de las Americas auch Los Catastrophos genannt.
Teneriffa - Poris de Abona
Hier
gibt es einen wunderschönen Kiesstrand, für sonnenhungrige
genau das richtige. An der kleinen Promenade können die
Angler kräftig angeln. Verschiedene Besitzer vermieten
hier Ferienwohnungen und Ferienhäuser für die schönsten
Tage im Jahr. Kommt man weiter ins landesinnere fallen einem
vermehrt die Windräder auf, sie stehen in den so genannten
Windparks. Sie sehen nicht schön aus aber erzeugen umweltfreundliche
Energie. Kommt man aus Richtung Santa Cruz befindet sich auf
der linken Seite in weiter Ferne ein Leuchtturm der direkt am
Strand steht. Doch je näher man kommt umso beeindruckender
wird es. Besonders in den Morgenstunden sieht es einfach wunderschön
aus, nicht nur der Himmel ist bezaubernd im Gegenlicht des schimmmernden
Atlantiks kann man in der Ferne die Nachbarinsel Gran Canaria
erkennen.
Teneriffa - Puerto de la Cruz
In
den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts war dieser
Ort das Urlaubsziel vieler ausländischer Touristen. Denn
hier an der Nordküste entstanden in weniger passender Umgebung
entstanden immer mehr Bettenburgen. Da sich der Hauptstrom jetzt
in den Süden verlagert hat und die Zahlen der Touristen
gesunken isst, hat man sich entschlossen mit viel Grün,
Verkehrsberuhigung und städtebaulicher Erneuerung dem Ort
neues Flair zu verleihen.
Wenn man gerne Shopping macht findet man zahlreiche Geschäfte,
ebenso laden Cafes und Restaurants mit ihren kanarischen Spezialitäten
auf einen kleinen Besuch ein. Für Wasserratten gibt es
hier eine schöne Badelandschaft die "Lido San Telmo"
sie liegt an der Meerespromenade Playa Martianez.
Teneriffa - Punta de Hidalgo
Die
Naturgewalten des tobenden Atlantiks kann man hier eindrucksvoll
beobachten. Gegen die Felsen prallen die meterhohen Wellen und
spülen dabei die Felsen teilweise aus. Der Ort befindet
sich ganz im Norden an der TF - 121. In Richtung Süden
befinden sich die Urlaubsorte Punta de Hidalgo und Bajamar.
Hier gibt es sehr preiswerte Restaurants und Kneipen in denen
es leckere Spezialitäten gibt. Dies ist meistens das Urlaubsziel
der älteren Generation. Auch Camper finden hier einen offiziellen
Campingplatz. Für die Wanderer bietet sich Punta del Hidalgo
als Ausgangspunkt an beginnend im Anagagebirge. Wenn man nur
die Gehzeit berechnet sind es ungefähr 2 Stunden bis nach
Chinamada, 2,5 Stunden bis Las Carboneras und ungefähr
5,5 Stunden bis Taganana. Wer für die Schönheit der
Natur etwas mehr übrig hat braucht natürlich langer.
Viel Spaß in der Natur und zieht am bestens gutes Schuhwerk
an.
Teneriffa - Roque Negro
Dieser
Ort ist eine Ansammlung von Häusern welches über das
ganze Tal verstreut liegt. Roque Negro liegt auf dem weg nach
Afur dort beginnen sehr viel Wanderwege durch das nördliche
Anagagebirge.
Teneriffa - San Andres
San
Andres ist ein kleines Fischerdorf das circa 8 km nordöstlich
von Santa Cruz liegt. Hier lehnt sich der kleine Ort an einen
Felshang an. Auf dem Weg in das Anagagebirge kann man an der
Straße nach Igueste anhalten und den herrlichen Ausblick
über den wunderschönen Teresitasstrand genießen.
Hier im Hafenviertel von San Andres herrscht bei der Ankunft
der einzelnen Fischer immer derbes Treiben, die Fischer lagern
ihre nichtgebrauchten Geräte in den Wellblechhütten
am Strand.
Teneriffa - Playa San Juan
Die
Umgebung wird von Blumenzuchten und Bananenplantagen stark geprägt.
Der steinige Strand am Hafen und der Hafen selbst wird von einer
Mole geschützt. Der Hafen hat eine kleine Bootswerft die
als Stützpunkt der hier ansässigen Fischer und zweier
Tauchschulen. Vom Fischfang und der Nähe zum Fischereihafen
profitieren die hier ansässigen Fischlokale mit. Playa
San Juan befindet sich zwischen Playa de las Americas und Los
Gigantes. Er konnte sich bis jetzt gegen den immer größeren
Massentourismus behaupten.
Teneriffa - San Juan de Rambla
Direkt
an der Küstenstraße zwischen Playa de las Americas
und Icod de las Vinos liegt das kleine Fischerdorf an der Nordküste
der Insel. Hier bekommt man das Gefühl die zeit wäre
gestoppt. Touristen verirren sich kaum hierher und wenn dann
durchqueren sie den Ort mit dem Auto aber nehmen ihn eigentlich
gar nicht wahr. Teilweise sind die Gebäude sanierungsfähig
und warten nur darauf aus dem Jahrhundertschlaf geweckt zu werden.
Teneriffa - San Miguel de Abona
Dieser
Ort zählt mit zu den bedeutenden Landwirtschaften, umgeben
von vielen Terassenfeldern auf denen Obst, Gemüse und Kartoffeln
angeboten werden ist dies sehr wichtig für die Bewohner.
Der liegt ungefähr 500 Meter hoch und hier wohnen 5800
Einwohner. Von der Terasse der Iglesia Parroquial de San Miguel
hat man einen wunderschönen blick über den Süden
Teneriffas. Angefangen von El Medano kann man über den
Südflughafen bis hin nach Los Cristianos blicken.
Teneriffa - Santa Cruz
Santa
Cruz ist nicht nur Inselhauptstadt sondern hat auch einen bedeutenden
Wirtschafts- und Hafenstandort. Deswegen sollte man sich nicht
wundern wenn man plötzlich vor einer Ölraffinerie
mit einem riesengroßen Öltanker steht. Die Hauptstadt
fasziniert mit ihrem lang gezogenem Hafen und der begrünten
Fußgängerzone mit den vielen Einkaufsmöglichkeiten:
Hier gibt es Parkanlagen, Museen und historische Gebäuden
die alle gern besichtigt werden möchten. Jeden Sonntag
gibt es in der Nähe des Hafens einen großen Flohmarkt.
Die Barranco de Santos wird von einer Brücke überquert,
so gelangt in den Mercado de Nuestra Senora de Africa. Die bedeutendste
Kirch von Santa Cruz ist in einer Parallelstraße zu finden.
Sie hat einen sechsstöckigen Glockenturm der als Wahrzeichen
der Hauptstadt dient. Genannt wird sie auch Iglesia de Nuestra
Senora de la Conception. In der Nähe vom Hafen befindet
sich der zentrale Platz die Plaza de Espana. Hier gibt es ein
Gedenkmonument für die Toten des spanischen Bürgerkrieges.
Hier am zentralen Platz hat die Inselregierung ihr Gebäude.
Hier befindet sich die Plaza de Candelaria sie geht über
in die Calle de Castillo. Die Calle de Castillo ist die Hauptgeschäftsstrasse
im Ort.
Teneriffa - Santa Ursula
Oberhalb
der Autobahn liegt das Ortszentrum mit Rathaus, Kirche, Geschäften
und gepflegten Häuser im kanarischen Stil. Santa Ursula
ist besonders bei den Urlaubern beliebt wegen seiner sonnigen
Lage. Dieser Ort liegt zwischen La Orotava und La Matanza. Die
Umgebung ist für den Weinanbau sehr bekannt. Neben diverse
Villensiedlungen und Appartmentanlagen gibt es ausgedehnte Bananenplantagen.
Teneriffa - Santiago del Teide
Im
Jahre 1909 entkam der Ort nur knapp den Lavaströmen des
Chinyerokraters. Die Umgebung ist geprägt von Mandelbaumplantagen
und Getreideanbau. Die Blütezeit der Bäume ist Ende
Januar, Anfang Februar. Dieses Dorf liegt im Westen am Fuße
des Tenogebirges und ist für die meisten Urlauber ist dieser
Ort nur Durchgangsstation auf dem Weg nach Masca. Doch sollte
man ruhig mal anhalten und sich die kleine Kirche im Örtchen
ansehen.
Teneriffa - Taborno
Das
Dorf Taborno liegt auf einem Bergrücken, manch Häuser
verteilen sich bis ins Bergtal hinein. Am Ende des Bergrückens
erstreckt sich der Roque de Taborno auf über 700 m über
dem Meer. Wenn man vom Aussichtspunkt Pico del Ingles in Richtung
Norden das Anagagebirge entlang fährt wird die Strasse
immer schmaler und immer kurvenreicher. Hinzukommt das man das
Gefühl hat die Straße hört irgendwann aus. Ausgeschildert
mit dem Schild Las Carboneras Und Taborno biegt man nach circa
2 km rechts ab und gelangt so nach Taborno.
Teneriffa - Tacoronte
Tacoronte
ist bekannt wegen seiner Weinanbaugebiete aufgrund des guten
Klimas und der sonnigen Lage entstehen hier sehr geschmackvolle
Inselweine. Über die Autopista del Norte erreicht man Tacoonte
da es direkt neben ihr liegt.
Teneriffa - Tamaimo
Hier
in diesem Ort wird die Landwirtschaft noch rege betrieben. Es
wird vor allem Tomaten, Papayas, Kartoffeln und Bananen angebaut.
Dieser hübsche Ort liegt einige Kilometer oberhalb von
Los Gigantes.
Teneriffa - Taganana
Durch
den Scheiteltunnel erreicht man die nördliche Seite des
schroffen Gebirges. Hier angekommen sieht man den Ort das erste
Mal. Taganana ist ein malerischer Ort, der am Nordhang des Anagagebirges
liegt. Er zieht sich bis hinunter zum Atlantischen Ozean, dieser
hat aber meistens sehr starken Wellengang. Um in den Ort zu
gelangen muss man teilweise einem 16 % Steigung hinauffahren,
hinzu kommt noch das die Strecke sehr kurvenreich ist. Plant
man einen Rundgang sollte man das Auto rechtzeitig abstellen
und zu Fuß weitergehen. Besonders schön ist der Dorfplatz,
hier steht eine dreischiffige Pfarrkirche Nuestra Senora de
las Nieves y San Blas. Den Schlüssel hierfür muss
man bei der Kustodin abholen und auch wieder abgeben.
Teneriffa - Valle de Arriba
Eigentlich
ist es gar nicht schwer nach Valle de Arriba zu gelangen. Dennoch
sehen die meisten Touristen diesen Ort nur aus großer
Entfernung, wenn sie eine Pause auf einem Parkplatz einlegen.
Der Ort liegt an der Südseite des Tenogebirges Von der
Hauptstrasse am Ortsschild von Santiago biegt man nach rechts
in Richtung Icod ab. Am Ortseingang von Valle de Arriba steht
eine wunderschöne Kapelle die sehr sehenswert ist. Hier
im Schatten vom Tenogebirge befindet sich das Weinanbaugebiet.
Das günstige Klima trägt dazu bei das sich der Wein
hier hervorragend entwickelt.
Teneriffa - Villaflor
Villaflor
ist mit seinen 1400 Metern der höchstgelegene Ort der Insel,
hier leben nur 1500 Menschen. Dies ist ein beliebtes Urlaubsziel
für Lungenkranke, da die Luft hier extrem rein ist. Sie
dient zur Linderung der Beschwerden. Von hier führen mehrere
Wanderwege zur Paisaje Lunar oder zu den Canadas. Schaut man
nach oben in Richtung Teidenationalpark fallen einem die riesigen
Exemplare der kanarischen Pinie ins Auge. Sie beeindrucken mit
ihrer Höhe von 45 Metern und den Stammdurchmessern von
bis zu 3 Metern. Damit man sie aus der Nähe betrachten
kann parkt man in der ersten Kehre in Richtung Canadas. Neben
den Pinien kann man am Nordhang auch die verschiedenen Gesteinsformen
mit seiner vulkanischen Herkunft betrachten. Wer mehr Interesse
für die Landwirtschaftliche Lage des Ortes hat stellt fest
das trotz geringem Niederschlag intensive Landwirtschaft erfolgt,
denn in Richtung San Miguel sieht man auf beiden Seiten die
Felder. Entlang der Feldmauern blüht im Frühjahr der
bildschöne Goldmohn.