Die
Drachenbäume (Dracaena, Syn.: Pleomele Salisb., Terminalis
Medik.) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Mäusedorngewächse
(Ruscaceae). Viele Arten sind als Zimmerpflanzen beliebt. Der
beeindruckendste Vertreter ist der Kanarische Drachenbaum (Dracaena
draco).
Drachenbäume
sind keine echten Bäume, da sie ein anomales Dickenwachstum
aufweisen; es sind baumförmige Lebensformen, die einen selbsttragenden
verholzten Stamm besitzen. Die Stämme können verzweigt
oder unverzweigt sein. Aufgrund der besonderen Faseranbindung
beim anomalen Dickenwachstum können die Seitenästen
nur in einem geringen Winkel zum Hauptstamm abzweigen (typischerweise
< 35°). Die parallelnervigen Laubblätter sind meist
schwertförmig, aber bei manchen Arten kann die Blattspreite
auch elliptisch sein. Sie haben meist keinen Blattstiel, aber
manche Arten haben einen kurzen Blattstiel, Beispiel: Dracaena
elliptica.
Der
endständige, ährige Blütenstand ist meist verzweigt.
Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, duften und blühen
nachts. Die sechs gleichgestalteten und meist weißlich gefärbten
Blütenhüllblätter (Tepalen) sind zylindrisch, glockenförmig
oder röhrig verwachsen. Die Blütenröhre ist kurz.
Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die drei Fruchtblätter
sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es werden orange bis purpurfarbenen
Beeren mit nur ein bis drei Samen gebildet.