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Kanaren News
29. August 2006
Wanderfreude in Tacoronte

Tacoronte – Das Städtchen im Norden der Insel zieht sich von den Bergen mit seinen bekannten Weinhängen bis hinunter an die Küste, die auch Badestrände aufweist. Die Gegend zieht mit ihrer grünen Pracht und dem gigantischen Ausblick immer mehr Wanderfreunde an, denen es Freude macht, Teneriffa zu Fuß zu entdecken und zu genießen. Deshalb hat die Stadtverwaltung die Sanierung ihres Wandernetzes zu einer prioritären Aufgabe gemacht.

In der jüngsten Vergangenheit wurden zwei Wege, die durch das Gemeindegebiet führen, bereits neu belebt. Als nächstes Projekt steht die Strecke zwischen Santa Catalina und Guayonje zum Ausbau an. Der Wanderweg soll von üppigem Unkraut, das im Inselnorden grünt und blüht, befreit werden, um auch den Ortsunkundigen die Orientierung zu erleichtern. Außerdem werden an abschüssigen Stellen mit Gefahrenpotential Geländer und Stufen gebaut, die für die Sicherheit sorgen sollen. Auf schönen Aussichtsplattformen kann der Wanderfreund seinen Blick in die Weite schweifen lassen. In den Wäldern von Tacoronte kommen bei feucht-warmer Witterung auch Pilzliebhaber auf ihre Kosten. Hier findet man, mit etwas Glück, neben allerlei essbaren Pilzarten sogar Pfifferlinge, die man sich nach der anstrengenden Wanderung in den Kochtopf werfen kann. /sw
©2006 agencia 407


28. August 2006
Moderne Zeiten am Playa San Marcos
Icod de los Vinos – Der Strand im schönen Weinstädtchen Icod de los Vinos ist ein beliebter Treffpunkt für alle Strand- und Badefreunde Teneriffas. Auch im Winter, wenn der Atlantik sich oft als unberechenbar erweist und hohe Wellen schlägt, kann man in der geschützten Bucht häufig noch baden.

Damit die Besucher den Komfort moderner Zeiten genießen können, wurden einige Reformierungsarbeiten vorgenommen, die in der vergangenen Woche ihren Abschluss fanden. Neben einer neuen Sandschicht besitzt der Strand nun einen Holzsteg, der den Zugang zum Strand über den häufig heißen schwarzen Sand erleichtert. Außerdem laden neun neue Betonbänke zum Verweilen ein. Die sanitären Anlagen wurden modernisiert und erweitert. Neue Papierkörbe sollen für Sauberkeit am Strand sorgen. Jetzt steht dem genüsslichen Sonnenbad nichts mehr im Wege und das beeindruckende Panorama mit dem Gebirge im Hintergrund sowie dem blauen Atlantik im Vordergrund lädt dazu ein die Seele ein bisschen baumeln u lassen. /sw
©2006 agencia 407


27. August 2006
Der Loropark auf deutschen Bildschirmen
Puerto de la Cruz – Der Loropark in der Urlaubsmetropole im Norden der Insel ist bei Jung und Alt, Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Die Anlage, die als Papageienschutzprogramm in den 70er Jahren begann, ist mittlerweile ein zoologischer Garten, der weltweit Maßstäbe gesetzt hat. In der vergangenen Woche hatte er besondere Gäste.

Ein Fernsehteam von RTL begleitete die deutsche Familie Weinzierl mit elf ihrer insgesamt 13 Kinder bei ihrem ersten gemeinsamen Urlaub. Selbstverständlich war der Besuch des Loroparks ein besonderes Highlight, das nicht nur die Kinderherzen höher schlagen ließ. Die Shows, in denen Papageien, Seelöwen, Delfine und Orcawale die Hauptdarsteller sind, hat die ganze Familie sehr beeindruckt. Wer den Besuch der XXL-Familie miterleben will, hat dazu auf dem Bildschirm die Möglichkeit. Am 28. August wird der Besuch unter anderem im Rahmen der Sendungen Punkt 9, Punkt 12, Explosiv und Explosiv Weekend ausgestrahlt. Für manchen Fan wird es ein Wiedersehen mit dem beliebten Park und für viele, die ihre Urlaubsreise nach Teneriffa noch vor sich haben, serviert der Sender ein Stückchen Vorfreude. /sw
©2006 agencia 407


25. August 2006
... und oben wachen die „Feuermelder“
La Victoria – Das Umweltministerium hat grünes Licht gegeben, um den Feuerüberwachungsturm im Gemeindegebiet von La Victoria zu modernisieren. Er steht in dem Gebiet, das als EL Gaitero bekannt ist und dient der Überwachung der angrenzenden Wälder. Nur durch eine ständige und gute Beobachtung können vor allem in den Sommermonaten eventuelle Waldbrände rechtzeitig erkannt und frühzeitig gestoppt werden.

Insgesamt 75.000 Euro wird das Ministerium in die Modernisierung investieren. Der alte bestehende Turm soll abgebaut und durch einen neuen ersetzt werden, Die moderne Konstruktion wird dann aus rostfreiem Stahl errichtet, der nebenbei weniger Wartung erforderlich macht. Außerdem soll die Plattform in 15 bis 16 Metern Höhe mindestens vier Quadratmeter groß sein. Rutschfester Bodenbelag und stabile Geländer garantieren die Sicherheit der Wachmänner. Die Aussichtsfläche wird zudem in Form eines Pentagon errichtet werden, da sich diese Bauweise als besonders windschnittig erwiesen hat.

Insgesamt stehen auf Teneriffa sieben Wachtürme, die für den Schutz der Waldfläche und die Sicherheit der Bürger sorgen. /sw
©2006 agencia 407


25. August 2006
Fuerteventura bekommt sein erstes eigenes Olivenöl
Fuerteventura– Die Inselregierung hat rechtzeitig vor der Erntezeit eine eigene Ölpresse für Fuerteventura angeschafft. Sie wurde in den Räumlichkeiten des Pozo Negro, einem landwirtschaftlichen Experimentierbetrieb, installiert. Damit kann die Ernte der rund 250 Olivenbäume erstmals auf der Insel verarbeitet werden, ohne dass man auf das benachbarte Gran Canaria ausweichen muss.

Momentan befindet sich der Olivenanbau auf der Insel noch in einem Experimentierstatus. Vor einigen Jahren hat man damit begonnen, die Bäume versuchsweise anzupflanzen. Sie vertragen den für Fuerteventura typischen Wind sehr gut und kommen auch mit der salzigen Luft und den kargen Bodenverhältnissen optimal zurecht. In den Augen der Inselregierung ist Olivenöl ein Agrarerzeugnis mit einer guten Zukunftsperspektive. Das Öl „majorero“ hat den Ruf ein qualitativ hochwertiges Öl zu sein. /sw
©2006 agencia 407


25. August 2006
Camping zur Fiesta in Teno Alto
Buenavista del Norte – Am 7. September findet in dem kleinen Bergdorf Teno Alto die traditionelle Fiesta zur Ehren der Schutzpatronin statt. Aufgrund der abgeschiedenen Lage hat es sich in der Vergangenheit als beliebte Alternative erwiesen, zum Besuch der Fiesta mit Zelt anzureisen und so die Nacht in den Höhen der Bergwelt zu verbringen. Das ermöglicht Alkoholkonsum und macht eine abenteuerliche Nachtfahrt über die Kurvenreiche Strecke unnötig.

Deshalb hat die Stadtverwaltung in diesem Jahr dazu aufgerufen, sich vorher als Campinggast bei der Gemeinde anzumelden. Damit möchte man die benötigte Fläche besser kalkulieren und verhindern, dass die Besucher kreuz und quer in der Natur ihre Zelte aufschlagen. Wer also vorhat, sich dem Brauch der Zeltnacht anzuschließen, sollte die Bemühungen der Gemeinde respektieren und sich rechtzeitig anmelden. /sw
©2006 agencia 407


25. August 2006
Die Lieblingsprojekte der tinerfenischen Bevölkerung
Santa Cruz – Gemäss einer statistischen Erhebung ist die Zustimmung der Bevölkerung zum „Inselring“ mit fast 63 Prozent am größten. Die meisten Tinerfeños erachten es für sehr wichtig, dass das Straßennetz so ausgebaut wird, dass man rund um die Insel auf Schnellstrassen und Autobahnen fahren kann. Besonders im Hinblick auf die vielen Berufspendler, die vor allem aus den nördlichen Gegenden in den Süden fahren, betrachten es viele Inselbewohner als äußerst begrüßenswert, dass der letzte Abschnitt noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Die Erweiterung des Flughafens Reina Sofía rangiert in der Gunst der Bürger an zweiter Stelle. Den dritten Platz belegt das Projekt, das den Bau einer Zugverbindung zwischen Santa Cruz und den Metropolen im Süden vorsieht. Alle drei Pläne haben in den Augen der Bürger Vorrang gegenüber dem geplanten Hafenneubau in Granadilla. /sw
©2006 agencia 407


22. August 2006
Einsatz für den Umweltschutz
Kanarische Inseln – Das kanarische Umweltministerium wird in noch vor Ende diesen Jahres fast zwei Millionen Euro freigeben, die in Umweltschutzprojekte fließen werden. Insgesamt elf Projekte werden mit den Geldern unterstützt. Unter anderem stehen die Aufforstung von Berghängen und die Instandsetzung von Wanderwegen auf dem Programm. Auch die Verfügbarkeit von Wasser im Falle von Waldbränden soll mit den Finanzspritzen gesichert werden.

Die grüne Seite der Inseln zu erhalten, erhöht nicht nur die landschaftliche Attraktivität und den Freizeitwert, sondern ist auch für das ökologische Gleichgewicht von größter Bedeutung. Es gibt wenige Orte auf der Welt, die so viele spezifische endemische Arten in ihrer Flora und Fauna aufweisen, wie die Kanaren. Die Vielfalt und Einzigartigkeit sind wichtige Faktoren, die den Reiz und den Abwechslungsreichtum der Insel ausmachen. /sw
©2006 agencia 407


21. August 2006
Die kanarische Banane erlebt einen Spitzensommer
Kanarische Inseln – Erfahrungsgemäss geht der Umsatz im Bananensektor in den Sommermonaten zurück. Sie gilt trotz ihres Vitaminreichtums nicht als klassisches Sommerobst. In diesem Jahr allerdings vermelden die Bananenproduzenten einen Rekordumsatz, wie es ihn noch nie gegeben hat. Das gilt sowohl für die Preise, die die Bauern erzielen konnten, wie auch für die Absatzmenge. Unter anderem wird die positive Bilanz auf verschiedene Werbestrategien zurückgeführt, die jetzt Früchte tragen. Vor zwei Jahren hat die Vereinigung ASPROCAN in verschiedenen spanischen Städten Bananen an die Bürger verteilt, um die Qualität der kanarischen Produktion mehr publik zu machen und die Öffentlichkeit für die nationale „Platano“ zu sensibilisieren. Auch in Ländern wie Polen und der Tschechei wurde die Werbetrommel gerührt. Mittlerweile hat die einzige europäische Banane in vielen Ländern des Kontinents ein gutes Image bei den Verbrauchern.

Im Vergleich zur südamerikanischen Konkurrenz ist die kanarische Variante zwar kleiner, aber dafür gilt sie als süßer und schmackhafter. Das besondere Aroma der Kanaren ist auch in den Früchten enthalten und so mancher Kanarenfan gönnt sich zuhause, via Banane, eine köstliche Urlaubserinnerung. /sw
©2006 agencia 407


21. August 2006
Finden die Kanaren einen Zwillingsplaneten der Erde?
La Palma – Die Vorbereitungen zur Errichtung des größten Teleskops auf Erden laufen auf Hochtouren. Es soll das Observatorium auf dem Gipfel des Roque de los Muchachos komplettieren.

Mit einem Durchmesser von mehr als zehn Metern öffnet es den Wissenschaftlern ein Fenster in die Weite des Alls. Damit eröffnen sich ungeahnte Dimensionen. Man wird weit über die Milchstrasse und unser Sonnensystem hinausschauen können und hält es sogar für möglich einen Planeten zu entdecken, der ähnliche Bedingungen wie die Erde vorweist. Es gibt noch viele Geheimnisse in den Galaxien, die es zu erforschen gilt. Ein besonderes Augenmerk werden die Astrophysiker auf Planeten haben, die nicht von einer Sonne angestrahlt werden und dadurch schwerer zu erkennen sind.

Schon Ende diesen Jahres sollen die ersten Testläufe gestartet werden. Danach folgt die Justierung und Optimierung des Systems. Man geht davon aus, dass Ende 2007 das Teleskop für den Einsatz im Dienst der Wissenschaft bereit ist. /sw
©2006 agencia 407


20. August 2006
La Gomera – Lieblings-Sommer-Idylle der Politiker
La Gomera – Dieser Tage kann man einige der kanarischen Spitzenpolitiker im Valle Gran Rey beim Baden, Angeln oder Abendessen antreffen.

Viele gestresste Oberhäupter des Archipels fliegen sich nicht weit, um Ruhe und Entspannung zu finden. Ein kleiner Trip auf die kleine grüne Insel genügt um das Sommervergnügen perfekt zu machen. Manche haben hier schon als Studenten ihre Ferien gemacht und schwelgen in sentimentalen Jugenderinnerungen.

Trotz der touristischen Erschließung in den vergangenen Jahrzehnten, hat die Insel kaum an Charme eingebüsst. Noch immer findet man einsame Buchten, skurrile Felsmassive und abgeschiedene Wanderwege, die man sonst nur als Postkarten-Panorama zu sehen bekommt. Auch das moderne Gomera hat Charme und Flair, der Urlaubsentspannung total verspricht. /sw
©2006 agencia 407


20. August 2006
Hoher Besuch aus Taucherkreisen
Los Silos – Zum IV. kanarischen Wettbewerb im Videosub (unter Wasser gedrehte Videos) erhielt der Ort prominenten Besuch.

Manuel Velázquez trat gemeinsam mit seinen Freunden Gorka und Francisco im Kampf um das beste Unterwasservideo an. Manuel stammt aus Lanzarote und ist der aktuelle nationale Champion im Apnoe-Tauchen. Völlig ohne Atemgeräte bewegt er sich buchstäblich wie ein Fisch im Wasser. Schwere- und mühelos scheint er dahinzugleiten, wie ein menschenähnlicher Fisch.

Im Mittelpunkt des Videos steht deshalb auch ein Mann, der sich am liebsten im Ozean aufhält und sich dort zuhause fühlt. Die „Geister“ des Meeres beschenken ihn deshalb mit Kiemen und so kann er endlich für immer in dem Element bleiben, das seine wahre Heimat ist. Das Trio belegte in der Ausscheidung zwar „nur“ den dritten Platz, aber der Applaus der Zuschauer war dennoch besonders groß. Mehrere lokale Fernsehsender werden in der kommenden Woche die Videos ausstrahlen. /sw
©2006 agencia 407


19. August 2006
Es grünt schon bald im Inselsüden
Adeje – Am Wochenende gaben die Verantwortlichen der Stadterwaltung bekannt, dass schon in den nächsten Monaten mit dem Bau eines botanischen Gartens im kargen Süden begonnen werden soll.

Im Barranco de Las Torres soll auf einer 40.000 Quadratmeter großen Fläche eine grüne Lunge für den Inselsüden entstehen Vor allem die einzigartigen endemischen Pflanzen der Insel sollen angepflanzt werden und so dem Besucher die Vielfalt der kanarischen Flora vor Augen führen. Das Gelände wird nicht nur über verschiedene Erholungszonen verfügen, sondern es soll zudem ein Gewächshaus errichtet werden, in dem sich vor allem Behinderte im Gärtnerberuf verwirklichen können. Damit wird das Projekt nicht nur wesentlich zur Erhöhung des Freizeitwertes beitragen, sondern ebenso zur Integration benachteiligter Menschen.
In einem eigenen Gartencenter können die Besucher eine florale Besonderheit erwerben und mit nach Hause nehmen. sw
©2006 agencia 407


19. August 2006
Alle Strände erfreuen sich bester Badequalität
Santa Cruz – Das Gesundheitsamt der kanarischen Regierung hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass sich die Strände des Archipels in einem besonders guten Zustand befinden und zum Baden geeignet sind.

Einzige Ausnahmen sind der Charco de San Ginés, der sich auf Lanzarote befindet sowie Strand Fajana de Barlovento auf La Palma.

Auf Teneriffa erfreuen sich alle Strände des Attributes eine gute Wasserqualität aufzuweisen. Das Baden ist lediglich im Naturschwimmbad an der Punta del Hidalgo und am Paseo de las Palmeras in Güimar eingeschränkt. Allerdings ist nicht die mangelnde Qualität, sondern lediglich vorübergehende Bauarbeiten, der Grund für diese Einschränkung. sw
©2006 agencia 407


18. August 2006
Der Kampf der Unterwasser-Videos
Los Silos – Ein ungewöhnlicher Wettkampf findet am kommenden Wochenende in Los Silos statt. Sechs Teams treten im Wettkampf um das beste Unterwasservideo an. Die Veranstaltung wird von einer der örtlichen Tauchschulen organisiert.

Sechs Teams kanarischer Freaks werden auf Tauchstation gehen, um das schönste Video zu drehen. Ungefähr 80 Prozent des Videos soll die Unterwasserwelt auffangen, der Rest wird an Land gedreht.

Die Gemeinde sieht den Wettbewerb als eine ungewöhnliche Art, um für den Ort und die sportlichen Möglichkeiten Werbung zu betreiben. Das Gewinner-Video soll danach als Werbespot genutzt werden. Die Unterwasserwelt vor der nordwestlichen Küste gilt als besonders reizvoll und artenreich. Direkt vor der Küste gibt es sogar eine Grotte auf dem Meeresgrund in der die „Virgen de la Luz“, Schutzpatronin des Dorfes „unterseeisch“ besucht und geehrt werden kann. /sw
©2006 agencia 407


17. August 2006
Canarios lernen (anders) Auto zu fahren
Santa Cruz – Eine ungewöhnliche Aktion hat das Ministerium für Energie und Industrie auf allen kanarischen Inseln, außer La Gomera, initiiert.

In Zusammenarbeit mit örtlichen Fahrschulen wurden mehr als 500 Autofahrer in einem effizienten Fahrstil unterwiesen. Die Tipps der Experten reichen von einer sparsameren Beschleunigung in einem niedrigeren Gang, bis hin zu einem vorausschauenden Fahrstil, der Beschleunigungen, die an der nächsten Kurve in einem Bremsmanöver enden, vermeidet.

Damit, so die Spezialisten lässt sich der Kraftstoffverbrauch um rund 14 Prozent verringern. Parallel dazu vermindert sich auch der Ausstoß von Kohlendioxid um zwölf Prozent. Der Lehrgang fand bei den Fahrer großen Andrang. Die meisten Teilnehmer hatten ihren Führerschein schon seit mindestens zwei Jahren und haben im Schnitt rund 12.000 Kilometer zurückgelegt.

Das Programm dient nicht nur dem Vorteil der kanarischen Autofahrer, sondern wurde besonders unter dem Aspekt des schonenden Umgangs mit der Umwelt ins Leben gerufen. Die Kanaren wollen damit einen Beitrag dazu leisten, dass die Abgasmenge auf kanarischen Strassen vermindert wird. /sw
©2006 agencia 407


17. August 2006
Bischofssitz in La Laguna – Auferstehung aus Ruinen
La Laguna – Nach dem Schreck, den die Verwüstung des Bischofssitzes in La Laguna, nach einem vernichtenden Brand im Januar, hinterlassen hat, ist man jetzt wieder voller Hoffnung. Das historische Bauwerk gilt als eines der Gebäude, die La Laguna das Attribut „Weltkulturerbe“ gebracht hat. Deshalb ist es nicht nur für die heimatverbundenen Bürger ein wichtiges Denkmal.

Nach der Sommerpause soll das beauftragte Architektenteam die Pläne zur Restaurierung des Gebäudes vorlegen. Nachdem die Innenräume komplett ausgebrannt sind, wird man die Renovierung auch zur Modernisierung nutzen. Dazu gehört eine neue Raumaufteilung, der Einbau eines Aufzuges sowie moderne Brandschutzvorrichtungen. Die Kosten werden mit rund sechs Millionen Euro veranschlagt.

Die Bewohner der kulturellen Stadt haben ihre Solidarität durch eine ungewöhnliche Spendenfreudigkeit demonstriert. Allein aus privaten Mitteln und Spenden durch ortsansässige Unternehmen kamen rund anderthalb Millionen Euro zusammen, die dazu beitragen sollen, das historische Erbe schon bald wieder in altem Glanz mit neuem Flair erstrahlen zu lassen. /sw
©2006 agencia 407


16. August 2006
Hallenbad in San Miguel
Die Inselregierung von Teneriffa stellt 900.000 Euro für ein Hallenbad in der Region San Miguel bereit. Man plant den Bau zweier Schwimmbecken. Das erste wird eine Grösse von 25x12,5 Meter und eine Tiefe von 1,30-1,60 Meter haben. Ausserdem werden auch diverse Aktivitäten angeboten, so wie Schwimmunterricht, Krankengymnastik,...
Das zweite Schwimmbecken wird mit Wasserfällen und Wasserrutschen kreativer sein. Bei einer Tiefe von ca. 0,15-1,40 Meter können auch die Kleineren davon profitieren und eine angenehme und lustige Zeit im neuen Schwimmbad verbringen.
©2006 A.Huber


16. August 2006
Die Hüter des Anaga-Gebirges
Höchstwahrscheinlich, wenn man einen Jungen fragt, was er werden möchte, wenn er gross ist, kommt er nicht auf die Idee, ein Bergwächter zu sein. Aber nicht, weil es kein attraktiver Beruf ist, sondern, weil die Gebirge und die Natur auf den kanarischen Inseln eine immense ekonomische Bedeutung haben.

Nichts desto trotz hat sich die Lebensart verändert. Die Anzahl der Wächter ist stark gesunken. In der Hauptstadt von Teneriffa gibt es nur noch 7 Hüter. Sie kümmern sich um die Flora und Fauna, kontrollieren die illegalen Baue von Häusern und Strassen, untersuchen die Enstehungen der Brände und stellen alte Fusswege wieder her.

Dieser Job trägt eine enorme Verantwortung mit sich, da es sich nicht nur um das Menschenleben handelt, sondern auch um unsere Natur, auf die man ein Schritt zugehen muss, um lernen Rücksicht zu nehmen.
©2006 A.Huber


15. August 2006
Es lebe die schwarze Madonna
Candelaria – Der 15. August ist der Tag des Jahres, an dem alle Gläubigen und auch die weniger Überzeugten nach Candelaria pilgern, um der schwarzen Madonna zu huldigen.

Der Legende nach wurde noch zur Zeit der Guanchen eine schwarze Madonnen-Statue vom Atlantik angeschwemmt. Die Einheimischen erschraken und sandten zwei tapfere Krieger aus, um die ominöse Frauenfigur zu „entsorgen“. Der Erste, der einen Speer nach ihr werfen wollte, war auf der Stelle in seinem Wurfarm gelähmt und auch der Zweite wurde auf seltsame Weise an der Zerstörung gehindert. Vor Schreck liefen die Beiden zu ihrem Stamm zurück und berichteten von unglaublichen Kraft. Daraufhin beschloss der Stammesfürst alte und kranke Männer auszusenden, deren Verlust weniger groß sein würde. Der Legende nach kehrten diese von Leiden genesen und vital zu ihrem Stamm zurück. Dieser Beweis der Zauberkraft sorgte dafür, dass sie fortan als Schutzpatronin geehrt wurde.

Noch heute hat sie diesen Status inne und noch immer tragen die Gläubigen ihre Sorgen und Nöte zur „Schwarzen Madonna“, in der Hoffnung von ihr Hilfe zu erhalten. Und nach kanarischer Tradition wird der religiöse Ritus mit weltlichen Freuden gepaart, sodass an diesem Tag ein riesiges Volksfest vor der Basilika gefeiert wird. /sw
©2006 agencia 407


14. August 2006
Blitzreformierung der Playa Martiánez
Puerto de la Cruz – Mitte August sollen am Martiánez-Strand von Puerto de la Cruz Verschönerungsaktionen vorgenommen werden. Zwei kleinere Baggertypen sollen die, bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte, Badebucht von Geröll, Pflanzenresten und Schutt befreien.

In den Wintermonaten schwemmen die heftigen Winterfluten häufig Unrat an, der sich dann entlang der Strände ablagert. Momentan ist der Zugang zum Strand sehr beschwerlich. Die Reformierung soll schnelle Abhilfe schaffen, um die Sommersaison zum Genuss zu machen. Um den Badeverkehr nicht zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten abschnittweise vorgenommen.

Schon nach zwei Wochen soll der „Verschönerungszauber“ vorbei sein und den ungehinderten Badefreuden nichts mehr im Wege stehen. Es ist außerdem geplant, den Sand besser zu verteilen und den Strand zu begrünen. Die Baumaßnahmen sollten eigentlich schon früher stattfinden, aber die Stadtverwaltung musste auf die Genehmigung der Küstenbehörde warten.

Dank einer einmaligen Kooperation zwischen Stadtverwaltung und privaten Unternehmen können die Pläne jetzt schnell in die Tat umgesetzt werden. /sw
©2006 agencia 407


14. August 2006
Der Barranco del Invierno erholt sich
Adeje – Der Umweltbeauftragte der Gemeinde Adeje, M.A. Santos Cruz, zog in der vergangenen Woche eine positive Bilanz der Entwicklung des beliebten Wandergebietes Barranco del Invierno. Vor rund vier Jahren wurde beschlossen, die tägliche Besucherzahl auf 200 Personen zu limitieren.

Die Verwaltung des Wandergebietes wurde von einem öffentlichen Unternehmen übernommen. Die regelmäßige Pflege der Wanderwege und die Möglichkeit geführter Wanderungen lassen den Besucher das Gebiet auf professionelle Weise erkunden. Vor einigen Jahren hatte das Umweltamt Alarm geschlagen, weil zu viele Besucher ungehindert den Naturschutzpark überfluteten. Auf diese Weise wurde das Ökosystem empfindlich gestört und drohte zusammenzubrechen.

Durch die Besucherlimitierung und die intensive Pflege der Flora und Fauna hat sich die Gegend erstaunlich schnell und gut erholt. Auch die vom Aussterben bedrohte endemische Pflanze „Sideritis infernalis“ konnte geschützt werden. Der Bestand hat sich in der Zwischenzeit gut regeneriert.

Das Pilotprojekt bei dem Stadt und Privatunternehmen Hand in Hand gearbeitet haben, trägt damit erste Früchte des Erfolgs. Nach bestandener Bewährungsprobe wird das Wandergebiet auch in Zukunft auf die gleiche Art verwaltet werden, um den Naturfreunden diese faszinierende Schlucht noch lange in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten. /sw
©2006 agencia 40
14. August 2006



14. August 2006
Die Straßenbahn von Santa Cruz rückt immer näher
Santa Cruz – Der nächtliche Transport der Linie Nummer 18 hat in der Freitagnacht für Aufsehen gesorgt. Unter Polizeischutz wurde der Zug, der in Barcelona hergestellt wurde, auf das Straßenbahngelände gebracht. Damit sind 18 von 20 geplanten Bahnen bereits auf der Insel.

Während die Bauarbeiten fieberhaft vorangetrieben werden, werden nun auch im Hintergrund alle notwendigen Aufgaben erledigt, damit der Schienenverkehr pünktlich zum nächsten Jahresbeginn in Betrieb genommen werden kann. Unter anderem werden ab September die Bewerbungsgespräche geführt werden, die den zukünftigen Personalstamm sichern sollen. Von den 142 zu vergebenden Arbeitsplätzen entfallen allein 60 auf die Zugführer. Daneben werden Techniker, Mechaniker, Putzkolonne und andere Hilfskräfte benötigt. Die Flut der Anwärter ist groß.

In Zukunft sollen während der Spitzenverkehrszeiten 17 Straßenbahnen ständig auf der Schiene sein. Mit Hilfe des neuen Netzes wird Pünktlichkeit in Santa Cruz groß geschrieben. Im Fünf-Minuten-Takt kann man ab 2007 eine Bahn besteigen, um ungehindert durch lästige Staus, rechtzeitig am Arbeitsplatz zu sein.

Auch für Urlauber, die keine Ortskenntnis besitzen, können sich mit Hilfe der Straßenbahn leicht in Santa Cruz orientieren und die Hauptstadt ohne Parkplatzstress und verstopfte Strassen genießen. /sw
©2006 agencia 407


14. August 2006
Kanarische Modeschöpferin verblüfft in London
La Laguna – Die kanarische Designerin Ana Juárez aus La Laguna hat an der 20. internationalen Messe für weibliche Mode und modische Accessoires in London teilgenommen. Sie präsentierte unter anderem ihre Kreationen für die Frühlings-/Sommermode 2007.

Aufsehen erregte sie, indem sie architektonische Bauwerke ihrer Heimatstadt, wie zum Beispiel die traditionellen Straßenlaternen oder den Turm der Kirche La Concepción, auf einen Teil ihrer Schwarz/Weiß-Kollektion aufdrucken ließ. „Ich bin stolz darauf aus einer Stadt zu kommen, die als Weltkulturerbe gilt“, betont die Künstlerin.

Neben den patriotischen Emblemen überzeugt die kanarische Modeschöpferin durch leichte Stoffe, luftige Schnitte, neuartige Formen und eine exzellente Farbkombination.

Die internationale Modemesse gilt als eine der wichtigsten Plattformen europäischer Modetrends. Alle europäischen Agenturen und Einkäufer lassen sich hier von den kommenden Trends überzeugen. Die Kanaren sind auch in dieser Branche auf dem Vormarsch. Einige ansässige Modedesigner haben sich auf internationaler Ebene einen guten Ruf erworben. /sw
©2006 agencia 407


11. August 2006
Im Tenogebirge springen die Hirten über Stock und Stab
Buenavista del Norte – Das Wochenende im Tenogebirge, das zum Gemeindegebiet von Buenavista del Norte gehört, steht unter dem Zeichen der springenden Hirten. Dort findet von Samstag bis Dienstag der nationale Wettbewerb im Hirtensprung statt. Diese „Sportart“ hat einen ethnologischen Ursprung. Früher benutzten die Hirten der Guanchen und deren Nachkommen einen langen Stab, mit dessen Hilfe sie sich durch das unwegsame Gelände bewegen konnten.

Die Felsformationen der Kanaren sind oft sehr bizarr. Sie zwingen die Hirten ungewöhnliche Wege zu finden, um ihren Herden zu folgen. Mit Hilfe des „Palos del Pastor“ (einem Hirtenstab) überwinden sie auch heute noch Hindernisse und Schluchten. Wo die „geländegängige“ Ziege „kraxelt“, springt der Hirte hinterher.

Der Wettbewerb ist das 15. nationale Treffen dieser Art. Sowohl Hirten, die sich heute noch auf diese Art fortbewegen, als auch Laien, die den Sprung als sportliche Herausforderung schätzen, treffen sich, um ihre Sprungkraft aneinander zu messen. Hinzu kommt die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und Kennenlernens unter den Teilnehmern. Besucher, die an dieser außergewöhnlichen Tradition interessiert sind, sollten den Weg ins Tenogebirge nicht scheuen.

Vom Norden erreicht man es über Buenavista del Norte, danach Richtung El Palmar und von dort rechts in die Berge fahren. Aus dem Süden führt der kürzeste Weg über Masca nach El Palmar und dann links in die Bergwelt abbiegen.

Am Sonntag kann man den Ausflug außerdem mit einem Besuch des Bauernmarktes (Mercadillo del agricultor) in El Palmar kombinieren. Dort kann man nach Herzenslust kanarische Spezialitäten und Kunsthandwerk einkaufen. /sw
©2006 agencia 407


10. August 2006
Sprühendes Temperament in Farbe
Los Silos – Vom 11. bis 25. August findet im ehemaligen Kloster in Los Silos, direkt gegenüber der Plaza im Ortskern, eine Kunstausstellung der Künstlerin Magda Rivera statt. Die auf der Insel bekannte Malerin präsentiert zahlreiche farbenprächtige Kunstwerke sowie einige Skulpturen. Ebenso wie ihre Persönlichkeit sprühen ihre Darstellungen vor südamerikanischem Temperament.

Die gebürtige Ecuadorianerin lebt und arbeitet seit 14 Jahren auf Teneriffa. Sie liebt es mit weiblichen Motiven zu spielen. Gesichter taucht sie in verschiedene Farbnuancen und demonstriert wie unterschiedlich ein Motiv, allein durch die Farbwahl, wirken kann. Jeder Betrachter kann sich so sein Lieblingsbild aussuchen. Schattenhaft und verschwommen versteht sie es auch ihren Werken einen zarten Hauch von Erotik zu verleihen.

Neben ihren weiblichen Motiven stellt sie ein Serie abstrakter Kunst aus. Magda versteht es Farben und Formen auf unglaubliche Art zu einem Ganzen zusammenzufügen. Sie malt auf Stoff oder Seide, in Wasser- oder Ölfarben. Ihrer Experimentierfreude und Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Viele ihrer Kunstwerke geben den Wohnungen ihrer Besitzer einen besonderen Flair. Ihre Bilder eignen sich aber ebenso für Kanzleien oder Praxen.

Interessierte können die Galerie von Montag bis Samstag von 17.00 bis 20.00 Uhr besuchen und sich von der faszinierenden Farbenfreude verzaubern lassen. /sw
©2006 agencia 407


10. August 2006
Wie aus einem Müllberg ein Paradies wird
Santa Cruz – Schon im nächsten Jahr soll Santa Cruz mit dem „Palmetum“ eine neue „grüne Lunge“ erhalten. Der ehemalige Müllberg, der noch heute von der Bevölkerung der Hauptstadt „montaña de la basura“ genannt wird, liegt seit mehr als sieben Jahren brach.

Bereits in der Vergangenheit hatte man versucht, den Berg zu revitalisieren, indem man Palmen anpflanzte. Mehr als 300 Palmen, darunter sowohl endemische Arten wie auch solche aus aller Welt, erweckten das Interesse vieler Wissenschaftler weltweit. Vor sieben Jahren wurde das Projekt aus Geldmangel jedoch eingestellt.

In der letzten Woche verkündete das Umweltamt die Wiederaufnahme der Renaturalisierung des Geländes, das direkt an den Parque Marítimo grenzt. Erstaunlicherweise haben die meisten Palmen die jahrelange Vernachlässigung relativ unbeschadet überstanden. In vier Schritten soll das Terrain in einen öffentlichen botanischen Garten verwandelt werden. Zunächst wird man für die Stabilität des Untergrundes, der sich durch die Kompostierung immer wieder verändert sorgen. Danach soll der Boden entgast werden, um übelriechende Gerüche zu vermeiden. Zuletzt wird das Territorium weiter aufgeforstet und mit einer Bewässerungsanlage versehen. Der zukünftige Park soll außerdem wissenschaftlichen Zwecken dienen. Botaniker aus aller Welt sind eingeladen, die angepflanzten Spezies zu erforschen.

Bei einer termingerechten Durchführung der neu-aufgelebten Initiative wird der Park bereits Ende Februar des kommenden Jahres der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Dann haben die Hauptstädter ein weiteres Fleckchen Erde, an dem sie sich erholen und tief durchatmen können. /sw
©2006 agencia 407


09. August 2006
Beruehmte Wasserfeier auf Gran Canaria
Auch dieses Jahr findet die beruehmte Feier in Telde statt. Es werden 18000 Menschen erwartet, die sich den ganzen Tag, von Morgens bis Abends, mit Wasser vergnuegen. Man wird von den Balkons und mit Wasserschlauchen nassgespritzt. Der Kauf von Wasserpistolen steigt auch drastisch an, damit auch die „Kleineren“ Spass haben.

Ab diesem Jahr wird es mehr Sicherheitskontrollen geben, um die Anzahl der Unfaelle zu verringern und um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Der Staat rechnet mit ca. 200 Polizisten und Sanitaeter, damit man „La Traida del Agua“ weiterhin als ein schoenes Erlebnis in Erinnerung behält.
©2006 A.Huber


09. August 2006
Karneval in Santa Cruz de Tenerife
Der Karneval in Santa Cruz de Tenerife ist einer der beruehmtesten und groessten Veranstaltungen Spaniens. Auf den Strassen sieht man tausende von Menschen am feiern und vergnuegen.

Man unterscheidet zwei Arten von Karneval, auf einer Seite gibt es den Ofiziellen, der aus 100 verschiedenen Gruppen besteht, wie die „Murgas“, „Comparsas“ und „Rondallas“ in Begleitung von Millionen von verschiedenen Kostuemen. Auf der anderen Seite gibt es auch den Strassenkarneval. Die ganze Nacht wird zu suedamerikanischen Rhytmen getanzt und es wird ueber eine Woche gefeiert.

Am ersten Mittwoch wird die Karnevalskoenigin bei einer Gala auserwaehlt, welche auch im Fernsehen ausgestrahlt wird. Es stellen sich mehrere Kandidatinnin zur Auswahl und die Show findet auf der Plaza España on Santa Cruz statt. Die Kleider, die getragen werden wiegen ca. 150-200 kg und sind sehr teuer. Letztenendes duerfen wichtige und bekannte Persoenlichkeiten die Entscheidung, wer Koenigin wird, treffen.

Am Freitag findet der Aufzug statt, wo einige Karnevalgruppen durch die Strassen ziehen und den Karneval ankuendigen. Sie starten im „Parque de la Granja“, kommen an der „Plaza Weyler“ vorbei, laufen die „Avenida Anaga“ lang und enden an der „Plaza España“. Die Koenigin hat ihre eigene Karosse und ist in Begleitung von den beruehmten Murgas und Rondallas. Diese Prozedur geht ca. 4 Stunden.

Am Samstag wird zum groessten Teil nur getanzt. Es werden drei grosse Buehnen aufgestellt, naemlich bei der „Plaza España“, der „Plaza Principe“ und der „Plaza de Europa“. Hier wird zu latinischer Musik getanzt. Ausserdem gibt es in den anderen kleineren Strassen auch Karossen, wo Musik gespielt wird. Eine der wichtigsten Strassen ist die „Bethencourt Alfonso“ oder „Calle San Jose“.

Am Dienstag gibt es mehrere Verantsaltungen mit Buehenprasentationen. Es werden Busse organisiert, die bis einen bis zum Ziel bringen.

Am Mittwoch- „Miercoles de Ceniza“- wird das Begraebnis der Sardine gefeiert. Alle ziehen Trauerkleidung an und begleiten die grosse Sardine, die aus Pappe von den Haeftlingen aus dem Gefaengnis „Tenerife II“ gemacht worden ist. Danach wird sie verbrannt.
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09. August 2006
Easyjet nimmt sich diesen Winter vor 3 Mal am Tag von Madrid nach Los Rodeos ( Teneriffa ) zu fliegen
Zwei Fluggesellschaften offenbaren den spanischen Flughaefen ihre Absicht in den Wintermonaten von Madrid nach Tenerife Norte des oefteren zu fliegen. Beide Fluggesellschaften haben die sogenannten „Slots“ angefordert, was aber nicht bedeuten soll, dass sie trotzdem die Flugbahnen benutzen werden. Dessenungeachtet, ist vorrausgesehen, dass die Antraege bestaetigt werden.

Die zweitgroesste Fluggesellschaft der Kompanie, Easyjet, ist bereit von Montag bis Freitag dreimal am Tag Madrid und Teneriffa anzufliegen. Insgesamt spricht man von 21 Fluegen woechentlich oder was auf das gleiche rauskommt 6552 Fluege. Ausserdem ist Vueling Airlines auch daran interessiert, auch wenn diese Gesellschaft nur viermal die Woche fliegen wuerde, naemlich zweimal Samstags und zweimal Sonntags.

Mit jeweils beiden Optionen koennen sich die Passagiere sicher sein, dass die Fluege guenstiger werden. Darueber hinaus, hat Easyjet letztens einen Flug am 14 August von Madrid nach London ab 90,99 Euro angeboten. Ebenefalls kann man von der spanischen Hauptstadt nach Paris fuer 99,99 Euro fliegen.
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09. August 2006
Rally auf Teneriffa
Opposition gegen die Durchfuehrung des Rallys auf Teneriffa wegen Naturschutz.

Cepsa und Toyota Canarias organisieren die XXXI Edition des Rallys auf der Insel von Teneriffa, welches einige Naturschutzgebiete durchquert, so wie „El Parque Rural de Anaga“. Somit wird die Umwelt von Tag zu Tag mehr beschaedigt. Manche Rallys finden auch Nachts statt, was dazu fuehrt, dass die Flora und Fauna doller darunter leiden.

Gleichwohl haben diese Veranstaltungen viele Probleme mit sich gebracht, da viele Personen sich auf der Strasse versammeln, um die Autos naeher zu betrachten. Die Unfallquote steigt von Jahr zu Jahr und ausserdem beschweren sich immer mehr Nachbarn durch die Lautstaerke des Rallys.
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09. August 2006
San Benito Abad
Diese traditionelle Feier wird am zweiten Sonntag im Juli gefeiert.

Die prinzipale Veranstaltung ist die „Romeria de San Benito Abad“, wo zahlreiche Wagen die Stassen von La laguna durchlaufen. Die Besitzer von den Waegen verteilen gekochte Eier, Kotelettes, Fruechte und eines der beruehmtesten canarischen Delikattessen, naemlich „gofio“ und „papas arrugadas“. Bei diesem Festzug tragen Menschen in allen Altersgruppen Blumen zur Opfergabe des Heiligen. Ausserdem wird viel gesungen in Begleitung von Instrumenten.

Einige Tage vor der „Romeria“ gibt es mehrere Veranstaltungen so wie das „Festival de Copla“ und „El Baile de Magos“, die von den folklorischen Gruppen gestalten werden. Alle Teilnehmer tragen die traditionelle Kleidung, welche auch „Traje de Mago“ genannt wird. Der Hoehepunkt findet am Sonntag mit der „Romeria“ statt.

Ebenfalls werden noch viele andere „Romerias“ in anderen Bezirken gefeiert, sowie in Las Mercedes, Guamasa, Valle la Guerra, El Pico un dSan Matias.
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08. August 2006
Zwei mobile Entsalzungsanlagen sind in Betrieb
Güímar – In der vergangenen Woche hat der Inselpräsident; Ricardo Melchior, gemeinsam mit seinem Agrarminister sowie den Bürgermeistern von Güímar, Arico und Candelaria zwei mobile Entsalzungsanlagen in Betrieb genommen.

Die Geräte, die aus Italien importiert wurden, haben eine Kapazität von rund 1 000 Kubikmetern Trinkwasser pro Tag. Das neuartige System wurde von der Inselregierung in einem Eilverfahren angeschafft und ohne staatliche Zuschüsse aus tinerfenischer Kasse finanziert.

Melchior betonte die Dringlichkeit einer schnellen Entscheidung, da die drei Südgemeinden aufgrund der extremen Temperaturen in großer Bedrängnis waren. Das vom Atlantik gewonnene Wasser wird in Tanks gespeichert und mittels eines Sandfilters und anderen technischen Systemen aufbereitet werden. Unter Zusatz von Chlor wird es konserviert.

Die Qualität des Wassers soll sogar besser sein, als die herkömmlichen Trinkwassers. Davon hat sich der Inselpräsident persönlich bei einem Glas Wasser überzeugt. Um den steigenden Wasserbedarf in Zukunft zu decken, soll im Industriegebiet von Güímar und Granadilla eine Entsalzungsanlage entstehen, die zunächst 14.000, später sogar 21.000 Kubikmeter Trinkwasser am Tag gewinnen kann. Dieses Projekt soll mit Hilfe von finanzieller Unterstützung seitens der Zentralregierung realisiert werden.

Mit der schnellen und unbürokratischen Anschaffung der mobilen Anlagen wurde die akute Wasserknappheit im Inselsüden erfolgreich überwunden. / sw
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07. August 2006
Der Ausbau des Inselrings soll bald beginnen
Santa Cruz – Noch vor Ende diesen Jahres soll mit dem Bau des neuen Straßennetzes begonnen werden, das eine schnelle Verbindung zwischen Nord und Süd garantieren soll. Die momentane Planung sieht eine Erweiterung der TF 1 von Adeje bis nach Tejina de Guía vor. Danach soll es dreispurig bis nach Santiago del Teide weitergehen. Dabei ist die dritte Fahrbahn abwechselnd als Überholspur vorgesehen.

Idealerweise gibt es parallele Ideen, die die gesamte Strecke als zweispurige Autobahn in beiden Richtungen vorsehen. Um dies durchzusetzen, müssten allerdings einige Grundbesitzer enteignet werden. Diese Option wird zum momentanen Zeitpunkt noch geprüft. Der Baubeginn in diesem Jahr ist hingegen beschlossene Sache.

Mit einem Investitionsvolumen von 215 Millionen Euro für die 27 Kilometer lange Strecke ist es eines der wichtigsten Projekte, das die Inselregierung forciert. Entlang der neuen Verbindung werden 18 Brücken entstehen, um die von der Landschaft vorgegebenen Berge und Schluchten zu überwinden. Die zügige Nord- /Südverbindung bietet vor allem der Bevölkerung im Inselnorden eine wichtige Verbesserung ihrer Anfahrtswege zum Arbeitsplatz. / sw
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02. August 2006
Aloe Vera – das Wundermittel der Kanaren
Santa Cruz – Seit 30 Jahren wird die Aloe Vera Pflanze von Wissenschaftlern auf Teneriffa erforscht. Seit alters her galt sie als Wundheilmittel. Mittlerweile konnte man jedoch noch viel mehr „Wunderwirkungen“ feststellen. Sie enthält sieben von acht essentiellen Aminosäuren und verfügt deshalb über eine hohe Konzentration von Antioxidanten. Der grüne Saft stärkt die Leber, wirkt als Abführmittel und mindert hohe Cholesterinwerte. Auch bei Diabetes wird sie mittlerweile hilfreich eingesetzt.

Die unscheinbare Pflanze mit den schönen Blüten, hält viele Möglichkeiten der medizinischen Anwendung bereit. Man sagt ihr sogar eine präventive Wirkung bei der Entstehung von Krebs nach. Die Wissenschaftler Teneriffas sind sich einig, dass sich die weitere Erforschung der Aloe Vera lohnt. Man rechnet damit, noch weitere medizinische Einsatzgebiete zu entdecken.

Der Anbau auf Teneriffa wird immer weiter forciert, denn dieser Agrarsektor gilt als besonders zukunftsträchtig. Darüber hinaus hat man festgestellt, dass die kanarische Pflanze, im internationalen Vergleich, eine besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen enthält. Die Ursache dafür ist allerdings unbekannt. Möglicherweise liegt sie in der besonderen Zusammensetzung des vulkanischen Bodens begründet. /sw
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02. August 2006
Camper auf Teneriffa erwünscht
Arico – Pünktlich zur Feriensaison hat im Inselsüden der zweite offizielle Campingplatz seine Toren geöffnet. Er befindet sich an der Punta del Sordo, direkt am Meer und gehört zum Gemeindegebiet Aricos.

Auf einer Fläche von 200.000 Quadratmetern haben rund 120 Wohnmobile und etwa 200 Zelte Platz. Endlich finden die Anhänger der „Freiluft-Ferien“ legale Möglichkeiten, um ihrer liebsten Urlaubsbeschäftigung nachzugehen. Sanitäre Anlagen, eine Warmwasser- und Stromversorgung sichern den Campern ein Ambiente, das dem europäischen Standard entspricht. Weiterhin ist geplant, den Platz um ein Restaurant, Sportmöglichkeiten und eventuell sogar durch einen kleinen Sporthafen zu bereichern.

Bei einer positiven Akzeptanz des Platzes könnte das Territorium sogar noch erweitert werden. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten stellt die Bereitstellung von Campingflächen eine Bereicherung dar. Viele Einheimische lieben es dem Lärm und Trubel der Städte, per Zelt oder mobilem Heim zu entfliehen. Endlich müssen sie nicht mehr wild und illegal campen, ständig mit der Angst im Nacken, von lokalen Ordnungshütern aufgespürt und vertrieben zu werden.

Auch touristische Camper finden jetzt die Möglichkeit, Teneriffa besonders naturnah zu erleben. Mittelfristig ist die Erschließung weiterer Plätze geplant. In den Bergen von Montaña Roja steht ein Campingplatz kurz vor der Fertigstellung und in Güímar, Granadilla, San Miguel, Arona, Adeje und Guía de Isora sind ähnliche Projekte bereits in Planung. In Zukunft kann es auch auf Teneriffa heißen: „Auf die Zelte – fertig – los!“

Damit schließt sich eine Marktlücke, die eine große Nachfrage nach sich ziehen wird. Zudem rechnet man damit, dass der Urlaub der Naturfreunde die Umsätze in benachbarten Supermärkten, Bars und Restaurants ankurbeln wird und so auch kleinere mittelständische Unternehmen von der neuen Ferienvariante profitieren werden. /sw
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02. August 2006
Icod de los Vinos will zurück zur Natur
Icod de los Vinos – Jahrelang gab es Diskussionen um den Stadtteil EL Riquel. In unmittelbarer Nähe zur Küste gelegen wird er seit Jahren von seinen Besitzern als Kieswerk ausgebeutet. Anhaltender Lärm und ein hässlicher Anblick erzeugt seit langem den Unmut der Anwohner.

Wie der Bürgermeister, Juan José Dorta in der vergangenen Woche bekannt gab, wird die Stadt in Kürze die Verhandlungen mit den Eigentümern des Grundes aufnehmen. Für die Zukunft hat Icod de los Vinos große Pläne geschmiedet. Die gesamte Zone soll umgestaltet und der Natur zurückgeführt werden.

Das Projekt sieht eine sehr limitierte Erschließung dieser Zone für Wohn- und touristische Zwecke vor. Darüber hinaus soll der gesamte Gürtel begrünt und nach Möglichkeit in seine ursprüngliche Form zurückgeführt werden. Riesige Flächen sollen so angelegt werden, dass sie der ortstypischen Landschaft möglichst nahe kommen. Auch ein botanischer Garten ist als weitere Attraktion für Einheimische und Besucher geplant.

Die Neugestaltung des Areals, das rund eine halbe Million Quadratmeter umfasst, ist eine große Aufgabe für die Zukunft, das mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Es erstreckt sich entlang der Steilküste vor den Toren Icods und bietet ein atemberaubendes Rund-um-Panorama.

„Mit einem gut durchdachten Konzept kann sich der Landstrich in einen der reizvollsten und attraktivsten Balkone Teneriffas entwickeln“, erklärt der Bürgermeister mit dem Brustton der Überzeugung. Wenn sich die Pläne in die Tat umsetzen, könnte die Gegend zu einer der bevorzugten Wohn- und Erholungsgebieten im Norden der Insel werden. /sw
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01. August 2006
Der Drachenbaum in Icod de los Vinos wird zum Serienstar
Icod de los Vinos – Der Drachenbaum der kleinen Weinstadt im Inselnorden wird als Star in der Serie „Legendäre Bäume in Spanien“ über den Bildschirm flimmern. Der Baum, dessen roter Saft Wunden heilen soll, wurde in der vergangenen Woche vom spanischen Fernsehen TVE verewigt.

Innerhalb der Senderreihe werden 24 Folgen mit den interessantesten Bäumen Spaniens, um die sich Legenden und Geschichten ranken, gedreht. Der „Drago“ gilt als ältester Baum Teneriffas. Die ihm angedichteten 1000 Jahre werden zwar von einigen Experten angezweifelt, aber das tut seiner Attraktion keinen Abbruch. Es gilt als sicher, dass er noch echte Guanchen „gekannt“ hat.

Die Sendereihe wird auch im Internationalen Kanal, dem Dokumentar- und dem Nostalgiekanal der spanischen Senders ausgestrahlt. Dadurch wird der Baum weit über die nationalen Grenzen hinaus zum „Fernsehstar“.

Schon seit mehr als 25 Jahren sorgt ein Ventilator im Inneren des Baums dafür, dass er nicht von zu großer Feuchtigkeit befallen wird. Von diesem Gerät profitiert vor allem der Stamm vom Boden bis zu den Astgabelungen. Permanente Sonden kontrollieren die Temperatur sowie Feuchtigkeit in seinem Inneren und ein Entfeuchter am Erdboden komplettiert das „Rundum-Wohlfühl-Paket“ des legendären Baums.

Er steht unter ständiger Beobachtung von landwirtschaftlichen Experten, um zu garantieren, dass der geschichtsträchtige Riese der Nachwelt noch recht lange erhalten bleibt. /sw
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01. August 2006
Neue Badewonnen in Los Silos
Los Silos – Endlich ist in Los Silos die Badesaison wieder eröffnet. Das beliebte Bad, das, vor allem am Wochenende, viele Besucher von nah und fern anzieht, hat nach mehreren Wochen Bauzeit seine Pforten wieder geöffnet.

Das große Becken wurde am Rand abgerundet und so dass man sanft vom Beckenrand ins Wasser gleiten kann. Außerdem wurden die Kabel von Strom- und Telefonleitung unterirdisch verlegt.

Es wurden alle technischen Voraussetzungen geschaffen, um das Wasser aufzuwärmen. Auch wenn die notwendigen Motoren noch nicht im jetzigen Investitionsvolumen inbegriffen sind, plant man in naher Zukunft dies nachzurüsten. Alle defekten Kacheln wurden ausgetauscht und neue Laternen zur Beleuchtung des Schwimmbades aufgestellt. Ein Lift sorgt dafür, dass auch behinderte Menschen mühelos ins Wasser gelangen können.

Die offizielle Eröffnung wird voraussichtlich erst im Oktober stattfinden, wenn alle Modernisierungsarbeiten abgeschlossen sind. Die noch anstehenden Arbeiten stören den normalen Badeverkehr nicht mehr.

Ein großer Andrang an Badegästen hat am letzten Juli-Wochenende bewiesen, wie sehnsüchtig Einheimische und Besucher auf die Öffnung des Bades gewartet haben.

Gleichzeitig mit der Einweihung wurde der Startschuss für die Kinderschwimmkurse gegeben, die sich in den Ferienmonaten großer Beliebtheit erfreuen. Erstmals soll auch Babyschwimmen angeboten werden. Obwohl das modernisierte Freibad in neuem Glanz erstrahlt, sind die Eintrittspreise konstant geblieben. Sie liegen bei anderthalb Euro für Erwachsene an Wochentagen sowie 30 Cent Aufschlag an den Wochenenden. Auch Zehnerkarten können erworben werden.

Alle, die das Bedürfnis haben, sich abzukühlen, können sich ab sofort in das erfrischende Nass stürzen. Die unmittelbare Nähe des Atlantiks sowie die Aussicht auf den Teide bieten ein besonders reizvolles Panorama. /sw
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01. August 2006
Sechs kanarische Käse sind absolute Weltklasse
Santa Cruz – Stolz empfingen die Abgeordneten der Regierung in der vergangenen Woche Käseproduzenten, die den kanarischen Käse zu den Topfavoriten auf der internationalen Messe "World Cheese Award 2006" in London machten.

Mehr als 1500 Hersteller aus der ganzen Welt ließen ihren Käse von 120 internationalen Experten in 64 Kategorien begutachten. Das Gremium verlieh den Sorten "El Tofio Curado" und "Maxorata Curado DOP je eine Bronzemedaille. Beide werden auf Fuerteventura hergestellt.

Die aus Teneriffa stammenden "Teisol Semicurado Ahumado" und "Los Espigueros Semicurado Ahumado" erhielten Silber. Diese Käse sind halbfest und werden geräuchert, was ihnen einen besonderen Eigengeschmack verleiht. Die Käserei in Arico wurde für ihren halbfesten und den festen Käse mit Paprika gleich zweifach mit Gold belohnt.

Insgesamt haben 14 kanarische Produzenten 23 Käsesorten ins Rennen geschickt. Mit sechs Prämierungen ziehen sie eine stolze Bilanz. Jedes Jahr stellen sich die hiesigen Käsehersteller internationalen Wettbewerben, Mittlerweile werden kanarische Sorten auf dem spanischen und europäischen Festland sogar mehr geschätzt als in ihrer Heimat. Hauptabnehmer sind vor allem Spanien, Deutschland und Großbritannien. Rund 35.000 Verbraucher und Käseliebhaber besuchten die Messe in diesem Jahr, um sich von den Variationen aus aller Welt am "Gaumen kitzeln" zu lassen.

Im Rahmen eines Mittagessen wurde auch kanarischer Wein aus der Malvasia-Traube gereicht. Der edle Tropfen überzeugte außerhalb des Wettbewerbs durch seine individuelle Note.

Zum absoluten Spitzenreiter wurde dieses Jahr der "Agour Fromagerie" gekürt. Er stammt aus dem französischen Baskenland und wird aus Schafsmilch hergestellt. Einmal mehr wurde hat der kanarische Archipel bewiesen, dass er in vielerlei Hinsicht für Qualität bürgt. /sw
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Weitere Informationen zur Kanaren Insel "Teneriffa"

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